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HUAWEI präsentiert Mate 20X 5G Smartphone

HUAWEI Mate 20X 5G

HUAWEI hat in Berlin jetzt das neue Mate 20X 5G Smartphone der Öffentlichkeit präsentiert. Natürlich steht das 5G für das neue Netz und dazu wurde ein Balong 5000-MultiMode Modem in das Device integriert. Das Mate 20X 5G soll sich mit dem großen OLED Screen auch wieder besonders an Gamer richten.

Mate 20X 5G mit HUAWEI M-Pen

Beim neuen Smartphone unterstützt der Hersteller den M-Pen und mit 7,2 Zoll ist auch genügend Platz auf dem Display vorhanden. Ich selbst bin jetzt kein großer Freund von einem Stylus für Phones, da man die Dinger entweder verliert, oder sich dann halt doch lieber fix ans Notebook setzt. Das Balong 5000-MultiMode Modem kennen wir schon aus der Ankündigung zum Mate X, doch erst einmal schickt HUAWEI das Mate 20X 5G ins Rennen. Immerhin bietet das vergleichsweise große Gehäuse genügend Platz für ein 5G Modem und die nötigen Antennen. Jetzt müsste man nur noch in Deutschland auf einen schnellen Aufbau der 5G-Netz hoffen, denn in diesem Stadium ist HUAWEI zwar schnell mit der Hardware, aber hierzulande läuft die Welt noch mit LTE. Kann das Mate 20X 5G übrigens ebenfalls. 2G,3G,LTE und 5G sind kein Problem für das Device.

HUAWEI Mate 20 X (5G)

Brauche ich heute schon ein 5G Smartphone?

Sicher nicht. Die Hersteller liefern sich da gerade ein Rennen um Chips und Phones. Für HUAWEI ist es als Ausrüster der Telekommunikationsunternehmen aber sehr wichtig, dass man passend zum Netz auch erste Smartphones präsentieren kann. Immerhin ist die 5G Auktion in Deutschland abgeschlossen und somit wird es langsam Zeit für die Zukunft auch bei den Endgeräten für die Nutzer. Das Mate 20X 5G ist daher ein erster, großer Wurf und dürfte dank Kirin 980, einem großen Display und massig Speicher auch besonders für Gamer eine interessante Option sein. Auf der Hardware laufen dann sogar einige emulierte Spiele für den Gamecube. Vor allem macht es auf einem größeren Display auch mehr Laune.

Die technischen Daten zum Mate 20X 5G

  • 7,2 Zoll (18,28 cm) OLED-Display
  • 4.2000mAh-Akku mit SuperChargeTM-Technologie
  • 24 MP Frontkamera und Leica Triple-Kamera mit Ultra-Weitwinkelobjektiv
  • Kirin 980 System-on-a-Chip & Balong 5000-MultiMode Modem
  • Biometrische Authentifizierung durch Fingerabdrucksensor
  • 8 GB RAM, 256 GB ROM, mit HUAWEI NM Card auf bis zu 256 GB erweiterbar
  • Dual Nano-SIM
  • AndroidTM 9.0 & EMUI 9.1.1
  • Farbvarianten: Emerald Green
  • HUAWEI: Der Kirin 980 Prozessor könnte einen Traum wahr werden lassen…

    HUAWEI Kirin 980
    HUAWEI Kirin 980

    Huawei hat auf der IFA 2018 den neuen Kirin 980 Prozessor vorgestellt. Letztes Jahr präsentierte man bereits den Kirin 970, welcher mit seinen KI-Funktionen unter anderem für bessere Fotoergebnisse im P20 Pro sorgt. Mit dem neuen Kirin 980 soll es noch effizienter und auch ein wenig verrückter werden.

    Kirin 980 Prozessor kann Video analysieren

    Ich bin kein echter Tech-Nerd und kann die Spezifikationen beurteilen. Da gibt es andere Profis im Netz, welche jeden Tag die News aus der Technikwelt aufbereiten. Allerdings fand ich ein Feature des Kirin 980 Prozessors sehr spannend. Huawei CEO Richard Yu erzählte auf der IFA-Bühne natürlich über die Dual-NPU, Leistungsaufnahme und Rechenleistung. Für den Endkunden sind diese Informationen aber oft nicht sehr greifbar. Was kann der neue Kirin 980 Prozessor also im Alltag. Auch dazu zeigte man auf der Bühne eine sehr überraschende Demo. Man ließ ein Video auf der Leinwand laufen. Ein Jogger läuft darin durch das Bild. Die NPU kann nun aber den kompletten Hintergrund entfernen und den Jogger in New York joggen lassen. Der Kirin 980 Prozessor erkennt das Objekt, kann es live herausrechnen und ein anderes Video als Hintergrund einfügen. Damit wären wir nicht mehr nur bei Bildmanipulation, sondern bei einer sehr schnellen Manipulation von Videoinhalten.

    Das Mate 20 (Pro) im Oktober in London

    Es war eine Demo in Berlin, doch das dazu passende Smartphone hat HUAWEI schon auf der IFA 2018 angekündigt. Im Oktober soll das Mate 20 der Weltöffentlichkeit vorgestellt werden. Vielleicht wird es dieses oben beschriebene Feature am Ende gar nicht enthalten? Vielleicht nutzt man die Technik auch erst, um den Hintergrund von Fotos zu tauschen? Alles erscheint mir aktuell möglich, wenn der Chipsatz wirklich so leistungsstark ist. Das ist ein alter Traum von Kunden. Ein wenig Hollywood im eigenen Smartphone. Person oder Objekt aufnehmen und die Szene im Hintergrund tauschen. Wir sehen diese Art der Berechnung schon beim künstlichen Bokeh-Effekt. Nun könnte die nächste Stufe erreicht sein. Künstliches Bokeh und ein neuer Hintergrund. Sobald man das Objekt (Mensch, Tier, Gegenstand) aus dem Foto/Video schneiden kann, ergeben sich unendliche Möglichkeiten der Manipulation. So könnte man selbst im Museum die Mona Lisa fotografieren und in jedes Urlaubsbild setzen. Dazu ein paar Filter und schon hat man einen ganz neuen Inhalt kreiert. Das könnte ein echtes Top-Feature beim Mate 20 werden. Das begreift man als Konsument sofort. Ich blicke daher sehr gespannt dem Oktober entgegen. Wie gut sind vor allem die Ergebnisse? Sieht man Ränder? Pixelfehler? Wie gut wird die Manipulation bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen funktionieren? Man darf gespannt sein.