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Podcast – Social Challenges

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Social Challenges begleiten uns als Trend und Phänomen schon seit einigen Jahren im Netz. Manche Challenges gehen global und selbst Bill Gates macht sich auf einmal zum Affen für den guten Zweck. Nur wie funktioniert die Mechanik einer viralen Social Challenge eigentlich genau? Und warum fühlen wir uns in diesen Situationen so genötigt Teil der Kampagne zu werden?

Die komplette Kolumne gibt es oben als Podcast und natürlich hier als Text auf der Seite von Coke-Journey.

Hauptsache, wir posten die ganze Woche Content…

BuzzKultur Kolumne
BuzzKultur Kolumne

Social Media Postings werden für die Woche eingeplant. Agenturen und Firmen bauen Contentpläne für gleich mehrere Monate. Jeden Tag soll ein Inhalt bei Social Media erscheinen. Immerhin muss der zuständige Social Media Manager jeden Tag beschäftigt sein. Nur selten machen tägliche Postings wirklich Sinn.

Der Content leidet stark

Was posten wir eigentlich morgen bei Facebook? Wie viel Budget legen wir für diese Kalenderwoche fest? Im Endeffekt muss dann das Werbebudget auf sehr viele Postings verteilt werden. Der Grund dafür ist meist einfacher Natur. Die Mitarbeiter im Unternehmen und in den Agenturen arbeiten jeden Tag. Insofern muss auch jeden Tag eine Leistung erbracht werden. Kein Posting heute? Was macht denn unser Social Media Manager in seiner Arbeitszeit? Man muss also Content planen und veröffentlichen, damit man selbst Arbeit geleistet hat. Das schadet am Ende oft den Inhalten, weil weniger Budget für die einzelnen Postings vorhanden ist. Zudem kann man gar nicht jeden Tag Highlights schaffen. Gerade bei Facebook sollte man sich eher auf Highlights konzentrieren und auch ruhig mit organischer Reichweite spielen. Will ich wirklich die Aufmerksamkeit für meine Marke bei Facebook erzeugen, so muss ich hochwertigen Content mit Werbebudget verknüpfen. Täglich kann man diese Qualität nur sehr schwer liefern.

Was wäre die Alternative?

Zur Hölle mit den Wochentagen. Vielleicht posten wir drei Tage keinen Content bei Facebook und knallen dann am Wochenende unser Highlight raus. Wir machen uns sehr viel mehr Gedanken um die Qualität des Contents. Wir pfeifen auf den Contentplan und mögliche Lücken in der Wochenplanung. Viele Firmen und Agenturen planen mittlerweile schon immer mehr in Kampagnen für Social. Weg von den flüchtigen Inhalten und Likefängern, hin zu einer kleinen Geschichte mit einem Finale. Das erinnert dann leider immer nur sehr an kurze TV-Kampagnen und die Kampagnen hängen bei Social oft nicht wirklich zusammen. Generell benötigt eine Strategie oft weniger Frequenz bei den Social Media Postings, aber dafür qualitativ hochwertigen und besser verpackten Content. In der Masse an täglichen Postings pro Tag, fällt der eigene Content immer schwieriger auf. Der beste Social Media Manager postet nicht jeden Tag halbwegs beliebigen Content zur Marke, sondern tobt sich in seiner Arbeitszeit vielleicht für die Marke einfach drüben bei twitter aus. Die wirklich wichtigen Einträge kommen dafür in sehr viel längeren Abständen und vor allem sehr gut vorbereitet. Das macht dann im Zusammenspiel mit Grafikern und dem Kunden oft sehr viel mehr Arbeit.

Wann erfinden wir also die Wochenpläne weg?

Jimmy Kimmel – Facebook Spaces Virtual Reality Demo

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Facebook Spaces sollen das große Dinge für Facebook in der Zukunft werden. Jimmy Kimmel hat sich den Trailer von Zuckerberg angesehen und dazu seine eigene Demo produziert. Die dürfte der Realität der Nutzer sehr viel näher im Alltag kommen.

Facebook Spaces mit VR-Headset

Jimmy Kimmel beschreibt die neue Technik aus dem Hause Facebook ziemlich treffend mit dem neu vertonten Video. Endlich können wir uns alle auf der Couch gemeinsam allein fühlen. Daneben greift Kimmel noch ein paar andere Eigenheiten von Facebook auf. Glaubt wirklich jemand an diese Facebook Spaces in der Zukunft? Das sieht aus wie Second Life 2.0. Allerdings noch sehr viel nerviger in seiner Optik und den Features. Virtuelle Selfies ahoi!

Noch mehr Catcontent, fiese Lebensversicherungen und alternative Fakten gibt es täglich frisch bei Facebook und Twitter. Folge uns, wenn du ein echter Jedi bist!

Die Dark Social Welle kommt auf uns zu

„Ihr müsst unbedingt Snapchat ausprobieren! Das ist das große Ding der Zukunft.“ Derlei Sätze hört man seit einiger Zeit oft. Das Web wandelt sich schon seit einigen Monaten bei den Social Networks und Messengern. Die „Jugend“ nutzt immer mehr nicht wirklich messbare Dienste.

Dark Social vs. Oldschool Likes

Früher war die Welt noch ziemlich klar. Man stellt irgendwo bei einem Dienst ein Foto ein und erhält irgendeine Form von Likes. Dazu kann man seine eigenen Freunde und Follower zählen. Nutzer abonnieren Stars, Firmen und Events. Zu diesen Diensten zählen fast alle bekannten Networks wie Twitter,Facebook,Pinterest und Co.. Nur wird so eine Foto auch bei WhatsApp geteilt und weitergeleitet. Diese Reichweite ist aber nicht mehr öffentlich messbar. Wahrscheinlich hat der bekannte Zeichner Ralph Ruthe hier mittlerweile mehrere Millionen an Aufrufen generiert. Diese lustigen Bilder, Videos und Animationen gehen an der Statistik vorbei. Man spricht hier von Dark Social. Damit haben wir nun das Problem von nicht messbarer Reichweite angesprochen, doch genau diese Art von Diensten nutzen immer mehr junge Menschen.

Snapchat,Line,YouNow…

Die Jugend im Netz interessiert sich heute nicht mehr so stark für die alten Dienste. Warum mein Selfie auf Instagram laden? Stattdessen wird es Teil ihrer Geschichte auf Snapchat. Sie vernetzen sich untereinander, tauschen Fotos und Videos miteinander aus und leben Dark Social als neuen Lifestyle. Vor allem haben immer mehr Apps auch Messaging-Funktionen schon an Bord. Nur wie geht man damit um? Wer und welcher Inhalt ist gerade angesagt? Was hat extrem viel Reichweite? Wo geht gerade im Internet die Party ab? Wie messe ich diese Aktivitäten für einen Kunden? Heute ist das Netz noch ziemlich einfach zu verstehen. Auf Twitter komme ich mir da wie eine alte Zeitung vor. Ich produziere einen Inhalt und liefere ihn aus. Später kann ich meine Auflage für diesen Tweet messen. In Zukunft werden sich aber User gegenseitig die News zurufen, sich untereinander informieren und jede Auflage ist dahin. Da kommt eine richtige Welle an neuartigen Diensten auf uns zu. Sie brechen mit alten Regeln und werden sehr viel schwerer messbar sein.