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Die HUAWEI Keynote auf der IFA 2019 bei twitter

HUAWEI Keynote auf der IFA 2019

Ich konnte dieses Jahr leider nicht bei der HUAWEI Keynote auf der IFA 2019, weil die Gesundheit nicht mitspielen wollte. Daher konnte ich die PK nur auf twitter live verfolgen. Was wurde vom Hersteller angekündigt? Was ist dem neuen Mate 30 und Android? Welche Produkte wurden in Berlin heute angekündigt? Ich habe für euch die Tweets zur Keynote kuratiert.
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Auf das Honor 20 Pro Smartphone mussten wir am Ende ein wenig länger warten, denn Trump mochte auf einmal die chinesischen Hersteller von Smartphones nicht mehr. Für 599,90 Euro ist das Gerät nun ab dem 31. Juli im Handel bei uns erhältlich. Ist es die günstige Alternative zu den aktuellen Topmodellen? Immerhin sind Ultra-Weitwinkel, Nightmode, Makromodus und 4 Linsen mit 48 Megapixel an Bord.

Review zum HONOR 20 Pro

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EMUI Desktop Modus – Kann das Smartphone das Notebook ersetzen?

Gibt es eine neue Spielerei bei Smartphones, so testet man sie als Nerd natürlich fix aus. Den Desktop Mode von EMUI für HUAWEI Smartphones haben sicherlich viele Tester ausprobiert, aber kann man damit auch langfristig arbeiten? Kann ein modernes Smartphone schon heute mein klassisches Notebook ersetzen?

Es beginnt mit Adaptern

Über die USB-C Schnittstelle kann man ein P30 Pro von HUAWEI via HDMI mit einem externen Bildschirm verbinden. Das Smartphone wird dann zum Touchpad . Das geht mit Easy Projection und einem passenden Smart TV auch drahtlos, aber mit Kabel halt wirklich überall. Ich wollte mein Notebook im besten Fall komplett durch den EMUI Desktop Mode ersetzen, also besorgte ich mir fix einen Adapter. Dieser bietet daneben auch Platz für weitere USB-C Geräte und so kann ich das P30 Pro auch laden. Das ist nämlich ein Nachteil der Geschichte in der täglichen Praxis. Aktiviere ich den Desktop Mode und versorge einen externen Bildschirm mit Bild, so schmilzt der Akku dahin. Mit einem passenden Adapter kann man aber auch gleichzeitig wieder das Smartphone laden und muss sich um Power keine Sorgen mehr machen. Allerdings fehlen noch Maus und Tastatur für den kompletten Spaß. Ich habe in eine faltbare Bluetooth-Tastatur investiert, welche auch in die Jackentasche passt. Mein Setup für den Desktop Mode soll wirklich extrem mobil sein, denn sonst kann ich auch gleich das Notebook in den Rucksack packen. Zwar kann ich das Display des P30 Pro als Touchpad nutzen, doch ich hatte noch eine Bluetooth Maus im Schrank liegen. Damit ist man startklar. Adapter hängt via USB-C am Smartphone, liefert das Bild an einen beliebigen Bildschirm und geladen wird das Smartphone über das Ladegerät. Trick 17: Man kann das P30 Pro auch drahtlos laden. Dann kann man beim Adapter sparen und legt es einfach auf eine Ladefläche. Ist aber nicht überall an allen Tischen verfügbar und so entschied ich mich für ein klassisches Ladekabel. Das wirkt als Aufbau am Anfang ein wenig wie Kabelsalat, ist aber im Kern sehr simpel und einfach. Selbst den Sound bekomme ich über die HUAWEI Freebuds, oder nutze einen Mini Bluetooth Speaker. Was man dann noch unterwegs benötigt? Einen Bildschirm mit HDMI-Anschluss. Als Freelancer in Agenturen habe ich es da meist sehr leicht, doch müsste ich für den komplett mobilen Einsatz noch in ein Display mit Akku investieren. Immer mehr Anbieter bieten diese Geräte an. Display mit Akku und vielen Anschlüssen für 100-200 Euro. Damit könnte ich dann komplett auf ein Notebook verzichten. Es sieht dann vielleicht noch in der Praxis etwas nach MacGyver aus, aber schon jetzt zog mein Bildschirm bei der Arbeit maximale Aufmerksamkeit auf sich. „Das ist von Deinem Smartphone?!“ – „Ja.“.

EMUI Desktop Modus HUAWEI P30 Pro

Wie gut ist die Software in der Praxis?

Ich schreibe diesen Text gerade im Chrome Browser mit dem EMUI Desktop Mode. Natürlich ist Android kein Windows 10 und auch kein vollwertiges OSX von Apple , doch die meiste Zeit hänge ich auch am MacBook in zahlreichen Fenstern von Chrome herum. Der Desktop Mode bei EMUI stellt die Apps als Fenster dar. Natürlich kann man zum Beispiel Facebook starten, doch die App ist einfach für die Bedienung mit den Fingern konzipiert worden. Es macht einfach gar keinen Spaß auf einem großen Bildschirm mit einer Maus die Bewegungen und Klicks eines Fingers nachzuahmen. Das wirkt blöd, kostet mehr Zeit und maximiert man das Fenster (ist möglich), so wird die App einfach nur in die Breite gezogen. Man kann allerdings Apps wie WhatsApp und Insta gut nutzen. Spotify und Co. machen auch Spaß. Ein paar klassische Apps taugen für den Android Desktop. Vor allem aber machen Emulatoren wie Mupen64 oder PPSSPP riesigen Spaß auf einem großen Bildschirm, weil man auch gleich noch seinen Bluetooth Controller verbinden kann. Sollte man unbedingt ausprobieren. Geht natürlich noch besser am Fernseher. Doch wollen wir den Desktop Mode nicht nur für Spiele nutzen. Kann man damit arbeiten? Ja! Die Brücke ist hier der Chrome Browser mit aktivierter Desktopansicht der Seiten. Eine App wie Canva (Bildbearbeitung) kann man im Desktop Mode zwar nutzen, doch dann kann ich sie auch normal am Smartphone starten. Wir wollen ja ein Desktoperlebnis erschaffen. Ohne aktivierte Desktopansicht wird hier schnell wieder die App geladen, weil der Browser die App erkennt, doch aktviert man die Ansicht für Desktops, so kann man den Dienst wie am MacBook nutzen. Ebenso Hootsuite, das WordPress-Dashboard und auch YouTube. Hier gibt es dann nicht mehr die App-Ansicht, sondern man kann YouTube wie auf dem Notebook sehen. Klasse! Damit ist das Smartphone zu 80 Prozent ein Ersatz für mein MacBook. Lediglich Videoschnitt und Co. lassen sich nicht ganz so einfach mit Android bewältigen. Ich schneide dann aber am Ende des Tages sowieso meist daheim und benötige mobil einfach nur für die Arbeit einen vollwertigen Browser.

Speicher ist vielleicht ein Punkt

Hat man auf seinem Smartphone schon 50GB Urlaubsfotos, so kann man natürlich nicht ganz so einfach den mobilen „Rechner“ zumüllen. Allerdings habe ich im HUAWEI P30 Pro eine NM Card mit 128GB extra Speicher. Dazu hat man die Dropbox und die ganzen Anhänge in Mails. Mein Leben ist auf diesem Device und ich kann selbst Dokumente vom Smartphone an den Drucker senden. Hier habe ich keine Nachteile ausmachen können. Es gibt einen Dateimanager und man muss sich nur kurz daran gewöhnen neue Ordner auf dem Smartphone zu schaffen, damit man nicht ewig alle Dateien unter Downloads sucht. Die Cloud macht es möglich und auch bei WordPress und Canva kann ich Fotos im Browser von meinem Smartphone wie an einem Notebook hochladen. Dabei kommt es übrigens auf das verwendete USB-C Dock an. Kann man es mit Strom versorgen und bietet es genügend USB Ports, so kann man auch eine externe Festplatte andocken. Diese wird dann im Dateimanager angezeigt. Selbst eine PowerPoint Präsentation kann man hier erstellen. Das eingebaute Mailprogramm von Android ist kein Hit, aber GMAIL ist als Alternative vorhanden und sonst kann man immer noch den Browser mit Webmail nutzen. Man muss einfach nach vielen Jahren wieder neu denken. Das macht mir gerade aber ungeheuer Spaß. Ich will nicht nur dieses Feature kennen und es für zehn Minuten ausprobiert haben, sondern ich möchte damit arbeiten können. Es gibt klare Limitierungen und ich komme gleich darauf zu sprechen, aber es geht überraschend gut. Anfangs nervten mich zum Beispiel tierisch beim Schreiben diese Wortvorschläge von Android, welche hier am Desktop fett unten eingeblendet werden. Nach nur einem Tag nutze ich sie sogar und überspringe damit mehrere Wörter, weil auch der nächste Vorschlag passt. Dieser Desktop Mode ist nicht komplett ausgereift. Das wäre gelogen. Er macht aber ungeheuer Spaß und ich will ihn meistern. Kommen wir daher zu den Schwierigkeiten.

Die Auflösung und Einstellungen

Ich habe hier wohl 1080p am Bildschirm und den Desktop Mode auch am Fernseher mit 4k Display getestet. Ich wünsche mir definitiv noch eine höhere Auflösung. Das bin ich vom Retina Display am Mac gewöhnt und es ist eine Limitierung bei der täglichen Arbeit, wenn ich es nicht zur Verfügung habe. Ihr seht es auf den Screenshots hier im Artikel. Das würde eine Menge ausmachen. Zwar gewöhnt man sich auch schnell an neue Grenzen, aber im nächsten Update hoffe ich da auf mehr Pixel. Da man sowieso mit Google Chrome unterwegs ist, könnte man hier noch sehr viel besser arbeiten. Chrome ist übrigens spannend. Ich kann hier das Fenster nicht verkleinern/anpassen. Somit kann ich nur die Desktopansicht wählen. Nutzt man allerdings die Google App und nutzt hier die Suche, um auf Webseiten zu kommen, so sieht man sehr viel mehr von den betreffenden Webseiten, weil man das Fenster beliebig in Höhe und Breite ziehen kann. Das wäre für Google Chrome sehr hilfreich, geht aber nicht. Drag & Drop geht ebenfalls nicht so einfach. Es ist nicht dauernd notwendig, aber wäre wünschenswert. Dazu kommen auch ein paar Bugs. Ich musste feststellen, dass Tabs in Google Chrome oft „verschwinden“. Sie sind noch anklickbar, werden aber nicht mehr angezeigt. Sieht man hier im Artikel auch zum Teil auf den Screenshots. Zudem beendet sich der EMUI Desktop Mode auch manchmal einfach. Das ist nicht schlimm, aber ist halt auch nicht top für den Workflow. Mobile Tastaturen kann man zwar falten und in die Jackentasche stecken, aber auf einem Brett lässt es sich leichter tippen. Generell muss man auch Adapter, HDMI Kabel, Maus, Tastatur immer geladen haben, denn dieses Setup lebt von den Akkus. Zum Glück hält eine aufgeladene Tastatur mitunter Monate. Einstellungen für den Desktop Mode von EMUI sucht man übrigens vergebens. Es gibt eine Sidebar mit Benachrichtigungen, Akkustand usw., aber man kann im Endeffekt nur den Desktophintergrund ändern. Daneben lassen sich Apps als Shortcut auf den Desktop ziehen. Das war es dann aber auch. Scrollspeed der Maus ändern? An der Auflösung spielen? Bestimmte Widgets auf den Desktop packen? Das geht in der jetzigen Version noch nicht. What you see is what you get.

Warum machst Du das, Rob?

Diese Frage wird mir dieser Tage oft gestellt. Da habe ich ein Notebook für mehr als 2000 Euro angeschafft und baue mir gerade mit Adaptern, Kabeln und klappbarer Tastatur ein Setup wie MacGyver. Ich kannte den EMUI Mode schon von der offiziellen Keynote von HUAWEI. Habe ihn auch mehrmals kurz getestet. Allerdings kickt mich der Gedanke auf ein kommendes Notebook verzichten zu können. Immer mehr Arbeit verrichte ich als Social Media Manager sowieso am Smartphone. Oft brauche ich einfach nur kurz einen großen Bildschirm für die bessere Ansicht der Services. Ich benötige die Desktopansicht bei Chrome mit Tastatur und Maus. Kurz eine Änderung vornehmen. Dafür muss man dann das Notebook hochfahren. Für mich ist Google Chrome hier einfach der Killer. Kann ich diese Anwendung mit dem P30 Pro in vollem Umfang nutzen, so kann ich auf das Notebook verzichten. Dann muss ich daheim damit nur Videos schneiden und große Präsentationen für Kunden basteln. Den Rest kann ich dann auch am Smartphone erledigen. Allerdings wünsche ich mir ein hübsches Dock von HUAWEI mit Tastatur, Maus und Dock mit Ladefunktion als perfekt abgestimmtes Paket. Das wäre grandios! Ich bleibe da weiter dran. Liebe es.

HUAWEI P30 Pro – Leaks versprechen einen Super Zoom

HUAWEI

Das HUAWEI P30 Pro wird Ende des Monats in Paris der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Die ersten Leaks kursieren dazu bereits im Netz. Anscheinend will man beim Nachfolger des P20 Pro ebenfalls wieder voll auf die Features der Kamera setzen. Ein 10fach Zoom und extrem gute Fotos bei geringem Licht sollen mit dem P30 Pro möglich sein.

HUAWEI P30 Pro wieder mit Triple-Cam

HUAWEIs Vice President of Global Product Marketing, Clement Wong hat dabei mittlerweile auch die Gerüchte bestätigt. Es soll einen Super Zoom bei der Kamera geben. HUAWEI selbst hatte hier mit Fotos des Eiffelturms ebenfalls schon Andeutungen gemacht. Der Fokus liegt also ganz klar auf dem Zoom. Das war für mich schon beim P20 Pro ein Highlight, denn man konnte mit dem P20 Pro nicht mehr einfach nur einen Kirchturm fotografieren, sondern sogar die verdammte Uhr am Kirchturm mit Details knipsen. Mit einem guten Zoom sind hier ganz neue Motive im Spiel, wenn man im Alltag das Smartphone für ein Foto zückt. Anscheinend wird dieser Effekt nun mit einem 10fach Zoom noch einmal extrem ausgebaut.

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Verbesserte Low-Light-Fotografie

Die Master AI dürfte dabei in Verbindung mit einem großen Bildsensor für eine ordentliche Stabilisierung sorgen. Obendrein will man den Nachtmodus verbessert haben. Somit dürfte beim Nachfolger des P20 Pro die Low-Light-Fotografie ebenfalls auf ein neues Level gehoben werden. Diese Innovationen betreffen dabei natürlich besonders die Kamera und die KI. Ansonsten werden wir Features aus dem Mate 20 Pro entdecken, welche sich gar nicht mehr so neu anfühlen werden. Fingerabdrucksensor unter dem Display kennt man erst seit ein paar Monaten, wird nun aber auch beim P30 Pro eingebaut sein. Die Notch wird wieder kleiner und jetzt darf man eigentlich nur noch gespannt auf die Ergebnisse der Kamera im Alltag sein.