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Filmkritik zu „X-Men: Dark Phoenix“

© Fox

Das neueste Abenteuer der X-Men offenbart die größte Gefahr für das Kino. Uninspirierte Langeweile. Trotz starkem Cast bleibt der Film belanglos und missversteht gar seine Rolle als Superhelden-Film. Unsere Filmkritik.

Zwischenfall mit Folgen

Es ist wirklich ein Jammer. In den Vereinigten Staaten erfreuen sich die X-Men ungeheurer Beliebtheit. Hier in Europa waren sie stets das Schlusslicht der großangelegten Marvel-Verfilmungen – kein immenser Box-Office á la „Captain Marvel“ oder gar „Venom“ von Sony. Nein, die Mutanten der Hauptreihe sind straight auf ihrer eigenen Seite geblieben. Nur „Deadpool“ erreichte durch irren Humor sowie abgedrehte Action mehr Kinogänger. Nach dem eher enttäuschenden Vorgänger „Apocalypse“ ist Ruhe in den Alltag von Mystique, Jean Grey und allen anderen Mutanten eingekehrt. Nur Professor X (James McAvoy) wird nicht müde seine Gruppierung auf immer gefährliche Missionen zu schicken. Nach einem Zwischenfall im Weltall, in der Jean Grey (Sophie Turner) von einer Sonneneruption erfasst wurde, ist sie stark verändert. Ihre Kraft steigt kontinuierlich und verursacht eine massive Wesensveränderung. Währenddessen sucht die undurchsichtige Vuk (Jessica Chastain) nach ihr. Der Plot ist nicht der Rede wert. Immerhin versucht Drehbuchautor und Regisseur Simon Kinberg mit fragwürdigen Kniffen vollends jeden zu verwirren, der die X-Men-Filmreihe seit Anbeginn kennt. Okay, zwar wurde die Staffelübergabe von Stewart/McKellen durch McAvoy/Fassbender nun durchgezogen – dennoch bleibt man oftmals fragend zurück.

Neben die reichlich dünne Story sowie die gelangweilte Art und Weise des ansich starken Casts ist fast schon traurig. Während McAvoy, Fassbender und Hoult gewohnt glaubwürdig agieren scheinen Lawrence sowie Turner nur zufällig am Set zu stehen. Die Action wirkt im Vergleich zum Vorgänger deutlich reduzierter. Logiklöcher werden billigend in Kauf genommen. Der mittlerweile elementare Sarkasmus der vollwertigen Marvel-Streifen ist gar nicht vorhanden und der gesamte Film ist viel zu nüchtern inszeniert. Da bringt es auch nur reichlich wenig, dass Effekte zwar ansehnlich sind aber der 3D-Touch hier kaum zum Tragen kommt. Für einen Superhelden-Film, der X-Men trotz hohem Anspruch auch sein will, ist erschreckend wenig Schauwert vorhanden. Zu allem Überfluss verheizt man eine hervorragende Schauspielerin wie Jessica Chastain für rund 15 Minuten Screentime. Der Score von Hans Zimmer ist gewohnt mächtig orchestral bleibt aber keineswegs nach Ende des Abspanns im Kopf hängen. Zumal das Abenteuer im Jahr 1995 spielt also kurz vor den Ereignissen des ersten X-Men im Jahr 2000 – ergibt die Handlung keinen Sinn. Es bleibt spannend wie Disney bzw. Marvel diese Figuren in ihr Universum einführt. Leicht wird es nicht.

Unser Fazit zu „X-Men: Dark Phoenix“

Lustlos wir der nächste X-Men-Film auf die Leinwand gebracht. Logiklöcher – geschenkt. Halbgare Story – geschenkt. Aber, wenn selbst den Darstellern dieser Film nur das Mindestmaß an Leistung abverlangt ist man als Zuschauer tatsächlich etwas genervt. Am Schluss bleibt der letzte richtige Fox-Film kein guter (vorzeitiger) Abschluss der X-Men-Reihe.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „X-Men: Dark Phoenix“ gibt es hier.

Filmkritik zu “Deadpool 2“

Deadpool 2
© Twentieth Century Fox

Deadpool 2: Der unfreiwillige Superheld mit der großen Klappe kehrt auf die Leinwand zurück! Ob man mit der Fortsetzung zum herrlich ironischen Erstling trotz neuem Regisseur vorhandene Stärken ausbaut oder gegen die Wand fährt, klären wir in der Filmkritik.

Ein verfi***** Befreiungsschlag

Als Deadpool Anfang 2016 in die Kinos kam, empfanden viele das als Befreiungsschlag. Gegen die FSK 12-Marvel Kultur, abgeschwächte Gewalt-Konfrontationen und die bis dato gemäßigte Sprache in klassischen Comicverfilmungen. Hauptdarsteller Ryan Reynolds und zugleich auch ein stückweiser Rechteinhaber der Figur „Deadpool“ wollte mit diesem Fäkal-Vehikel endlich ein getreue Verfilmung des Stoffes möglich machen. Nachdem der titelgebende Antiheld mehr schlecht als recht im Origin-Stoff „Wolverine“ aus dem Jahr 2009 als kahler Psycho mit zuoperiertem (!) Mund präsentiert wurde. Nein, das erste Kino-Abenteuer von Wade Winston Wilson war in meinen Augen ein sarkastisches wie herrlich brutales Meisterwerk, dass jedem Zuschauer ins Gesicht furzte. Neben gelungenen Gags und Slapstick war nur die recht einfach erzählte Storyline ein Dorn im Auge des Betrachters. Aber nun kann Teil 2 zeigen, dass man aus den Schwächen des Vorgängers gelernt hat, oder?

Da „Deadpool 2“ bereits in der PR-Phase mit einer ziemlich witzigen Fake-Inhaltsangabe aufwartete, werden wir hier einen Teufel tun, euch etwas zu verraten. Nur soviel: Deadpool ereilt einen herben Schicksalschlag, den nicht nur Bösewicht Cable auf den Plan ruft sondern auch den jungen Mutanten Russell sowie die Entscheidung ein echter X-Men zu werden. Nundenn, das dürfte in etwa die Richtung angeben, wie diese Fortsetzung tickt. Zu lachen gibt es zum Glück wieder genug – verbale Gags und Slapstick-Schmankerl geben sich hier die abgetrennte Hand. Im Gegensatz zum Vorgänger sind die ersten 20 Minuten etwas zäh, nimmt daraufhin jedoch Fahrt auf und erreicht bis Finale gewisse Höhepunkte. Deutlich aufgestockt sind die Nebenfiguren. Frische Gesichter bekommen genügend Screentime um etabliert zu werden und alte besitzen den Witz von Teil 1.

Aufgrund „kreativer Differenzen“ stieg Deadpool 1-Regisseur Tim Miller aus und überließ David Leitch seinen Platz. Der Kopf hinter „Atomic Blonde“ ändert nicht viel, legt jedoch den Fokus stärker auf die überaus sehenswerte Action. Schlechtes CGI ist in diesem Zusammenhang recht selten in gerade mal zwei-drei Szenen zu erkennen. Sonst hohes Niveau. Zu allem Überfluss verließ auch Komponist Junkie XL die Produktion, dessen Job dann Tyler Bates erhielt. Fans können unbesorgt sein – trotz Wechsel bekommen wir neue wie Old Classics auf die Ohren. Trotz Marvel, hier nur Lizenzgeber, wurde auf 3D verzichtet. Löblich.

Unser Fazit zu „Deadpool 2“

Der zweite Ausflug unseres Lieblingssöldners ist erwartbar witzig und actionreich geworden. Die zahlreichen Anspielungen sowie großartigen Momente sind wunderbar böse ausgefallen. Aber irgendwie fehlt etwas der trottelige Charme des Vorgängers. Keine Frage, die Handlung ist ein bißchen komplexer als im ersten Teil braucht jedoch etwas um richtig in Gang zu kommen. Danach ist jedoch feinste Blockbuster-Unterhaltung garantiert – dieser Film macht Spaß! Für Fans von Deadpool sowieso ein Muss.

Gibt es eine Post-Credit-Szene? = Ja.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Deadpool 2“ gibt es hier.

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Der finale Trailer zu Deadpool 2 grenzt an Perfektion

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Die Quasselstrippe unter Marvels Söldnern kehrt in Deadpool 2 zurück! Größer, besser und gelegentlich mehr ohne Hose als jemals zuvor. Als ein Supersoldat in mörderischer Mission auf den Plan tritt, sieht Deadpool sich gezwungen, Werte wie Freundschaft und Familie zu überdenken, und was es wirklich heißt, ein Held zu sein – und das alles während er 50 Shades of Hintern versohlt. Denn manchmal muss man, um das Richtige zu tun, schmutzig kämpfen.

Ab Donnerstag, 17. Mai nur im Kino.

http://www.imdb.com/title/tt5463162/

Deadpool 2 | Der zweite Trailer ist da!

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Deadpool 2 läuft bei uns in Deutschland ab 17. Mai im Kino und nun ist auch der zweite Trailer bei YouTube veröffentlicht worden. Wir können die verrückte Fortsetzung von Deadpool kaum noch erwarten.

http://www.imdb.com/title/tt5463162/

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UNSANE – AUSGELIEFERT | Offizieller Trailer

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UNSANE – AUSGELIEFERT – Eine junge Frau verlässt ihre Heimatstadt, um ihrer belastenden Vergangenheit zu entfliehen und beginnt einen neuen Job. Als sie jedoch unfreiwillig in einer psychiatrischen Einrichtung festgehalten wird, wird sie mit ihrer größten Angst konfrontiert – aber ist sie real oder nur ihre Einbildung? Da anscheinend niemand bereit ist, ihr zu glauben und die Behörden ihr nicht helfen können oder wollen, muss sie sich mit ihren Ängsten direkt auseinandersetzen. Durch unterschiedliche Blickwinkel und eine schockierende Geschichte, stellt UNSANE – AUSGELIEFERT Fragen über unsere Sichtweise der Realität, unseren Überlebensinstinkt und das System, das uns eigentlich schützen sollte.

http://www.imdb.com/title/tt7153766/

Ab Donnerstag, dem 29. März nur im Kino.

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