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Super Mario Maker 2 im Test für Nintendo Switch

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    Super Mario Maker 2 Testbericht

Über Super Mario Maker 2 habe ich letztens erst in meiner Kolumne bei Coke Journey gesprochen. Der erste Teil hat eine echte Nische für sich bei den Core-Gamern gefunden. Nun kommt die Fortsetzung für die aktuelle Switch-Konsole von Nintendo. Wie sieht das Update für Mario aus?

Super Mario Maker 2 mit Abenteuer Modus

Für die Switch mussten die Entwickler bei Nintendo natürlich die Steuerung anpassen. Dazu hat man sich ein neues Konzept mit kreisförmigen Spots ausgedacht. Das funktioniert überraschend gut und im Handheld Modus kann man auch den Finger nutzen. Super Mario Maker 2 ist wie sein Vorgänger ebenfalls wieder ein mächtiger Leveleditor, welche die absurdesten Kreationen der Community im Fokus hat. Hier kann man sich als Bauherr wirklich massiv austoben. Dafür hat Nintendo scheinbar auch die Wünsche der Spieler erhört. Es gibt Slides, neue Elemente und nun dürfen auch zwei Spieler gemeinsam an den Leveln bauen. Einfach den zweiten Joycon seinem Kumpel geben und schon kann man nachher auch zusammen das Level testen. Keine Ahnung von Leveldesign? Keine Lust darauf erst selbst ewig an einem eigenen Level zu basteln? Nintendo versucht hier wieder den Spagat zu schlagen. Es gibt somit auch den Abenteuer Modus. Hier hilft man Prinzessin Peach das Schloss wieder aufzubauen. Die Entwickler von Nintendo haben selbst hundert Level mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad gebaut. Diese muss man Stück für Stück meistern. Als Belohnung wird das Schloss von Peach dafür wieder aufgebaut. Ein einfacher Trick, um eine Art Story in Super Mario Maker 2 zu integrieren. Funktioniert aber gut und das Belohnungssystem macht für nicht so erfahrene Spieler Sinn.

Level bauen Deluxe!

Super Mario Maker 2 fühlt sich sehr schnell wie ein sehr großes Update für den Vorgänger an. Selbst mit einem Koopa-Auto darf man nun durch die Level brettern. Der zweite Teil fühlt sich für mich an wie Super Mario auf Drogen. Im positiven Sinn sind hier der Kreativität kaum noch Grenzen gesetzt. Selbst den Grafikstil aus Super Mario 3D World hat man den Fans spendiert. Dabei ist der Titel für Nintendo sehr untypisch. Man gibt hier den Spielern alle Freiheiten zur Levelgestaltung an die Hand. Lediglich im Abenteuer Modus behält Nintendo noch die Kontrolle. Das dürfte die komplette Serie in Zukunft sehr beeinflussen. Wie soll man noch ein klassisches 2D Mario-Spiel auf den Markt bringen, wenn Super Mario Maker 2 im Kern unendlich viele Level zum Abruf bietet? Einfach online aus aller Welt neue Levelkreationen laden. Hier bin ich sehr gespannt auf den nächsten, regulären Teil der Super Mario Serie in 2D, denn spätestens mit Super Mario Maker 2 hat man die Büchse der Pandora auf der Nintendo Switch geöffnet. Der Spieler darf selbst die verdammten Glasröhren aus Super Mario 3D World verbauen. Lediglich die Elemente aus den 3D Spielen wie Odyssey, Galaxy und Sunshine kann man natürlich nicht in die Level werfen. Dafür hat man allerdings selbst an Tag- und Nachtwechsel gedacht. Dazu wurden die Hintergründe der Level noch einmal aufgehübscht. Super Mario Maker 2 erinnert so natürlich stark an den ersten Teil, ist aber weitaus mehr als ein klassischer Wii U Port. Hier hat man wirklich Deluxe in allen Belangen mit noch mehr Spaß produziert.

Benny meint:

Um aufzuzeigen wie freudig ich den Vorgänger mit seinem innovativen Konzept erwartete, müsst ihr nur wissen, dass ich mir sogar eine WiiU deswegen holte. Später habe ich diesen Schritt bereut. Aber die Idee von „Super Mario Maker“ ist schlicht großartig. Eigene Level bauen, sie hochladen und andere Werke selbst spielen. Das Menü wurde im Vergleich nochmal übersichtlicher und jederzeit steht es frei eigene Abschnitte mit zig Inhalten zu bauen. Die Steuerung ist klassisch Nintendo simpel. Zumal der eher ungenutzte Touchscreen der Switch endlich Verwendung findet. Neu in Teil 2 ist der 2,5D-Stil aus „Super Mario Bros.U“ – damit lassen sich bisher ungeahnte Level bauen. Anstatt uninspiriert Level in Endlosschleife zu präsentieren – gaben sich die Entwickler beim Abenteuer-Modus mehr Mühe. Peach’s Schloss muss wieder aufgebaut werden. Also rast Mario von einem Abenteuer ins andere um Münzen zu sammeln. Einfach aber effektiv. Alleine der Story-Mode bietet damit mindestens sieben Stunden Spielspaß. Technisch überzeugt „Super Mario Maker 2“ mit knallbunten Hintergründen sowie scharfer Detailverliebtheit. Insgesamt macht der Level-Editor mit gewissen Etwas auch im Nachfolger großen Spielspaß.

Fazit zu „Super Mario Maker 2“

Selbst man überhaupt so gar keine Lust auf Level bauen auf der Switch hat, so sollte man sich als Fan der Jump n‘ Runs unbedingt Super Mario Maker 2 für die Switch zulegen. Warum? Weil man hier schier unendlich Level mit dem Klempner aus aller Welt spendiert bekommt. Es ist nicht nur ein mächtiger Editor mit bockschweren Leveln, sondern auch ein Super Mario Jump n‘ Run mit immer mehr Leveln und toller Optik. Dazu hat man auch als Gelegenheitsspieler schon sehr viel Spaß mit den hundert Leveln aus dem Abenteuer Modus. Selbst wenn man nie den Editor anrührt, so ist Super Mario Maker 2 den Kauf schon wert. Ein echter Pflichttitel für die aktuelle Konsole von Nintendo. Ich bin jetzt nur sehr gespannt auf die Zukunft der Reihe. Wird man in Super Mario Maker 3 dann auch 3D Level bauen können? Wie werden künftige 2D Spiele mit Super Mario und Luigi aussehen? Wird man sich von den Kreationen der User gar beeinflussen lassen? Wird man Super Mario Jump n‘ Runs sogar wieder schwerer gestalten? Bislang versucht Nintendo hier jedem Spieler ein schnelles Erfolgserlebnis zu ermöglichen. Die Level aus Super Mario Maker 2 sind da das komplette Gegenteil und geradezu erfrischend für Fans der Reihe.

Entwickler: Nintendo | Preis: 59,99 Euro | Für Nintendo Switch und PC | USK: ab 0

Mehr Informationen zu unserem Wertungssystem findest Du hier.

Podcast – Was ist so besonders an Super Mario Maker 2

Super Mario Maker 2

Super Mario Maker 2 wurde von den Fans lange herbeigesehnt. Nur was ist eigentlich an diesem Leveleditor so besonders? Immerhin gibt es bei YouTube, Twitch und Co. für den Vorgänger auf der Wii U eine riesige Fangemeinde. Die ganze Kolumne könnt ihr hier bei Coke Journey nachlesen.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von w.soundcloud.com zu laden.

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Special: New Nintendo 3DS

New Nintendo 3DS
© Nintendo

New Nintendo 3DS: In unserem Special zum letzten Handheld auf der Welt beleuchten wir die ersten Schritte bis zu den Klassikern in jeder guten Spiele-Bibliothek. Könnte die frische Konsole Switch dem klassischen 3DS gefährlich werden?

Nintendo gegen alle

Viele hatten es versucht. Viele hatten es probiert eine eigene mobile Spielekonsole auf den Markt zu bringen. Doch nur Klassenprimus Nintendo konnte seinen „Last Man Standing“-Status bis dato aufrecht erhalten. Waren es die Innovationen? Oder die sehr starken Eigenmarken wie Super Mario, Yoshi und nicht zu vergessen Pokémon? Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Konkurrent Sony probierte gar zwei Anläufe in den letzten Jahren. Zum einen die PSP (PlayStation Portable). Nicht auf Module wie bei den zahlreichen Game Boy-Vertretern sondern auf das eigens produzierte Format „UMD“ wurde gesetzt. Filme, Spiele, Internet – sollte damit kein Problem sein. Anfangs verkaufte sich der Handheld auch ganz ordentlich mit frischem Software-Futter wie neuen Abenteuern zu „Ratchet & Clank“ oder kleinen exklusiven Perlen wie „LocoRoco“ (später sogar auf PS4 portiert). Die Grafik war zwar detailreicher als die der Konkurrenz jedoch stagnierten irgendwann die Umsätze. Ein Upgrade musste her in Form der „PS Vita“. Knapp ein halbes Jahr später nach der ersten Version des Nintendo 3DS erschien die technische Neuauflage. Nun mit Touchpad vorne und hinten ausgestattet portierte man Klassiker wie Killzone und produzierte völlig neue Ableger von Uncharted. Statt UMD wurde nun fast klassisch auf Speicherkarten gesetzt. Auch interessant: Um die Mobilität der Konsole zu veranschaulichen gab es eine Version extra mit 3G-Funktionalität und samt separatem Vodafone-Vertrag. Tatsächlich war die Konsole recht hochwertig verarbeitet und besaß großes Potenzial. Doch alle Versuche mit verschiedenen Medieninhalten und neuen Spielen sowie Multiplayer einen ebenbürtigen Gegner für Nintendo zu positionieren schlugen fehl und so wurde das Gerät seit mehreren Jahren nicht mehr offiziell supportet von Sony. Gerüchte bezüglich Microsoft waren zwar stetig vorhanden doch niemals wurden sie Realität. Nintendo konnte also diesen Kampf für sich entscheiden.

New Nintendo 3DS

© TechCrunch

Doch der Nintendo 3DS unterschied sich mit mehreren Features vom Handheld-Vorgänger „DS“. Zum einen wurde dank Grafikchip „Professionals Pica200“ mehr Details und Qualität zugelassen und vielleicht das wichtigste – autostereoskopisches 3D. Nicht nur James Cameron setzte in internationalen Lichtspielhäusern darauf, sondern auf die cleveren Japaner. Ab sofort konnten alle erschienenen Titel in 3D ohne Brille genossen werden. Auch wenn in den ersten Modellen die Funktion nur mit starrem Kopf wegführend war, konnte der Hersteller sich damit ein Monopol schaffen. Zudem konnten wir mit den beiden Kamera richtige 3D-Bilder erschaffen und mit kleinen beiliegenden Aktionskarten „Augmented reality“-Erfahrungen sammeln. Bei der Steuerung blieben sich die Entwickler treu und fassten mit dem beweglichen „Slide Pad“ sogar neue Ideen an. Nach jahrelangen Upgrades auf einem bestehenden System wie dem „Game Boy“ perfektionierte man die Ergonomie. So liegt die letzte Veröffentlichung des „New Nintendo 3DS XL“ mehr als bequem auch nach Stunden in der Hand. Frühere GBA-Module sind stylischen Speicherkarten gewichen. Auch bot das System einen offenen Browser sowie Fitness-Programme. Die mitunter exclusiven Spiele unterstützten den Erfolg maßgeblich und so konnte der Resident Evil-Ableger „Revelations“ durch seine alte Gangart einen Sprung auf die Konsolen machen. Nach wie vor ist der Nintendo 3DS in Japan eine der meistverkauftesten Systeme vor den klassischen Konsolen wie Xbox oder PlayStation.

Die Spiele bieten allesamt größten Spaß und sind nicht nur für eine schnelle Runde im Bus gedacht. In einem kleinen Überblick möchten wir Nintendo-eigene Titel vom Beginn bis heute vorstellen:

Super Mario 3D Land

Zum Start konnte, nein musste, der beliebteste Klempner der Welt ran. In „Super Mario 3D Land“ versuchten die Entwickler den Spagat aus 3D und 2D-Elementen. Doch immer zoomte die Kamera raus und teilweise wurde an frühere SNES-Vorgänger erinnert. Natürlich mussten wir in über 50 Leveln Prinzessin Peach aus den Klauen von Bösewicht Bowser retten. Eine runde Mischung, die jedem Jump´n´Run-Fan das Herz aufgehen lässt.

Super Smash Bros. for Nintendo 3DS

Wie in den großen Vorbildern auf den Konsolen ging es sehr actionreich in „Super Smash Bros.“ zu. Entweder solo, mit Freunden oder Online gegen die Community dürfen wir mit Mario Feuerbälle auf Link, Fernschüsse von Samus auf Wario oder simple Schläge gegen Kid Ikarus austeilen. Trotz einer eher comicartigen Grafik überzeugte der Titel Fachpresse wie Spieler damals wie heute.

Fire Emblem: Vermächtnis

Birthright und Conquest fanden im Jahr 2015 endlich ihren Weg auf den Nintendo 3DS. Nicht zu Unrecht als bestes Rollenspiel bekannt überrascht die langlebige Reihe mit hohem Langzeitspielwert einer intensiven Handlung sowie eingängiger Steuerung. Zudem gibt es vielfältige Figuren und ein komplexes Kampfsystem. Jeder Besitzer eines New Nintendo 3DS sollte unbedingt einen Blick rein geworfen haben.

Super Mario Maker for Nintendo 3DS

Einen ausführlichen Test zum Mario Maker für den 3DS findet ihr hier.

Poochy & Yoshi’s Woolly World

Ein wunderschönes Jump´n´Run in toller Strick-Optik. Mit Yoshi und seinem Poochy entdecken wir verschiedenste Level, in denen wir Sonnen-Symbole und kleine Edelsteine sammeln müssen. Mit Poochy rasen wir zunehmend durch spezielle Level, die es im WiiU-Original noch nicht gab. Trotz kleinerer Grafik-Einbußen bleibt das neueste Abenteuer von Yoshi ein wolliges Meisterwerk für alle Gamer.

Yo-kai Watch 2: Knochige Gespenster

Im Rollenspiel ähnlich dem Pokémon-Franchise nachempfunden geht es darum im rundenbasierten Kämpfen mit euren Yo-kai gegen andere anzutreten. Diese sind relativ dynamisch gestaltet und bieten wegen neuen Attacken langen Spielspaß. Währenddessen erkunden wir kleine bis große Städte führen mit den Bewohnern Gespräche und handeln auch.

Gefahr durch die Nintendo Switch für den New Nintendo 3DS?

Bereits seit der ersten Meldung, dass Nintendo bei seiner Hybrid-Konsole auf mobile und häusliche Einsätze setzt, brodelt die Gerüchteküche. „Wird die Switch den 3DS beerben?“ waren nicht wenig gestellte Fragen in Foren sowie Social Media. Wir denken: Nein! Gerade der am 28. Juli erscheinende „New Nintendo 2DS“ sollte beweisen, dass das Unternehmen aus Kyoto noch länger an seinem Konzept aus zwei Systemen festhalten möchte. Insgesamt bietet der mittlerweile 7 jährige Spiele-Katalog zahlreiche Titel. Von einem Metal Gear Solid 3 Remake bis hin zum erfolgreichsten Pokémon-Spiel namens „X“ & „Y“. Also ist ein Kauf für mobile Gamer noch immer empfehlenswert.

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Test zu Super Mario Maker for Nintendo 3DS

Super Mario Maker for Nintendo 3DS
© Nintendo

Jetzt darf auch mobil Klötzchen gestaunt werden! Der Super Mario Maker kam vor wenigen Wochen endlich für den Nintendo 3DS raus. Wir haben ausführlich gebaut, gespielt und herumprobiert – Unser Test!

Super Mario Editor für die Hosentasche!

Nintendo überraschte 2015 mit der Ankündigung für die schon damals schwächelnde Hardware „WiiU“ einen wahren Trumpf auszuspielen – den „Super Mario Maker“. Genau, was ihr jetzt denkt, verbirgt sich dahinter. Eine Art Editor für Super Mario-Spiele. Und die Entwickler ließen sich wahrlich nicht lumpen. Level, nein ganze Spiele-Skins, aus „Super Mario Bros.“ bis „New Super Mario“ konnten mit hemmungsloser Kreativität neu interpretiert oder gleich ganz anders aufgebaut werden. Mit der denkbar günstigsten Online-Miteinbeziehung konnten wir soeben gestaltete Level hochladen, sie bewerten lassen und Kommentare sammeln. Nach Minecraft gab es in Sachen Videospiel nicht mehr so viele schöne kleine Details bzw. eigens gestaltete Areale von Spielern zu bestaunen. Obwohl zu 80% die Herausforderung eher darin lag ein gar kein unmögliches Level zu kreieren mit unzähligen Feinden, Stacheln oder springenden Panzern. Leider konnte die Killer-App auch nicht das unausweichliche Ende der WiiU aufhalten. Und so wurden wenige Wochen nach Veröffentlichung Stimmen laut, dass Nintendo mit hoher Sicherheit an einer Nintendo 3DS Variante von „Super Mario Maker“ arbeitet. Ende 2016 kam nun diese Version auf den heimischen Markt.

Um was geht es in „Super Mario Maker“? Ums bauen und spielen! Ganz einfach erklärt. Naja, bevor wir zum einen oder anderen kommen, werden wir ausführlichst von Taube Yamamura und Gehilfin Mashiko in das Spielkonzept eingeweiht. Danach dürfen wir nach Lust und Laune drauf los bauen. Doch Nintendo hat einen großen Schwachpunkt leider mit in die Handheld-Version mit transportiert – das freischalten von Level-Gegenständen. Denn der Titel bietet nicht nur einen Editor sondern auch die „Die 100-Mario Herausforderung“. Hier müssen mit nur 100 Leben über 50 Level von Nutzern geschafft werden. Diese variieren je nach Schwierigkeitsgrad von sehr leicht bis gar unmöglich. Zum Glück können wir jederzeit per Stylus das Level förmlich „wegwischen“ bzw. austauschen. Mit Abschließen mehrerer solcher Abschnitte schalten wir erste coole Gegner wie den Kettenhund oder neue Varianten der Hit-Boxen frei. Zudem dürfen wir selbst unser Glück versuchen uns Level auf eigene Faust finden. Und hier gibt es weitere Einschränkungen. Anders als bei der WiiU-Version dürfen wir hier weder die Level bewerten noch Kommentare verfassen. Quasi rein und raus in Perfektion. Auch dürfen wir unsere gestalteten Level nicht hochladen. Was irgendwo die Idee hinter „Super Mario Maker“ zerstört.

Die geringe Grafikleistung des Nintendo 3DS merkt man dem Spiel an. Die Classic 2D Level aus „Super Mario Bros.“ verschleiern noch ganz gut, was in „New Super Mario Bros.“ jeder mit Krückstock sieht. Die Texturen wirken teils arg verwaschen und schöne Details wie kleine Power-Ups sind eher verschwindet. Der 3D-Effekt wird zudem nicht unterstützt. Für einen vollen Nintendo-Titel ist das schon eine kleine Sensation. Der Sound wirkt für 3DS-Verhältnisse ganz gut gelungen, wenngleich ein neues Pokémon natürlich etwas mehr bietet.

Unser Fazit zum Super Mario Maker

Keine Frage, Nintendo´s Editor-Titel macht auch noch Stunden Spaß. Zu verrückt und kreativ sind die einzelnen Spielelemente aufgebaut und halten den Spielern bei der Stange. Zudem ist der Umfang nicht gerade klein ausgefallen. Alleine „100 Mario“ und „Level aus aller Welt“ bieten gar unendlich langen Spielspaß. Doch leider haben die Entwickler die Hauptargumente für diese Art von Spiel vergessen in die 3DS-Packung reinzupacken. Das Hochladen von Level und der Online-Fokus wurden entweder aus Kapazitätsgründen oder Kostengründen weggelassen, verhindert somit den vollen Spielspaß.

Entwickler: Nintendo – Preis: 29,99 Euro – Für Nintendo 3DS – USK: ab 0

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Der Super Mario Wallpaper Maker

Wallpaper Maker
Wallpaper mit Super Mario gestalten

Gestern Nacht spontan den neuen Wallpaper Maker für Super Mario entdeckt und sofort ausprobiert. Nintendo hat jetzt nicht nur seine eigene Webseite einem komplettem Relaunch unterzogen, sondern auch gleich noch den Super Mario Wallpaper Maker veröffentlicht. Was man damit tun kann?

Super Mario Wallpaper Maker

Lust auf einen neuen Hintergrund für das eigene Smartphone mit Super Mario? Oder gar einen kompletten Desktop im Mario-Design? Nintendo lässt es mit dem einfachen Tool zu seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Mit der Webapp kann man Mario, Münzen und Frageboxen frei platzieren und sich so sein eigenes Wallpaper bauen. Dabei werden auch spezielle Auflösungen für Smartphones gleich analysiert und empfohlen. Es ist kinderleicht, macht richtig viel Spaß und ist obendrein auch noch vollkommen kostenlos. Was schreibe ich hier noch lange rum!? Hier könnt ihr jetzt selbst Hand anlegen.

Super Mario Wallpaper