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Bayonetta 1&2 im Test für Nintendo Switch

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Bayonetta 2 ist kein gänzlich neues Spiel, doch Entwickler Platinum Games hat bei der Version für die Nintendo Switch wieder richtig gute Arbeit geleistet. Der dritte Teil ist schon im vergangenen Dezember exklusiv für die neue Konsole von Nintendo angekündigt worden.

Bayonetta 2 für Nintendos Hybrid-Konsole

Das Beste vorweg: Die Fortsetzung zu Bayonetta läuft auf der Switch mit 60fps und zuckt bestenfalls selten im Handheld-Modus in Sachen Framerate. Das gibt dem Spiel ein ungeheuer flüssiges Erscheinungsbild, denn Bayonetta 2 ist ein schnelles Spiel und die Technik hält hier mit. Lediglich bei der Auflösung muss man ein paar Abstriche machen, denn 60fps bei 1080p waren dann wohl auf der Switch einfach nicht drin. Damit aber genug der technischen Details. Bayonetta 2 sieht klasse aus und hat uns im test auch mobil eine Menge Spaß bereitet. Dazu gesellt sich noch ein fordernder Multiplayer-Modus, doch kommen wir erst einmal zur Geschichte.

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Platinum Games hat ganze Arbeit geleistet

Bei einer kleinen Shoppingtour kommt es direkt zum Angriff von Jeanne und Cereza und man ist sofort in der Action drin. Fix wird die Seele von Jeanne in die Unterwelt entführt und wer macht sich natürlich auf zur Rettung? Richtig! Cereza macht sich also auf und eilt zur Rettung. Das wirkt in sich ziemlich simpel, doch das Opening von Bayonetta 2 ist nicht nur imposant, sondern hat uns sofort in den Bann gezogen. Obendrein dient dieser Start der Geschichte nicht nur als Unterbau für die Fortsetzung, sondern der Titel geht auch immer wieder in seiner Story mit einigen Twists auf den Vorgänger ein. Insofern lohnt es sich unbedingt erst einmal Teil 1 zu spielen, damit man der Geschichte von Bayonetta 2 auch immer richtig folgen kann. Zwar hat Platinum Games den Einstieg ins Spiel unserer Meinung nach leichter angelegt, doch steht der Hack and Slay nicht allein für sich. Man spürt hier schon an der ein oder anderen Stelle, dass der dritte Teil kommen wird. Insgesamt sollte man Bayonetta 2 auf jeden Fall eine Chance geben, wenn man Action mag. Es ist nicht der typische, niedliche Titel von Nintendo, sondern richtet sich natürlich an ein älteres Publikum. Es gab schon bei der exklusiven Version für die WiiU-Konsole einen Aufstand der Fans, weil die Bayonetta-Serie besonders Core-Gamer anspricht.

Eine starke Engine für Grafik und Speed

Entwickler Platinum Games hat aber auch ein wenig am Spieldesign geschraubt. Die Tastenbelegung ist nicht ganz so vertraut, aber Neulinge dürften auch mit dem Schwierigkeitsgrad einen leichteren Einstieg ins Spiel haben. Die Bosse sind bezwingbar und wer unbedingt sein ganzes Können bei Bayonetta 2 unter Beweis stellen mag, der kann bei den Hexen-Prozess Kapiteln mit nur einem Leben zur wilden Hack and Slay Hatz antreten. Insofern hat man ein wenig Schwierigkeit aus dem Hauptspiel entfernt, aber Profis dürfen sich dennoch austoben. Zu den Neuerungen gehört der Umbra-Klimax auf Taste L, welcher bei der dafür benötigten Energie richtig Schaden anrichten kann. Ist für Kenner sehr ungewohnt, aber geht schnell in Fleisch und Blut am Controller über. Vor allem sieht Bayonetta 2 auf der Switch auch noch ein Stück besser aus und besonders die Szenerie in der Stadt Noatun hat uns beeindruckt. Irgendwie ist Platinum Games schon ein Meister darin eine verdammt schnelle Engine zu basteln, welche obendrein aber auch noch echt fein ausschaut.

Empfehlung des Hauses!

Wir können wirklich nicht viel bei Bayonetta 2 für die Switch meckern. Die Musik ist wieder top und orchestrale Klänge unterstützen das rasante Gameplay ungemein. Die Inszenierung ist einfach grandios und man kann viele Stunden Spaß mit dem Titel haben. Ein echter Leckerbissen für die Switch und vor allem auch mobil ziemlich nice. Der Multiplayer Modus von Bayonetta 2 ist dabei auch erwähnenswert. Es funktioniert etwas anders, aber macht Laune. Man tritt hier wahlweise gegen Freunde vor dem TV, die CPU, oder auch gegen einen Gegner aus der Online-Community an. Am Ende siegt die Punktzahl, denn wer hat besser gegen die Monster gekämpft? Gibt der ganzen Nummer einen interessanten Twist und erzeugt vor allem noch mehr Mehrwert für den Titel. Ist euch eigentlich etwas aufgefallen? Wir können einfach kaum etwas Schlechtes zu Bayonetta 2 sagen. Wenn man überhaupt ein Sandkorn finden mag, so ist der Titel halt nicht wirklich neu, sondern ein weiterer Port. Bei der Perfektion allerdings komplett egal, denn die WiiU stand in nicht vielen Haushalten und dieses Spiel dürften viele Gamer komplett neu für sich entdecken. Vor allem aber entdeckt man beim Kauf dann auch den Download-Code für Bayonetta 1. Gigantisch! Empfehlung des Hauses!

Benny von „Spielkultur“ meint:

Als Novize hatte ich mit dem Switch-Port nun zum überhaupt ersten Mal Berührungspunkte mit „Bayonetta“. Ich erwartete ein relativ verrücktes „Devil May Cry“ und statt Dante eine fruchtlose Hexe. Völlig falsch. Kaum legte ich los, wurde es ein Strudel aus flotten Kämpfen und dem herrlich respektlosen Humor eines nun ja…Bayonetta. Bereits nach rund 10 Minuten war uns dann auch klar, weshalb Teil 1 ab 18 Jahren freigegeben ist. Sex vermischt mit Gewalt konnte die USK nur verschrecken. Im Kern ein Action-Adventure durchstreifen wir allerlei abwechslungsreiche Gebiete, wobei Bayonetta 2 hier deutlich vorne liegt. Der Erstling entstammt einer Zeit, in der es modisch war Grau- und Brauntöne zu setzen. Durch die unzähligen Kombo-Möglichkeiten verlieren Kämpfe niemals an Spielspaß, zudem die immer gewaltigeren Monster (besonders ab Teil 2) pures Eyecandy sind. Man merkt Entwickler Platinum Games an, dass Bayonetta 1 ein kleines Experiment war, während der Nachfolger um einiges frecher daherkommt. Technisch sehen beide Titel etwas besser als auf Last-Gen aus. Kantenflimmern nicht störend aber bemerkbar und Framerate-Einbrüche sind mir nur außerhalb des Dock-Modus aufgefallen. Der Preis ist mit 50€ noch ertragbar, könnte jedoch erschwinglicher sein. Trotzdem ist das Double-Feature für jeden Action-Liebhaber auf Switch herzlichst zu empfehlen. PS: Bayonetta 3 wird vermutlich das Magnum Opus der Reihe.

Entwickler: Platinum Games – Preis: 49,99 Euro – Für Nintendo Switch – USK: ab 18

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Nintendo Labo – Nintendo stellt smartes Spielzeug vor

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Mit Nintendo Labo kommt von Nintendo ein ganz besonderes Produkt für die noch junge Switch Konsole in den Handel. Die Ankündigung war selbst für eingefleischte Fans eine große Überraschung. Nintendo bringt smartes Spielzeug in Verbindung mit Software für die Konsole auf den Markt und konkurriert dabei mit Firmen wie LEGO.

Nintendo Labo – Wenn Pappe auf Software trifft…

Labo soll anscheinend eine ganz neue Produktkategorie für den Hersteller werden. So hat man schon zum Start extra für die noch kommenden Produkte der Labo-Reihe einen eigenen Kanal bei YouTube eröffnet. Bei Labo handelt es sich ganz einfach um Baupläne aus Pappe. So kann sich der Nutzer aus vorgeschnittenen Kartonteilen zum Beispiel ein funktionsfähiges Klavier bauen und im Zusammenspiel mit der Software für die Switch Konsole zum Leben erwecken. Dazu nutzt Nintendo clever die innovativen Joycon Controller, welche nicht nur mit einem Vibrationsfeature ausgestattet sind, sondern auch eine IR-Kamera bieten. Diese kam bisher kaum zum Einsatz und soll bei Labo eine große Rolle spielen. So kann die Kamera zum Beispiel Bewegungen der Pappteile erfassen und zuordnen. So kann der Nutzer dann wirklich Klavier spielen, weil die Kamera die einzelnen Anschläge erkennt. Ziemlich clever von Nintendo gelöst.

Spielend programmieren?

Es soll aber nicht bei wenigen Sets bleiben. Nintendo stellte schon zum Start eine Art Roboteranzug vor, welcher mit Schnüren und Gummis funktionieren soll. So baut man sich selbst den Anzug und überträgt seine eigenen Bewegungen auf einen virtuellen Roboter im Spiel. Diese Art von smartem Spielzeug ist aktuell ein großer Trend und auch Firmen wie LEGO buhlen hier um die Gunst der Kinder und Eltern, wenn sie die reale Spielzeugwelt mit der virtuellen Welt der Videospiele verbinden. Bei LEGO geht man hier eher den Weg der Programmierung. Mit einer sehr einfachen Programmiersprache können Kinder kleine Roboter und Maschinen erschaffen. Nintendo simuliert diesen Bereich mit dem ersten Set bisher eher rudimentär. So wird man durch die Verwendung der Joycon-Controller auch kleine Pappfiguren steuern können. Dieser Mangel ist wohl aber der Spielekonsole geschuldet und Nintendo will hier eher eine neue Form der Unterhaltung bieten. Diese scheint aber nach der ersten Ankündigung auch bei den Erwachsenen sehr gut anzukommen.

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Nur heute: Nintendo Switch Konsole für 289,00 Euro bei amazon

Nintendo Switch Konsole
Nintendo Switch Konsole

Die Nintendo Switch Konsole ist heute das Angebot des Tages beim Online-Versandhändler. Dabei wurde der Preis für die neue Konsole von Nintendo nicht nur unter die Marke von 300 Euro gedrückt, sondern ist heute für 289,00 Euro erhältlich.

Nintendo Switch Konsole für 289,00 Euro

Mittlerweile ist das begehrte Gadget für Gamer in ausreichender Stückzahl erhältlich und Nintendo gibt nach einem sehr erfolgreichen Weihnachtsgeschäft weiter Gas. So drückt man den Preis heute bei amazon auf unter 300 Euro. Ein Spiel ist zwar bei diesem Paket nicht dabei, aber der eShop ist mittlerweile mit guten Titeln prall gefüllt. Das befristete Angebot gilt dabei für beide Farbvarianten. Die graue und die bunte Version sind bei amazon für 289,00 Euro verfügbar. Nur entscheiden müssen sich interessierte Käufer schnell. Irgendwann im Laufe des Tages dürfte das bereitgestellte Kontingent weg sein.

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Splatoon 2 im großen Test

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Splatoon 2 kommt mitten im Sommer für die neue Konsole von Nintendo auf den Markt und das Spielprinzip ist bekannt. Konnten die Entwickler für die Fortsetzung allerdings noch einmal mehr aus dem Farbeimer zaubern? Wir waren überrascht.

Das Bekannte noch besser

Ich selbst habe sehr lange Splatoon auf der Wii U gespielt und war daher sehr gespannt auf den zweiten Teil. Zwar sieht das Spiel sehr vertraut aus, doch es ist eine gelungene Fortsetzung und in fast jedem Bereich kann Splatoon 2 seinen Vorgänger schlagen. Lediglich bei den Online-Matches gibt es noch ein wenig Verbesserungsbedarf. Dabei sieht Splatoon 2 auf den ersten Blick nicht neu aus. Screenshots täuschen hier aber, denn das Spiel läuft einfach butterweich mit 60 Bildern pro Sekunde über den Schirm. Nur auf dem Inkopolis-Platz wird diese Rate nicht gehalten. Dafür zeigt gerade dieser Ort im Spiel, was grafisch anscheinend mit dem Tegra-Chip möglich ist. Das sieht wunderschön und vor allem lebendig aus. Der verrückte Stil wurde beibehalten, doch im Hintergrund läuft hier keine aufgebohrte Wii U Version, sondern die Entwickler haben laut eigener Aussage komplett neu für die neue Konsole entwickelt. Das spürt man einfach, weil das Spiel flüssiger, schneller und besser läuft. Vor allem aber fühlt es sich für mich auch nach einem schnelleren Gameplay in den Multiplayer-Matches an. Man hat nicht nur als Spieler mehr Möglichkeiten und Waffen an der Hand, sondern muss auch schneller reagieren, auf Zack sein und auf mehreren Ebenen denken. Neueinsteiger brauchen hier ein wenig mehr Zeit, doch werden dafür auch mit mehr Spielspaß belohnt.

Der Kampf gegen die Oktarianer

Vor allem beim Singleplayer hat Nintendo aber auch etwas mehr Kreativität bewiesen. Splatoon kauft man sich zwar nicht, um das Spiel allein zu spielen, aber zumindest der Modus ist komplexer geworden. Für mich fühlten sich die Stages frisch an. Vor allem aber bemerkt man einfach den Stil von Nintendo in Sachen Gameplay. Der Singleplayer zeigt jedem Spieler langsam alle Möglichkeiten der Inklinge und Waffen. Es ist eine Art sehr langes Tutorial und man freut sich als Spieler über seine Erfolge. Es ist vor allem eine sehr gute Übung für jeden Spieler, um später in der Lobby gegen die weltweite Konkurrenz besser bestehen zu können. Die Endbosse sind kreativ, die Steuerung schnell im Blut und man merkt den Entwicklern geradezu an, dass sie eine Menge Ideen in Splatoon 2 umsetzen konnten, welche im Vorgänger so nicht möglich gewesen wären. Vor allem die Boss-Kämpfe machen richtig Laune und geben dem Spiel noch einmal mehr Charakter. Das macht den Singleplayer noch nicht zu einem Vollpreistitel, aber ist eine sehr gelungene Ergänzung zum Multiplayer-Charakter des Spiels.

Salmon Run und Revierkämpfe

Online entfaltet Splatoon 2 seine ganze Wucht und lediglich das Warten in der Lobby kann sehr nerven. Hier muss man halt mitunter wirklich lange auf den letzten Spieler für das Match warten. Erst wenn die Liste komplett ist, geht die Sause endlich los. Bei der Wii U gab es hier noch ein kleines Minispiel auf dem Gamepad, doch Splatoon 2 lässt den Gamer hier einfach nur auf den Bildschirm starren. Dabei kann man nach einer Partie auch nicht einmal schnell in den Shop und seine Waffe fix wechseln, sondern muss dafür das Online-Spiel beenden. Unser einziger Kritikpunkt in Sachen Spielfreude. Ansonsten ist vor allem der Salmon Run sehr spaßig. Zwei bis vier Spieler bekämpfen hier gemeinsam ganze Schwärme gefährlicher Salmoniden. Nintendo versucht hier ganz klar frische Modi im Spiel einzupflegen, weil Mehrspieler-Kämpfe allein auf die Dauer eintönig werden können. So gibt es eine ganze Reihe an Modi, neuen Waffen und vor allem wird das Spiel auch über die kommenden Monate immer wieder mit neuen Inhalten versorgt werden. Das hat schon beim ersten teil gut funktioniert und aktuell findet das Splatfest Ketchup vs. Mayo statt. Nintendo nutzt hier Splatoon 2 als ganz neues Vehikel für Events im Spiel. Man ist mit Splatoon 2 Teil dieser Community und selbst lokal kann man mit mehreren Switch-Konsolen gegeneinander antreten. Das dürfte in der Realität nicht täglich passieren, aber dieser lokale Charakter mit Pizza, guten Freunden und der mobilen Konsole könnte für sehr viel Spielspaß in Sachen Tinte sorgen.

Kleidungstücke bis ans Ende der Tintenwelt

Vor allem aber haben die Entwickler noch sehr viel mehr Möglichkeiten zur Individualisierung der Inklinge eingebaut. So gibt es nicht nur neue Waffen und Spielzialwaffen, sondern auch massig neue Kleidung. Da lohnt es sich in den Matches Punkte zu sammeln, um später eine Shoppingtour zu starten. Splatoon 2 bietet hier fast ein endloses Arsenal an Caps, Kleidungsstücken und Mode für jeden Geschmack. Das macht das Spiel einfach reicher, weil die Community so viel bunter wird. Dazu kommen natürlich auch komplett neu gestaltete Arenen und die Entwickler haben sogar alte Arenen in neuer Form für die Zukunft versprochen. Was mir ganz persönlich bei Splatoon 2 aufgefallen ist? Das Spiel ist komplexer geworden. Man rennt nicht mehr nur einfach auf das gegnerische Lager zu und ballert mit viel Tinte um sich. Es ist ein wenig schwerer für den Kopf geworden. Man muss in alle Himmelsrichtungen denken. Das Spiel kann horizontal und in manchen Stages auch vertikal ablaufen. Die neue Masse an Waffen bedeutet auch Gefahr hinter jeder Ecke. Welches Gadget wurde gerade gegen mich eingesetzt? Wie reagiere ich auf diesen Angriff? Mit welcher Strategie kann unser Team den Sieg erlangen? Hier ist mehr Teamwork gefragt und dank der neuen App von Nintendo ist ein sehr limitierter Sprachchat über Smart Devices möglich. Sonderlich gelungen und einfach im Setup ist es nicht, aber langsam scheint Nintendo zumindest auch hier auf die Wünsche der Spieler zu reagieren.

Der Sprachchat ist für Nintendo eine Gefahr

Darüber spricht man im Hause Nintendo nicht so gern, aber es scheint die Wahrheit zu sein. Warum bietet „Big N“ so ungern einen Sprachchat an? Weil hier auch viele Kinder unterwegs sind. Man möchte keinen Raum für eine direkte Kommunikation zwischen Spielern aller Altersgruppen schaffen. Nicht umsonst hatte man schon bei der Wii U Konsole sein eigenes (und streng überwachtes) soziales Netzwerk erfunden. Nintendo möchte anscheinend verhindern, dass ältere Menschen sich jungen Menschen direkt über die Möglichkeiten der Konsole in irgendeiner Form annähern können. Ich kann das sogar gut verstehen und nachvollziehen. Der Rest der Spieler wird sich wohl noch lange darüber aufregen und Nintendo selbst kann dieses Motiv nicht laut in der Presse offenbaren. Ist halt kein schönes Thema, aber wird auch noch die nächsten Jahre für strenge Limitierungen bei der Kommunikation sorgen. Damit muss man leben.

Fazit Rob zu Splatoon 2

Dieses Spiel ist eine echte Bank von Nintendo und wird wahrscheinlich über Jahre von der Community online gezockt werden. Das Spiel ist schneller geworden, komplexer gestaltet und es gibt tonnenweise neue Items zur Individualisierung. Ein dickes Lob übrigens an die Entwickler! Das Spiel läuft butterweich über den Screen und ich gehe jetzt wieder mit Farbe ballern.

Benny von „Spielkultur“ meint:

Was für ein erfrischender Multiplayer-Spaß! Splatoon konnte zu Zeiten der schwachen Wii U als Überraschungserfolg gewertet werden. So war die jugendfreie Multiplayer-Variante eines „Call of Duty“ oder „Battlefield“ mal wirklich innovativ und konnte sich mit knapp 7 Mio. verkauften Einheiten als Spiel des Jahres präsentieren. Nun kam mit dem nummerischen Nachfolger nicht nur eine schnöde Fortsetzung mit neuen Karten, verschiedenen Modi sowie kleinen Feinheiten wie regelmäßigen DLC´s seitens Nintendo sondern ein randvoller Teil 2 für jeden Switch-Besitzer. Das Gameplay ist nach maximal zwei Partien verinnerlicht und das Konzept bleibt lange spaßig. Aber leider wollte Nintendo kein perfektes Lehrstück abliefern. Denn anders kann ich mir den unnötig umständlichen Voice-Chat erklären. Hier braucht es ein Headset, das Smartphone plus stabiles Internet und zusätzlich die laufende Nintendo-App. Vor 10 Jahren wäre das noch „okay“ gewesen aber 2017 einfach sinnlos. Weiterer technischer Aspekt – es wird auf ein Peer-to-Peer Verfahren gesetzt anstatt auf dedizierte Server á la Battlefield 1. In unseren zahllosen Matchs gab es hier wenig Probleme, aber manchmal scheinen Schüsse von uns nicht zu treffen, obwohl sie theoretisch als Treffer gezählt werden müssten. Nichtsdestotrotz bleibt Splatoon 2 ein grafisch beeindruckendes Spiel (für Switch Verhältnisse) und Nintendo schmeckte das Erfolgsrezept mit einigen neuen Zutaten teils perfekt ab. Ein klares Must-Play!

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