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Special: Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart 2018

Trickfilm-Festival
© Film- und Medienfestival gGmbH

Ein Trickfilm-Festival im Schwabenländle für Jung und Alt – zum Jubiläum statteten wir den kreativen Film-Tagen einen Besuch ab und konnten neben unzähligen Filmen, Studio-Präsentationen auch jährliche Specials wie einem Simpsons-Special mit Director David Silverman beiwohnen. Weitere Eindrücke in unserem Special.

Reichhaltiges Programm beim Trickfilm-Festival

In diesem Jahr feiert das Internationale Trickfilm-Festival in Stuttgart sein großes Jubiläum – zum 25. Mal treffen Zuschauer, Filmemacher und ausgewählte Gäste aufeinander. Doch wer hier denkt, das Festival bestehe seit 25 Jahren, der irrt. Bereits 1982 wurden die „Trickfilm-Tage“ ins Leben gerufen, etwas kleiner aber damals schon mit dem Hauptaugenmerk auf Trickfilmen bzw. Animation. Über die Jahre hinweg haben sich die obligatorischen Open-Air-Vorstellungen aktueller Kinofilme sowie Kultnächte von David Silverman oder auch „Adult Swim“ in die Herzen der Besucher gespielt. Auf fünf Tagen verteilt konnten interessierte Zuschauer sich an verschiedenen Workshops beteiligen oder kreative Demos in der Gamezone anspielen. Diese wurde unter anderem im Gamespavillion vorgestellt – eine Art begehbare „Lichtwolke“. Bei Nacht leuchtend hell präsentiert.

Neben ausgewählten Kurzfilmen in bestimmten Altersgruppen wie „Young Animation“ oder mehreren „Best of Animation“-Vorstellungen wurden auch wirklich überaus sehenswerte Studio-Präsentationen abgehalten. Beispielsweise war einer der Director von „Cartoon Saloon“ aus Dublin, Irland zu Gast und klärte über neue Projekte auf. Das mehrmals Oscar-nominierte Studio spendierte zudem einen Rückblick auf die Anfänge. Desweiteren bot das hiesige Kunstmuseum ein Hort an VR-Erfahrungen. Hochschulen zeigten frische Demos wie die weltweit erste „VR-Tauchglocke“. Ein klassischer Pac-Man-Automat durfte ebenso wenig fehlen. Über die Tage hinweg wurde ab 15 Uhr eine Auswahl an Animationsfilmen auf dem Stuttgarter Schlossplatz gezeigt. Abends gab es großes Kino mit Filmen wie „Loving Vincent“, „Coco“ oder auch „The Boss Baby“ – allesamt zahlreich besucht.

Zwischen David Silverman und Preisverleihungen

Äußerst beliebt waren auch die Verleihungen – vom „Animated Games Award“ den sich die Entwickler von „The Inner World“ sichern konnten, moderierte auch Andreas Garbe souverän durch die Veranstaltung. Tagsdrauf wurde im Renitenztheater der „Deutsche Animationssprecherpreis“ an Schauspieler Axel Prahl verliehen. Ferner waren auch Martina Hill und Heino Ferch nominiert. In über 20 Veranstaltungsstätten gab es meistens zur Primetime auch Kultnächte. Von „Extra 3“ bis hin zu den bitterbösen Gags von „Adult Swim“ wurde jegliche Animationsstile abgedeckt. Die fast schon legendären Simpsons-Specials von David Silverman (Mann der ersten Stunden bei den Simpsons) ist für jeden Festival-Gänger ein Muss.

Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Mit über 95.000 Besuchern wurde zudem ein neuer Rekord aufgestellt, gaben die Veranstalter bekannt. Dem Stuttgarter Festival wird weltweite Bedeutung zugeschrieben. Wir werden nächstes Jahr mit Sicherheit wieder einen Besuch abstatten.

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Fack Ju Halloween – Kurzfilm

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Unser neuer Fack Ju Halloween Kurzfilm – diesmal als Komödie! Richard Florian, der neue Mitschüler der 4A einer friendlichen Grundschule, benimmt sich alles andere als normal. Nina, Ryan, Finn und Henning versuchen der Sache auf den Grund zu gehen.

Gamescom 2017: Unser Fazit der Messe

Gamescom 2019

Die Gamescom 2017 ist mit einem neuen Besucherrekord, vielen Spielen und noch mehr Events zu Ende gegangen. Auch wir von Gaming Blogger und Spielkultur machten Köln unsicher und fassen alle angespielten Demos sowie gewonnene Eindrücke bequem für euch zusammen. Unser Fazit zur Messe.

Überlaufene Demo-Stationen und Angela Merkel

Wenn sich die Sonne über dem Dom lichtet, Menschenmassen aus den S-Bahnen strömen und geduldig auf Einlass zu Europas größter Spielemesse haben, kann dies nur eines bedeuten – die Gamescom in Köln fand einmal mehr statt! Besucher aus 106 Ländern konnten es sich nicht nehmen lassen, den ausführlichen Blick auf neue Games sowie coole Messe-Stände zu werfen. Auf über 201.000 Quadratmetern stellten Publisher wie EA oder Ubisoft Titel wie das 2018 erscheinende „Far Cry 5“ oder auch das heißerwartete „Assassins Creed: Origins“ mit Messe-exklusiven Demos vor. Diese waren selbstverständlich in netter Regelmäßigkeit überlaufen und Interessenten mussten mit einiger Wartezeit rechnen. FIFA 18 überraschte in seiner Switch-Version sehr positiv. Ich hatte jedoch ein besonderes Erlebnis. Während meines straffen Zeitplans spielte ich eine Version von „Assassins Creed Origins“ als Bundeskanzlerin Angela Merkel in diagonaler Sichtweite auf der Ubisoft-Bühne stand und sprach. Quasi Action gepaart mit politischem Wahlkampf. Der Besuch von Merkel kam trotz Wochen vorher erfolgter Pressemitteilung rund 90% der Journalisten-Kollegen sehr überraschen. Zum einen wurde extra der Haupteingang zum Pressecenter blockiert und zum anderen erfolgte eine Durchsuchung der Halle wie beim letzten G20-Gipfel. Für den Wahlkampf war es das sicher wert.

Zuflucht fanden wir in der Business-Area in denen größere Publisher ihre Spiele ausschließlich der Presse sowie Fachbesucher zeigen. Hier präsentierte uns Warner Bros. Interactive mit Unterstützung der Xbox One X und 4k Gerät neue Spielszenen aus „Mordor: Schatten des Krieges“. Etwas am Spielprinzip gefeilt kämpfen wir uns durch Mordor und zerschlagen Orks-Allianzen. Trotz technischer Makel macht´s Lust auf mehr. Kurz davor wurde es um einiges bunter und klassischer. „Super Mario Odyssey“ setzt wieder auf „Sunshine“-typischen Levels. Also offen und mit allerlei kreativen Zutaten versetzt. Wir tippen auf einen astreinen „Spiel des Jahres“-Kandidaten. Xbox setzt auch auf bekannte Exklusiv-Marken wie „Forza Motorsport 7“, könnte jedoch mit „Sea of Thieves“ auf frische Multiplayer-Fahrwässer stoßen. Wir bleiben gespannt. Abseits von Terminen oder Demos fällt einem, besonders am ruhigeren Fachbesuchertag, die monumentale Größe der jeweiligen Hallen bzw. Stände auf. „World of Tanks“ hatte zum Beispiel einen glühenden Panzer aufgebaut. EA hat einmal mehr auf große Anspiel-Stationen im Block gesetzt. Zudem hing ein A-Wing über den Spielenden. Entertainment in allen Belangen. Dazwischen gab es Crepes-Stände. Erinnert doch viel an einen Jahrmarkt, oder?

Gamescom 2017 setzt auf bekannte Marken

Eine der vielbeschäftigsten Vertriebe in der Branche bleibt Ubisoft. Neben Far Cry 5, der AC-Reihe, dem Switch-Crossover „Mario + Rabbids“ vermochte es zudem „The Crew 2“ auf einen Ausflug einzuladen. Gemütlich zu sechst konnten wir einen Blick auf das bald erscheinende Rennspiel mit vielen Multiplayer-Funktionen werfen. Ziemlich witzig und ungemein motivierend sich mit seinen Freunden an Moto-Cross Events & Formel 1 Rennen zu messen. Desweiteren spielten wir eine erste spielbare Version von „Sonic Forces“. Im Stil etwas erwachsener und härter lenken wir den kleinen blauen Igel durch rasend schnelle Levels. In knapp 4 Arealen erinnerte besonders das letzte mit seinen Jump´n´Run-Einlagen sowie Figuren mit Flammenwerfern an „Ratchet & Clank“. Deutlich gruseliger wurde bei Bethesda, die uns eine Stunde aus ihrem neuesten Horror-Abenteuer aus der Feder von Resident Evil-Legende Shinji Mikami zeigten – The Evil Within 2. Mehr dazu im Artikel zur Gamescom 2017. Zu guter letzt trumpfte PlayStation mit dem, schon jetzt, großartigen „Detroit: Become Human“ auf. Grandiose cineastische Atmosphäre unterlegt mit zahlreichen Möglichkeiten die Handlung zu verändern, verspricht ein kommendes Meisterwerk aus der Quantic Dreams-Schmiede. Release-Termin steht leider noch aus.

Die diesjährige Gamescom 2017 war ein Füllhorn an tollen Events und Spielen. Jeder Titel wurde in seiner besten Form präsentiert und konnte mit allerlei freundlichem Menschen in und außerhalb der Stände aufwarten. Wir freuen uns schon auf´s nächste Jahr!

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Gamescom 2017: Detroit: Become Human – Revolution der Androiden

Detroit: Become Human

Detroit: Become Human: Aus dem Hause Quantic Dream präsentiert David Gage sein neuestes Werk – Detroit: Become Human. Wie spannend eine Geiselnahme zwischen zwei Androiden und einem kleinem Mädchen sein kann, könnt ihr jetzt lesen.

Unendliche Möglichkeiten in Detroit: Become Human

Kann ein spielbarer Film eigentlich auch Core-Gamer fesseln? Wenn sie vom Studio „Quantic Dreams“ stammen, ist die Chance hoch. Denn diese Jungs und Mädels stehen hinter solchen Spielen wie „Fahrenheit“ oder „Heavy Rain“. Allesamt an Adventures orientierte cineastische Titel, die mit ihrer Präsentation und der Entscheidungsfähigkeit seiner Spieler punktet. Ganz viel Gefühl und den Mut unverbrauchte Settings anzupacken, steht quasi auf der Agenda der Entwickler. So auch in „Detroit: Become Human“. Das schon im letzten Jahr auf der PlayStation E3-PK vorgestellt worden ist. Genau diese Demo mit Androiden Connor durften wir im Rahmen der Gamescom im PR-Bereich von PlayStation spielen. Was sollen wir sagen? Selten hat uns ein Titel von Sekunde 1 mehr gefesselt und Blockbuster-artig unterhalten als dieses hier.

Im Zentrum der Handlung steht Android Connor. Er arbeitet bei der Polizei als Verhandler bei Krisensituationen. Dieser wird in ein Loft gerufen, in der ein anderer Android mysteriöserweise ein kleines Mädchen als Geisel hält. Bevor wir jedoch mit ihm in Kontakt treten, erforschen wir die Wohnung und suchen unter Hochspannung Hinweise und Indizien. Mit einer Art Fokus-Ansicht lassen sich diese leicht finden. Per Stick-Bewegung führen wir Aktionen aus. Mal ein Tablet entsperren, einen Fisch retten oder Gespräche führen. Diese lassen sich individuell aggressiv oder freundlich direkt führen. Je mehr Indizien wir finden, desto höher der Erfolg eines guten Ausgangs. Treten wir auf den Balkon entscheiden mit welchem Stil verhandelt wird. Kompromisse eingehen? Abstreiten? Detroit bietet allein in dieser Mission so viele Möglichkeiten, dass wahrscheinlich fünf Durchgänge nicht dafür ausreichen. Danach wurde uns im Hands-On ein Abschnitte gezeigt, der auf der diesjährigen E3 zu sehen war. Hier wird ein Android eingeführt, der verstanden hat, dass er eine Maschine ist, diesen Zustand aber nicht hinnehmen möchte. Deswegen befreit er mit einer menschlichen Freundin einen Store voller Androiden. Auch hier scheinen die Optionen zahllos. „Detroit: Become Human“ hat zwar noch keinen Release-Termin überzeugt uns jedoch in allen Maßen.

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Gamescom 2017: „The Evil Within 2“ erstmals angespielt

The Evil Within 2
© Bethesda

The Evil Within 2: Der Weg führt nicht AUS sondern IN die Hölle. Rund 60 Minuten begleiteten wir Detective Sebastian Castellanos auf seinem Weg in eine mysteriöse Kleinstadt und flüchten vor schaurigen Horrorgestalten. Wird die Fortsetzung neue Akzente setzen können?

Resident Evil-Erfinder und Entwickler-Legende Shinji Mikami hat gewiss am meisten für heutige Horrorspiel Maßstäbe getan. Bereits 1996 hat Mikami einen heutigen Horrorklassiker aus der Taufe gehoben, der heute öfter als man meint zitiert wird – Resident Evil. Der Mix aus Erforschung des herrenlosen Herrenhauses und pointierter Schreckmomente + Kämpfe konnten Kritiker sowie Spieler auf dem Erdball beeindrucken. Nach dem Weggang von Capcom machte sich Mikami selbstständig und eröffnete sogleich das eigene Studio „Tango Gameworks“. Somit stand auch sein neues Spiel „The Evil Within“ fest, dass unter Publisher Bethesda veröffentlicht werden sollte. Klar als „Resident Evil 4“-Nachfolger im Geiste war der Titel um einiges blutiger und erinnerte in vielen Momenten auch an eine andere Marke – Silent Hill.

Von Kleinstadt-Idylle zum Alptraum

Im Rahmen eines PR-Events konnten wir rund 60 Minuten aus dem kommenden Titel anzocken. In „Chapter 2“ erwachen wir im Inneren eines Kellers. Kriechen durch kleine Löcher im Zaun und entdecken kurz danach, mit Laken bedeckte, Leichen im Raum. Kaum drehen wir uns verändern sich die Stellen und wir werden per Spiegelreflex-Licht durch eine Tür gezogen. Plötzlich steht eine Horrorgestalt vor uns, die Sebastian gnadenlos durch den Korridor jagt. Nur durch Zufall entkommen wir dem Feind und wachen in einer Kleinstadt namens „Hope“ auf. Doch der idyllische Schein trügt, die Bewohner sind zu grauenhaften Wesen mutiert.. Zum Glück finden wir eine Pistole mit 8 Patronen und versuchen wie in Teil schleichend unseren Weg zu meistern. Das gelingt auch soweit, jedoch sind die Gegner teils zu schnell, sodass wir effektiv angreifen können. Per Messer wehren wir uns zwar, aber das ist als allerletzte Möglichkeit zu sehen. Auto-Aim ist hilfreich und verschafft unbedarften Spielern auch Erfolgsmomente. Steuerung ist vom Vorgänger übernommen. Grafisch reißt „The Evil Within 2“ keine Bäume aus, sieht aber um Welten besser Teil 1 aus. Zudem wurde die Letterbox & Störfilter entfernt. Spielerisch erinnert es in manchen Momenten doch stark an „The Last of Us“. Wir gespannt auf den Release am 13. Oktober 2017.

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