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„Stirb Langsam“ mit John McClane als Brettspiel für 2-4 Spieler

Stirb Langsam Brettspiel

The Nakatomi Heist Board Game bringt den Filmklassiker „Stirb Langsam“ auf den Tisch. Leider ist das Brettspiel erst einmal nur in englischer Sprache erhältlich, doch man darf die Hoffnung auf eine deutsche Fassung nicht aufgeben.

Die Hard: The Nakatomi Heist Board Game

Irgendwie vermissen wir auf Cover und im Spiel ein wenig Bruce Willis, aber anscheinend waren hier die Kosten für die Lizenz einfach für den Hersteller USAOPOLY einfach zu hoch. John McClane muss in der Brettspielversion seine Gegner austricksen, welche ihm natürlich gemeinsam das Leben schwer machen wollen. Wer den Streifen von 1988 kennt und ein riesiger Fan von McClane ist, wird wohl viel Freude an den Ereigniskarten und Spielzügen haben, denn USAOPOLY hat natürlich keine Referenz an den Klassiker ausgelassen. Die Hard: The Nakatomi Heist Board Game ist aktuell auf amazon.com zu haben.

via toynews-online

Monster Flash Spiel zum Start der vierten Staffel von Stranger Things

Monster Flash Polaroid

Das Warten hat bald ein Ende! STRANGER THINGS geht ab dem 04.07. auf Netflix in die dritte Runde. Zum Serienstart hat sich Polaroid Original etwas ganz besonderes einfallen lassen und lädt Serien-Fans sowie Gaming Geeks mit einem Konami-Code dazu ein, ein virtuelles Stranger Things Arcade-Spiel auf polaroidorginals.com zu spielen. Das Spiel macht definitiv Laune und für den Konami Code gibt es Bonuspunkte in der Geek-Wertung.

Der legendäre Konami-Code

Für alle Nicht-Gamer unter euch: Der Konami-Code ist eine spezielle Tastenkombination, die ursprünglich in vielen Computerspielen von Konami eingebaut wurde, und zum Symbol der 80er Jahre Gaming Subkultur wurde. Echte Gamer haben sie bereits im Blut und können sie auch nachts im Schlaf auf dem Controller antippen. Du kennst den legendären Cheatcode aus der Geschichte der Videospiele noch nicht? Das ist gar kein Problem, denn da helfen wir an dieser Stelle gern weiter.

Der Konami-Code besteht aus der Tastenkombination:

↑ ↑ ↓ ↓ ← → ← → B A

Bei Eingabe der Tastenkombination auf polaroidoriginals.com wird das Spiel als Arcade-System „Hawkins Electronics System“ neu gestartet. Das 8-Bit-Monster-Flash-Spiel ist eine Hommage an die beliebten 80er-Plattformspiele und ermöglicht es den Spielern, mit ihrem zuverlässigen Kamerablitz gegen monströse Feinde zu kämpfen. Auf jeden Fall eine gelungene Koop mit Netflix zum Start von STRANGER THINGS und ein kleiner Zeitvertreib in der Mittagspause. Was will man da eigentlich noch mehr? Vielleicht eine verkürzte Wartezeit auf den Start der vierten Staffel.

Podcast – Was ist so besonders an Super Mario Maker 2

Super Mario Maker 2

Super Mario Maker 2 wurde von den Fans lange herbeigesehnt. Nur was ist eigentlich an diesem Leveleditor so besonders? Immerhin gibt es bei YouTube, Twitch und Co. für den Vorgänger auf der Wii U eine riesige Fangemeinde. Die ganze Kolumne könnt ihr hier bei Coke Journey nachlesen.

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Ein neuer Microsoft Flight Simulator kommt 2020

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Microsoft besinnt sich schon seit einiger Zeit auf seine Stärken zurück. Age of Empires bekam sein Remake und nun kramt man auch wieder den Microsoft Flight Simulator aus den Archiven. Dabei geht es aber nicht um eine einfache Politur in Sachen Grafik, sondern man spielt ganz großes Tennis mit der Marke. Dabei gibt es Unterstützung durch die Cloud und auch Satelliteninformationen. Die Grafik? Sieht auf jeden Fall richtig gut aus. Das dürfte wohl der beste Flight Simulator der Serie werden. Addiert man noch eine mögliche Unterstützung mit aktuellen Datensätzen über die Cloud-Dienste von Microsoft, so mag man fast gar nicht mehr bis zum nächsten Jahr warten wollen. Nicht umsonst hat der Teaser schon mehr als 1,4 Millionen Abrufe bei YouTube erzeugt.

Generation Zero im Test

Generation Zero Review
Generation Zero Review

Aggressive Maschine, lahmes Gameplay und Schweden in den 1980ern Jahren. „Generation Zero“ hat viele Ambitionen und scheitert damit auf vielen Ebenen – doch macht der Open-World Koop-Shooter wirklich gar keinen Spaß? Unser Test sagt es euch.

Haut uns vom Hocker – aber anders

Manchmal kommen Spiele in unser Testlabor, die uns trotz geringem Budget oder äußerst kleinem Team wirklich vom Hocker hauen. Lobend sei hier das deutsche „Fast RMX“ von Shin´en Multiplayer aus Frankfurt erwähnt. In bombastischer Grafik einen absoluten Fun-Racer präsentieren, der es mühelos mit dem altgedienten „F-Zero“ aufnehmen konnte. Nun haben die bekannten Avalanche Studios, immerhin die kreativen Köpfe hinter der „Just Cause“-Reihe, eine kleine Gruppe damit beauftragt „Generation Zero“ zu entwickeln. Heraus kam ein unausgegorener Mix aus Erkundung, Koop-Action und halbgarem Storytelling. Beim Spielen musste ich mir mehrmals selbst bestätigen, dass wirklich Avalanche dahinter steckt. Denn schon anfängliche Probleme wie Tonaussetzer sowie fiese Framefreezes ließen mich glatt an junge Indie-Entwickler denken, die jetzt ihr erstes Spiel auf die Menschheit loslassen. Weit gefehlt. Neben völlig abwesenden Zwischensequenzen ist die Kampagne, wahlweise im Koop spielbar, reichlich durchgedreht.

Im Jahr 1989 verkörpern wir einen generisch aussehenden Jugendlichen im bewaldeten Schweden. Nach dem Zweiten Weltkrieg entschloss sich das Land von nun an besser sich auf vielleicht kommende Kriege vorzubereiten und jedem Menschen im Land direkte Befehle für den Notfall einzubläuen. Texttafel Ende. Ähnlich wie in PUBG suchen wir dann mutterseelenallein in typisch nordischen Hütten nach Waffen und Verbandszeug. Der gekonnt eingefangene Horror wird leider jäh unterbrochen, da die Begegnung mit einem vierbeiniger Roboter im Kampf endet. Später wissen wir – dies sind unsere Hauptfeinde. Also plündern und rennen wir von A nach B um nebenher noch die große wenn auch sehr langweilig gestaltete Spielwelt zu erforschen. Völlig lieblos wird uns eine 0815-Story serviert, die sogar B-Movie DVD’s aus der letzten Videothek des Landes unterbietet. Hinzu kommt ein zu ungenaues Gunplay, dass jegliche Konfrontation zur hektischen Kampforgie macht. Vieles wirkt hier noch zu grob, kaum bearbeitet – kurz im Early Access-Stadium. In sechs leider auch nicht wirklich interessanten Abschnitten der Spielwelt sind Fahrzeuge ebenfalls Mangelware. Hier wurmt es wirklich, da gerade das Setting der 80er Jahre in Schweden mit seinen Kampfrobotern unglaublich großes Potenzial gehabt hätte einen modernen Klassiker zu schaffen. Stellvertretend ist die fast selbstverständliche Monotonie in der Aufträge meist nur ihre Zielperson wechseln, aber spielerisch gleich bleiben. Moment – das Waffenareal bestehend aus Faustfeuerwaffen, Schrotflinten und Maschinengewehre bringen etwas Abwechslung mit rein.

Dabei gibt es manchmal diese kleinen Lichtblicke, die gewollte Ambitionen merklich aufkeimen lassen. Beispielsweise treffen wir Verlauf der Story auf größere Maschinen, die sogar anhand ihrer Animationen sowie dem letztendlichen Flair uns einen gehörigen „Wow!-Moment“ bescherte. Doch davon ist in den anderen 90% des Titel kaum bis gar nichts zu spüren. Zudem wird die Handlung nur in Textform erzählt und NPC´s geschweige lebende Geschöpfe sind auch nicht anzutreffen. Der Koop-Gedanke ist wiederum simpel gelöst. Einfach im Menü Freunde ins Spiel ziehen, jedoch kommt erschwerend hinzu, dass euer Freund weiter in der Story ist ihr außer den gewonnenen XP sowie Ausrüstungen keine Fortschritte erhaltet. Schlicht nervig. Grafisch versuchten die Entwickler wirklich schöne Akzente zu setzen, wenn beispielsweise im dynamischen Tag/Nacht-Wechsel feine Sonnenstrahlen über die Baumspitzen auf entfernte Lichtungen scheinen. Aber durch Copy & Paste-Wälder sowie Häuser in denen tatsächlich IMMER an den gleichen Stellen Munition und Gadgets liegen, der gute Eindruck nachhaltig zerstört wird. Der Score ist nicht der Rede wert, da viele Melodien sich zu oft wiederholen. Technisch scheint man ebenfalls nur halbherzig gearbeitet zu haben – ruckeliges Gameplay, Tonaussetzer und nachladende Texturen stehen meist auf der Tagesordnung. Wenn nicht gleich ein kompletter Absturz vorliegt. Zumal das Menü kaum für Konsolen optimiert wurde und per Cursor gesteuert werden muss. Über die Übersichtlichkeit bzw. Bedienbarkeit will ich erst gar nicht anfangen.

Unser Fazit zu „Generation Zero“

Puh. Avalanche ist derzeit an vielen Projekten gleichzeitig beschäftigt, sei es das kommende „Rage 2“ in Zusammenarbeit mit ID Software, der neuerworbene Film-Vertrieb von Nordisk und auch an einer ganz neuen unbekannten IP. So kam mir im Test der Gedanke, dass man sich damit vielleicht doch übernommen hat. Quasi nur ein Großprojekt möglich ist. Schon „Just Cause 4“ zeigte nie gekannte Schwächen – aber „Generation Zero“ scheitert hier spürbar. Irgendwo im Spiel schlummert eine gute Mystery-Story mit spaßigen Shooter-Ansätzen aber momentan spielt es sich zwischen Tech-Demo und Early Access was im Hinblick des Potenzials wahrlich schmerzt.

Entwickler: Avalanche Studio | Preis: 59,99 Euro | Für PlayStation 4, Xbox One und PC | USK: ab 16