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A Toy Story, Hobbs & Shaw & Midsommar im Kino-Flash

Kino-Flash

Am Ende des Monats kommt der – Kino-Flash! Hier besprechen wir Filme, für die es keine große Kritik bei uns gab. Heute wild gemischt u.a. mit Hobbs & Shaw, Late Night, A Toy Story und Midsommar.

Fast & Furious: Hobbs & Shaw

Längst ist aus dem feuchten Traum aller Teenager bestehend aus Underground-Autorennen und leicht gekleideten Frauen ein geistiger Nachfolger der Marvel Verfilmungen geworden. Nur mit mehr Testosteron statt zusammenhängender Storyline. Mit schlimmsten Erwartungen bin ich „Hobbs & Shaw“ und kam bestens gelaunt wieder raus. Warum? Anders als die „Fast & Furious“-Hauptreihe ist das Werk von „Deadpool 2“-Regisseur David Leitch ein gekonnt humorvoller Film in Tradition der 80er Jahre Buddy-Cop-Ära. Diverse minutenlange Beleidigungen, die sich Hauptakteure The Rock und Statham an die Omme hauen, sind das Herzstück des Ganzen. Zumal hier in Sachen Action der Blick auf Qualität statt Quantität liegt. Zweifelsohne sagt man sich damit einerseits von den öffentlichen Streitereien zwischen Von Diesel und The Rock los und erzählt eine smarte Handlung ohne den teils nur noch peinlich anzusehenden „La Familia“-Pathos. Deadpool-Fans dürfen sich übrigens auf viele Gastauftritte freuen, die im Nachhinein „Hobbs und Shaw“ um ein ganzes Stück verbessert haben. Nur im letzten Viertel pfeift man dann vollends auf jegliche physikalische Gesetze, in dem man Hubschrauber mit Jeeps abheben lässt oder The Rock einen Kampfjet mit bloßer Hand am Boden hält. Bösewicht Idris Alba macht seinen Job gut, obwohl er eher wirkt, als hätte er bei den Dreharbeiten nicht gewusst, dass es hier um keinen Superheldenfilm handelt. Alles in allem perfektes Popcorn-Kino für Jung & Alt.

Release: 1. August. 2019 | FSK: ab 12 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Ja.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Fast & Furious: Hobbs & Shaw” gibt es hier.

Hobbs & Shaw

© Universal

Late Night

Eine Late-Night Talkerin, deren Image wie auch die Quoten nach über 30 Jahren sinken, findet sich am Ende ihrer Karriere. Wäre da nicht eine gewitzte junge Frau mit Talent für politisch unkorrekte Gags. „Late Night“ ist kein Film für die Masse. Eher als bestätigende Antwort für alle Comedy-Autoren die sich in unglaublich vielen Situationen selbst wieder erkennen. Katherine Newbury gespielt von einer starken Emma Thompson ist der typische Host einer US-Late Night. Doch Fallon und Co. laufen ihr den Rang ab. Als erste Frau wird deshalb Molly Patel (Mindy Kaling) ins Autorenteam geholt, die mit Witz und frecher Neugier frischen Wind ins Format bringt. Beginnt äußerst stark und wird ohne Probleme viele weibliche Zuschauer ansprechen. Alleine die köstlich dargebotene Arroganz von Thompson, die irgendwo doch ihr Herz am rechten Fleck hat – ist einfach nur großartig. Natürlich verkommt gegen Ende „Late Night“ zum konventionellen US-Film inklusive Happy End. Aber die teils kritischen Untertöne gegen das Fernsehen sowie dem klassischen Humor-Verständnis hinsichtlich Political Correctness vermag das Drehbuch von Mindy Kaling – schöpft hier aus ihrer Zeit als Autorin bei verschiedenen Shows – nahezu sanft dem Publikum zu veranschaulichen. Nach Abspann ist „Late Night“ herrlich bissig mit einem wunderbar harmonierenden Cast, der hinter die Kulissen der ansonsten perfekten Late-Night-Maschinerie blickt.

PS: Als deutsches Remake gäbe es nur einen Mann für die Hauptrolle: Harald Schmidt.

Release: 29. August. 2019 | FSK: ab 0 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Late Night” gibt es hier.

Late Night

© Fox

A Toy Story

Vierter Streich der Pixar-Schmiede erstmals ohne John Lasseter als Produzent oder Drehbuchautor. An seine Stelle traten nun Rashida Jones und Andrew Stanton. Leider merkt man diesen Wegfall als Zuschauer, denn es fehlt am wohligen Charme der Vorgänger. Quasi dem klassischen Pixar-Gefühl. Hier sind zwar alle bekannte Figuren am Start, wirken jedoch wie in einem anderen Film. Kurz zur Handlung: Andy’s Spielsachen sind nun beim Vorschulkind Bonnie, die bastelt aus Müll „Forky“. Durch ein Missgeschick ist Forky verschwunden und nun liegt es an Woody (als Sprecher Michael Bully Herbig) das Spielzeug wiederzufinden. Heraus kommt ein technisch beeindruckender Film, der es schafft solch ein hohes Niveau anzulegen, dem Dreamworks und Co. erstmal Herr werden müssen. Alleine der Fakt, dass anscheinend Photogrammetrie-Technik verwendet wurde, um Objekte bzw. Texturen realistisch darstellen zu können. Dennoch war Teil 3 der Reihe ein guter Schlusspunkt – deshalb wirkt dieser Film wie ein ungefragter Nachklapp. Witzig ist er allemal, natürlich auch unterhaltsam. Selbst Randy Newman ist einmal mehr der Komponist und darf seine jazzigen Melodien gekonnt einstreuen. Etwas enttäuscht lässt uns die Storyline zurück, hier hätte man mehr draus machen können. Beispielsweise sind ehemalige Hauptfiguren – hier Butz Lightyear – zur Randerscheinung degradiert worden. Was bei Sequenzen mit ihm tatsächlich schade ist. Wir hoffen, dass es nun der echte Abschluss war.

Release: 15. August. 2019 | FSK: ab 6 | 3D: Ja. | Post-Credit Scene: Ja.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „A Toy Story” gibt es hier.

Midsommar

Ari Aster ist der ungekrönte König des unangenehmen Kinos. Sein erster Spielfilm „Hereditary – Das Vermächtnis“ erzählte mit ruhiger Hand ein dämonisches Märchen rund um eine Familie, die langsam aber sicher dem Wahnsinn verfällt. „Midsommar“ ist ähnlich gelagert. Hier unternimmt Dani (Florence Pugh) trotz nicht überwundener Trauer mit Studienfreunden eine Reise nach Schweden zur Sommersonnenwende. Doch die abgeschiedene Sippe feiert auf brutale Art und Weise dieses Fest. Aster bleibt mit seiner Kamera lange an den Darstellern hängen. Fast schon dokumentarisch lässt er bestimmte Szenen minutenlang stehen, um so die Atmosphäre von vornherein klar zu machen. Da „Midsommar“ in vielen Aspekten Gewalt regelrecht auslebt sowie gnadenlos draufhält ist die mythische Note seines Vorgänger nur teilweise vorhanden. Man will eine Art geistigen Nachfolger zu „The Wicker Man“ etablieren, scheitert aber daran. Viel zu viel wird interpretativ stehen gelassen, um den Zuschauer auf eine Auflösung warten zu lassen, die jedoch niemals kommt. 140 Minuten sind dafür viel zu lange und wenn man bedenkt, dass noch eine 180 minütige Version folgen soll, sind wir da überaus skeptisch. Freunde des makaberen Horrors mit Tiefgang sind vielleicht hier bestens unterhalten.

Release: 26. September. 2019 | FSK: noch keine Freigabe | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

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Midsommar

© Weltkino

„Anna“, „Yesterday“ & „Annabelle 3“ im Kino-Flash | Juli 19

Kino-Flash

Am Ende des Monats kommt der – Kino-Flash! Hier besprechen wir Filme, für die es keine große Kritik bei uns gab. Heute bunt gemischt u.a. mit “Anna”, “Leberkäsjunkie” und “Annabelle 3”.

Annabelle 3

Horror-Puppe Annabelle geistert wieder einmal durch unsere Lichtspielhäuser. Mittlerweile sind wir nach der „Insidious“, sowie „Conjuring“-Reihe so horrorerfahren, dass uns Jump Scores kaum mehr schockieren können. Die Machart hat sich über die Jahre kaum weiterentwickelt – so erhält man den Eindruck hier Fließbandfilme vorgesetzt zu bekommen. „Annabelle 3“ besitzt zwar Atmosphäre schockt den Zuschauer aber nur mit Müh und Not. Familie Warren, als Experten für Paranormale Phänomene, stehen war im Mittelpunkt haben jedoch nur rund 10 Screentime. Tochter Judy muss eine gespenstische Nacht samt zwei Teenagerinnen überstehen. Mehr als erwartbaren Geisterbahn-Grusel bietet der dritte Teil des Puppen-Franchise nicht. Zumal sich für FSK 16-Verhältnisse die Gewalt in Grenzen hält. Zumal Regisseur Gary Saubermann hier mehrmals Jump Scares anteasert um sie schließlich verpuffen zu lassen. Technisch wie optisch ist der Mindeststandard einer Kinoproduktion gegeben, obwohl manche Sequenzen eher mittelmäßig wirken. Für beinharte Horror-Fans á la James Wan-Werken ist der Kinogang vielleicht Pflicht während die Anderen den Blu-Ray Release abwarten sollten.

Release: 4. Juli. 2019 | FSK: ab 16 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

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Kino-Flash

© Universal Pictures

Leberkäsjunkie

Der Eberhofer Franz (Sebastian Bezzel) ist wieder da! Bereits zum sechsten Mal ermittelt der Provinzbulle aus Niederkaltenkirchen. Trotz streng verordneter Diät und einem mordenden Brandstifter hält das seine Ex Susi (Lisa Maria Potthoff) nicht davon ab ihn den gemeinsamen Sohn auf’s Auge zu drücken. Nun heißt es Kind, Mord und Familie unter einen Hut zu bringen. 2013 begann man die erfolgreiche Krimi-Reihe von Rita Falk zu verfilmen, obwohl hier die ARD federführend ist, kommt nur selten der Eindruck einer schnöden TV-Produktion auf. Zu besonders ist die Bildsprache und die damit verbundene Storyline, deren Krimi-Anteil zugunsten von humorigen Sequenzen recht niedrig gehalten wird. Regisseur Ed Herzog sollte sich zukünftig noch mehr austoben dürfen, umso seinen Stand als deutschen Edgar Wright auszubauen. Auch in „Leberkäsjunkie“ geht es weniger um den Mordfall – Klischees werden munter durchexerziert um in der guten Cast-Harmonie zwischen Bezzel und Schwarz manche Lacher zu setzen. Kleine Premiere: Erstmals wird ein Teil der Reihe überregional in 260 Kinos gezeigt, durch zahlreiche Wiederholungen im Fernsehen scheint man endlich den Mut gefasst zu haben, auch weitab des Weißwurst-Äquator den Film zu spielen. Insgesamt einen Tick schwächer als die Vorgänger regt jedoch immer noch zum schmunzeln an.

Release: 1. August. 2019 | FSK: ab 12 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Leberkäsjunkie” gibt es hier.

Kino-Flash

© Constantin Film

Anna

Mein Gott, Luc Besson! Was für großartige Filme hast du nicht dem Kino geschenkt? Angefangen von der Killer-Ballade „Léon – Der Profi“ bis hin zu fantastischen Welten in „Das fünfte Element“. Doch mit der ausgelebten Altherrenfantasie „Anna“ hast du dir keinen Gefallen getan. Nein, „Anna“ ist kein guter Film. Problematisch ist nicht der recht ideenlose Plot, der zu sehr an „Red Sparrow“ erinnert sondern der Fakt, dass sich das Drehbuch für zu clever hält. Da wird zwischendurch mal 5 Jahre zurück dann 4 Monate vor und wieder 10 Tage zurück gespult. Zumal die klaffenden Logiklücken nahezu peinlich auffallen. Kurz zur Handlung: Die mittellose Anna (Sasha Luss) wird vom KGB zur lasziven Killern ausgebildet und geht irgendwann einen Deal mit dem FBI in Form von Lenny Miller (Cillian Murphy) ein. Co-Star Helen Mirren als Chefin ist mit Luss nahezu die einzige, deren Rolle etwas mehr Tiefe als ein Kinderbecken im Freibad bietet. Teils hanebüchene Zeitsprünge gemixt mit leidlich interessanten Dialogen und erschreckend wenig Action. So lässt sich das neue Werk von Besson zusammenfassen – die Story tritt zu lange auf der Stelle und entfaltet so gut wie keinen Reiz sich diesen B-Movie-Thriller anzuschauen. Dass das Budget nicht so hoch lag, erkennt man übrigens zu Beginn gleich, da die Geschichte im Jahr 1990 spielt – auf den Straßen jedoch Tesla-Fahrzeuge im Hintergrund zu sehen sind.

Release: 18. Juli. 2019 | FSK: ab 16 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

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Kino-Flash

© StudioCanal

Yesterday

Was kommt eigentlich heraus, wenn Trainspotting-Regisseur Danny Boyle und Richard Curtis (Vier Hochzeiten und ein Todesfall) zusammen eine Musikkomödie über die Beatles machen? So etwas wie „Yesterday“. Recht gelungen, der mit Newcomer Himesh Patel einen wunderbaren Hauptdarsteller fand. Im Kern dreht sich die Story um den erfolglosen Musiker Jack Malik, der durch einen weltweit 10 sekündigen Stromausfall vom Bus angefahren wird und herausfindet, dass die Band rund um Ringo Starr und John Lennon niemals existent war. So kommt er auf die Idee, weil er sich als einziger an sie erinnert, die Songs selber zu singen. Der Erfolg kommt mit zahlreichen neuen Problemen. In Zeiten der Vielzahl an Biopics wie „Bohemian Rhapsody“ oder „Rocketman“ ist „Yesterday“ erfrischend anders. Hier wird nicht das Leben der Beatles gezeigt sondern ein Märchen mit Fantasy-Elementen erzählt. Curtis taucht wie gewohnt seine Drehbuch in viel Kitsch, was Regisseur Boyle zweifellos in seiner harten Erzählweise hemmt. Dennoch dürfen sich Insider über typische Kameraeinstellungen wie hektische Sequenzen oder surreale Kamerafahrten freuen. Trotz klassischen amüsanten Szenen bietet der Film auch dramatische Momente, in denen Love Interest Lily James ihre volle Leistung abrufen kann. Musiker Ed Sheeran spielt eine nicht unwesentliche Rolle wird jedoch als fast unangreifbarer Charakter zu sehr angehimmelt. „Yesterday“ mag zwar nicht die große Masse erreichen macht aber viel Spaß.

Release: 11. Juli. 2019 | FSK: ab 0 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

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Kino-Flash

© Universal Pictures

„Aladdin“, „Rocketman“ & „Glam Girls“ im Kino-Flash | Mai 19

Kino-Flash
Kino Flash mit Hobbs & Shaw

Am Ende des Monats kommt der – Kino-Flash! Hier besprechen wir Filme, für die es keine große Kritik bei uns gab. Heute bunt gemischt u.a. mit “Aladdin”, “Rocketman” und “Glam Girls”.

The Silence

Der größte Schock bei diesem selbsternannten Horrorfilm war als ich im Kino saß und las, dass Streaminganbieter Netflix ihn produziert hat. Nichts gegen Netflix aber Filme sind nicht unbedingt deren große Stärke. Einmal kopiert man peripher den sehenswerten „A Quiet Place“ von John Krasinski. Statt angsteinflößender Aliens gilt es hier vor schrecklich animierten Fledermaus-Wespen zu fliehen. Ohne den eingekauften Stanley Tucci wäre er damit kaum von anderen „Mockbusters“ á la The Asylum wohl kaum zu unterscheiden. Wahrlich hingerotzt wirkt das Drehbuch, Dialogpassagen und von den mehr als fragwürdigen CGI-Effekten will ich gar nicht erst anfangen. Besonders unverschämt bleibt die Tatsache, dass „The Silence“ in den US-Staaten im Netflix-Abo sofort verfügbar ist und hierzulande man eine Kinoauswertung für sinnvoll hielt. Ganz kurz zur Handlung: Höhlenforscher befreien versehentlich blinde fleischfressende Fledermäuse. Angriff auf Menschen. Tucci und seine Familie fliehen. Tochter ist taubstumm. Müssen leise ihre Reise fortführen. Suspense geschweige denn Spannung sind hier nicht zu finden. Nach genau 90 Minuten ist der Schrecken zum Glück vorbei und die Sichtung kommt einem wie der überlange Pilot für eine Netflix-Serie vor – die hoffentlich niemals folgt…

Release: 16. Mai. 2019 | FSK: ab 16 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „The Silence” gibt es hier.

Kino-Flash

© Constantin Film

Glam Girls – Hinreissend verdorben

Es mutet fast schon wahnhaft an dass die Traumfabrik ehemals erfolgreiche Komödien nun unbedingt im allgemeinen Remake-Irrsinn nochmals durch die Kinosäle schleift – jetzt aber mit Frauen in den Hauptrollen. Während „Oceans 8“ hier clever eine Duftmarke mit der weiblichen Version von Clooney´s Filmen setzte gelingt es „Glam Girls“ so gar nicht. Ein Remake von „Zwei hinreißend verdorbene Schurken“ mit dem kultigen Gespann Michael Caine/Steve Martin wird 2019 zur Farce mit Rebel Wilson & Anne Hathaway. Man entblödet sich nicht dieselben Gags nochmal nochmal und nochmals dem Publikum hinzuschmeißen. Peinlich Dickenwitze, schlüpfrige Fickel-Gags und teils absurd eklige Pointen runden diesen filmischen Unfall ab. Zumal die FSK ihre Bewertung „Ab 6 Jahren“ doch nochmal überdenken sollte. Es ist wirklich eine Schade, dass man hier als einziges Alleinstellungsmerkmal bloß Frauen besetzt hat. Die kaum vorhandene Handlung zieht sich und das angesprochene weibliche Zielpublikum erträgt das Machwerk wohl nur mit einer Prosecco-Druckbetankung. Gerade die Ausgangslage bot wirklich großes Potenzial für tolle Handlungsstränge, deren letztendliches Ergebnis mich nur enttäuscht zurücklässt.

Release: 9. Mai. 2019 | FSK: ab 6 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Ja.

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Kino-Flash

© Warner Bros.

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Rocketman

Sir Elton John ist ein Weltstar. Vom kleinen Begleitmusiker hat er sich mit großartigen Songs auf die größten Bühnen der Welt hochgearbeitet. Da war es kaum verwunderlich, dass ein Biopic über sein Leben im Kino anläuft. „Kingsman“-Hauptrolle Thron Egerton verkörpert John und singt alle dargebotenen Hits selbst. Im Vergleich zum Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ ist „Rocketman“ vielmehr ein Musical. Es wird deutlich mehr gesungen und statt bitterer Realität wird oftmals die Szene zur musikalischen Sequenz. Das bildet auch die große Stärke des Films – er nimmt sich nicht allzu ernst. Dennoch wirken gerade die Musical-Einlagen, die auf den großen Hits basieren, teilweise zu langgezogen. Regisseur Dexter Fletcher – hat immerhin nach dem Rauswurf von Bryan Singer „Bohemian Rhapsody“ fertiggestellt – beweist gutes Geschick darin auch unkonventionelle Storylines unterhaltsam zu inszenieren. Im Film wird die Lebensgeschichte von John erzählt – vom klavierspielenden Wunderkind bis hin zu Drogeneskapaden während seinen Welttourneen. Am Ende fehlt zwar der letzte Pfiff aber insgesamt ist „Rocketman“ ein launiger Film, den Elton John als perfekten Schlusspunkt für seine Karriere nimmt.

Release: 30. Mai. 2019 | FSK: ab 12 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Rocketman” gibt es hier.

Kino-Flash

© Paramount Pictures

Aladdin

Disney arbeitet unaufhörlich weiter an seinen Live-Action-Versionen der großen Zeichentrick-Klassiker. Während „Der König der Löwen“ im Sommer für große Vorfreude sorgt, sind die bisherigen Filme eher durchschnittlich. „Dumbo“ von Tim Burton fehlte eine gute Story – jetzt will Regisseur-Veteran Guy Ritchie den „Aladdin“-Stoff zum großen Erfolg führen. Etwas aufgepeppt mit Will Smith als amüsanter Flaschengeist, der eine wirklich saubere Figur macht und den typischen 90er-Humor wieder aufleben lässt. Newcomer Mena Massoud als Titelfigur spielt glaubwürdig und harmoniert mit Smith und dem restlichen Cast wunderbar. Nur der Umstand, dass eben alle 10 Minuten gesungen wird könnte erwachsene Zuschauer vielleicht etwas nerven. Es fühlt sich eben wie eine Parodie an, wenn Figuren in höchster Wut anfangen zu singen. Allgemein großes Problem der Disney-Realverfilmungen – trotz bekannter Regisseure sieht man keine der typischen Stilmittel. Nur mit viel Good Will erkennt man die Kameraführung von Ritchie. Der Score von Alan Menken ist flott verträumt komponiert und populäre Melodien werden immer mal wieder spielend eingestreut. Für alle, die ein Musical mit Will Smith im Kino sehen wollen, sei der Besuch gegönnt.

Release: 23. Mai. 2019 | FSK: ab 6 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Ja.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Aladdin” gibt es hier.

Kino-Flash

© Disney

„After Passion“, „Hellboy: Call of Darkness“ & „Shazam!“ im Kino-Flash | April 19

Kino-Flash

Am Ende des Monats kommt der – Kino-Flash! Hier besprechen wir Filme, für die es keine große Kritik bei uns gab. Heute richtig vollgepackt u.a. mit “Hellboy: Call of Darkness”, “Monsieur Claude 2” und “Dumbo”.

Hellboy: Call of Darkness

Kurze Einleitung: Es ist niemals ein gutes Zeichen, wenn das jeweilige Studio oder die PR-Agentur in zweifacher Ausführung bei Pressevorstellungen verlangt, ein Embargo zu unterzeichnen was am Kinostart erst endet. Meist liegt ein wissentlich schlechter Film zu Grunde – bei dem der Zuschauer aber sehenden Auges ins Verderben geschickt werden soll. Der Reboot von „Hellboy“ ist solch ein Musterbeispiel für ein Kinostart-Embargo. Schlimmster Horrortrash, der in nahezu allen Belangen scheitert. Die CGI-Effekte wirken unsauber bzw. veraltet, der Storyline fehlt es an Drive sowie echtem Witz um vollends zu überzeugen. Del Toro durfte damals nicht seinen 3. Teil mit Ron Perlman realisieren, deshalb wurde nun „The Descent“-Regisseur Neil Marshall mit der Aufgabe betraut ein Neuinterpretation zu schaffen. Was bei Del Toro Kunst war, verwechselt Marshall mit sinnloser Gewaltdarstellung die trotz offiziellem FSK 16-Siegel locker für eine jugendfreie Bewertung reicht. Zumal es Stellen gibt, an denen der nicht zündende Humor á la Deadpool nicht nur bei mir große Fremdscham verursacht. Für die Laufzeit von 121 Minuten mindestens 20 Minuten zu lang ist. Am Ende war ich wütend – da gerade die „Dark Horse Comics“ genügend Potenzial bieten um ein erwachsenes Kino-Universum für ernstere Filme zu schaffen. Warnung vor dem Kinogang!

Release: 11. April. 2019 | FSK: ab 16 | 3D: Ja. | Post-Credit Scene: Nein.

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Kino-Flash

© Metropolitan FilmExport

Monsieur Claude 2

Kaum sind alle vier Töchter unter der Haube wollen sie raus aus Frankreich! Für Monsieur Claude (Christian Clavier) natürlich ein perfekter Grund seinen neuen Schwiegersöhnen die Vorteile der Heimat darzulegen – während schon wieder eine Hochzeit im Hause der Verneuil’s stattfinden soll. Trubel genug für alle, oder? Ja, der Erstling (Monsieur Claude und seine Töchter) war ein wirklicher Überraschungshit in Frankreich und Deutschland – hier lachten über 4 Mio. Kinogänger über die nicht vorurteilsbefreiten Ansichten von Papa Verneuil. Teil 2 verlagert zwar den Fokus mehr auf die Familien überzeugt jedoch einmal mehr mit treffsicherem Humor. Der Cast wurde ebenfalls komplett übernommen. Gerade der Spagat zwischen ausgespielten Klischees und Pointen, die dank Meta-Ebene charmant zünden ist hier durchaus gelungen. Wenn beispielsweise Claude einen syrischen Flüchtling mit der Schaufel K.O. schlägt, weil er einen „Bombengürtel“ anzog es sich aber um eine Rückenbandage handelte sind Lacher vorprogrammiert. Gegen Ende verpasst man einen guten Schlusspunkt, übrigens wie in Teil 1, was das Gesamtergebnis nur minimal schmälert.

Release: 4. April. 2019 | FSK: ab 0 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

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Kino-Flash

© Neue Visionen Verleih

Dumbo

Tim Burton dreht einen Disney-Film. Ich war auch überrascht, als ich das las, aber es stimmt. Leider auch, dass Burton nicht wenige Male an die Leine hinsichtlich typischer Inszenierungsmerkmale wie dunkle Erzählweise und kauzige Figuren genommen wurde. „Dumbo“ ist die erste Realverfilmung des Stoffes von 1941 – ein armer Zirkus geleitet vom gutherzigen Direktor Medici kommt in den Besitz eines Babyelefanten mit riesigen Ohren und der Fähigkeit damit zu fliegen. Sogleich kauft der undurchsichtige V. A. Vandevere (Michael Keaton) den Betrieb um das ganz große Geld zu machen. Konventionell und völlig ohne Überraschungen bringt Burton den Klassiker auf die Leinwand. Handwerklich durchaus gelungen bleibt der Film trotzdem nicht lange im Gedächtnis. Einerseits ist Dumbo wirklich gut animiert, dennoch ist die Storyline recht einfallslos. Der Score von Danny Elfman ist gewohnt stimmig. Dem Film fehlt die sprichwörtliche Seele. Einer dieser wenigen Filme, zu denen selbst Filmkritiker nicht viel sagen können.

Release: 28. März. 2019 | FSK: ab 6 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

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Kino-Flash

© Disney

After Passion

Stellt euch einen Film vor, der Pimperschmonzette „Fifty Shades of Grey“ und die Teenie-Schnulze „Twilight“ in den Mixer wirft, vorher noch um halbwegs interessante Plots wie „Vampire“ & „sexuelle Perversionen“ reduziert – erhält man „After Passion“. Eine ideenlose und handlungsarme Liebesschnulze, die sich unentwegt aus Klassikern wie „Gefährliche Liebschaften“ etc. bedient. Kurz zur hauchdünnen Storyline: Gutes unschuldiges Mädchen (Josephine Langford) trifft im freshen Collage den bösen unbändigen Jungen (Hero Fiennes-Tiffin). Mit diesem radikal neu gedachten Konzept möchte man natürlich junge Mädels, die ihr Taschengeld selbstständig einteilen dürfen, ins Kino ziehen. „After Passion“ funktioniert selten als echter Film sondern bezieht seine Faszination aus dem Umstand, dass eine „Fan-Fiction“ von Autorin Anna Todd auf der Plattform Wattpad Millionen Leser anzog, ein Buch entstand und die Filmrechte an Paramount gingen. Zusammen mit Constantin Film versucht man die Lücke von „Fifty Shades“ zu füllen und leider geht dieser Plan dank Box-Office (bisher rund 50 Mio. Dollar) auf. Falls ihr euch selbst im Kino einfach nur mit tumben Dialogen wie: „Mich stört es nicht, dass du nackt bist.“ berieseln lassen wollt – eine absolute Empfehlung!

Release: 11. April. 2019 | FSK: ab 12 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Ja.

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Kino-Flash

© Constantin Film

Shazam!

Nach „Shazam!“ ist eines klar – der Kurswechsel von Marvel-Konkurrent DC bzw. Warner Bros. ist geglückt. Weg von gänzlich düsteren Stoffen wie „Suicide Squad“ oder dem unsäglich selbstverliebten Zack Snyder-Vehikel „Batman vs. Superman: DoJ“. Mit „Aquaman“ brach eine neue Ära an – farbenfrohe Filme á la Marvel wechseln sich mit rein düsteren Werken wie die kommende „Joker“-Verfilmung ab. Der Einstand des früheren Captain Marvel erinnert an Abenteuerfilme von Spielberg in den 80ern. Im Kern dreht sich die Story um den 15 jährigen Billy Batson (Asher Angel), seitdem er seine Mutter verloren hat, irrt er von Bundesstaat zu Bundesstaat um sie wiederzufinden. Vergebens. Stattdessen landet er in einer charmanten Pflegefamilie und erhält durch Magie die Fähigkeit sich in den Superhelden „Shazam“ zu verwandeln. Deutlich witziger als manch reine Komödie unterhält die Comic-Verfilmung kurzweilig. Die Action ist technisch sauber gearbeitet und der Cast u.a. Mark Strong kann sich ebenso sehen lassen. Einzig die verhältnismäßig leichten Hänger im Mittelteil könnten als negativ erachtet werden. Dennoch macht der Film – auch in 3D – großen Spaß. Gerade wegen dem toll spielenden Zachary Levi.

Release: 4. April. 2019 | FSK: ab 12 | 3D: Ja. | Post-Credit Scene: Ja.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Shazam!” gibt es hier.

Kino-Flash

© Warner Bros.

„Escape Room“ & „Willkommen im Wunder Park“ im Kino-Flash – März 19

Kino-Flash
Kino Flash mit Hobbs & Shaw

Am Ende des Monats kommt der – Kino-Flash! Hier besprechen wir Filme, für die es keine große Kritik bei uns gab. Heute trashig und hochwertig gemischt unter anderem mit – „Escape Room“, „Iron Sky – The Coming Race“ & „Willkommen im Wunder Park“!

Escape Room

Bereits der Trailer wusste zu überraschen und trotz den unvergleichlichen Artstyle-Paralellen wie leicht ausgewaschene Farben oder die andersartige Kameraführung steht nicht die kreative Blumhouse-Schmiede hinter „Escape Room“ sondern Sony Pictures. Kurz zur Handlung: Eine Handvoll grundverschiedener Menschen erhalten per mysteriöser Einladung die Chance in einem Escape Room mitzumachen. Doch dieser entpuppt sich als tödliche Fallensammlung voller Geheimnisse, die ebenso alle Protagonisten sehr bald offenlegen werden. Die Mischung aus „Cube“ und unblutigerem „SAW“ ist temproreich erzählt und will nur zu gerne sein Publikum auf falsche Fährten locken. Die Effekte nebst Score können sich genauso sehen lassen. Zumal der Cast eine gute Chemie findet, auch in eher klischeehaften Dialogen nicht die Augen rollen zu lassen. Einzig, der wirklich ideenlose Schluss stößt hier bitter auf. Dennoch zündet die Idee, da in den USA schon nach wenigen Tagen die 100 Mio. Box-Office Grenze übertroffen wurde. Für FSK 16-Verhältnisse schlägt man jedoch nicht so drauf wie man es könnte.

Release: 28. Februar. 2019 | FSK: ab 16 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Escape Room” gibt es hier.

Kino-Flash

© Sony Pictures

Willkommen im Wunder Park

Nickelodeon Movies hat sich sichtlich am Animationsstil von Pixar orientiert, ohne dabei den Charme oder gar die feinen Details etwaiger Disney-Produktion einzufangen. Dennoch könnte der Film für jüngere Zuschauer trotz beunruhigend düsterer Meta-Ebene sehenswert sein. Im Kern geht es um das kleine Mädchen June, dass mit seiner Mutter im kindlichen Spiel den kreativen „Wunder Park“ erfunden hat. Doch June wird älter und der lebendige Park bestehend aus Achterbahnen und sprechenden Tiere wird durch das Erwachsenenwerden verblasst. Durch Zufall betritt June als Teenagerin wieder ihren Wunder Park und muss ihn gleichzeitig retten. An sich ist es kein gutes Zeichen, wenn selbst die Frage nach dem Regisseur nicht zweifelsfrei geklärt ist. Denn rund 5 Personen sollen hier aus verschiedenen Gründen mal am Zepter gewesen sein – z.B. wurde Dylan Brown dem eigentlichen Regisseur „unerwünschtes Verhalten“ vorgeworfen. Auch wenn in bester Helene Fischer-Manier Lena Mayer-Landrut hier Titelsong und June spricht ist das kunterbunte Abenteuer in 3D temporeich genug um ein junges Publikum zu begeistern.

Release: 11. April. 2019 | FSK: ab 0 | 3D: Ja. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Willkommen im Wunderpark” gibt es hier.

Kino-Flash

© Paramount

Iron Sky – The Coming Race

Es gibt Filme, die aus purer Leidenschaft und der schieren Verrücktheit der Macher entstehen. „Iron Sky – The Coming Race“ ist solch ein spezieller Fall. Bereits Teil 1 wurde mit hohem Crowdfunding finanziert und versteht sich als wildgewordene Satire auf Mondnazis, Hitler und dem präsendialen Wahnsinn der USA. Die Fortsetzung will ansetzen – verfrachtet die Story jedoch in einen Mix aus Abenteuerfilm und schräger Sci-Fi Comedy. Ferner wollen die nur oberflächlich inszenierten Hauptfiguren den Heiligen Gral aus der Hohlerde stehlen, um die verbleibende Menschheit zu retten. Und Hitler reitet am Ende des Films auf einem T-Rex. Der Film will Hochglanz-Trash sein, nimmt sich zum Glück nicht zu ernst und bringt mit abstrusen Ideen wie in Weiß gekleideten Apple-Jüngern einige zündende Gags mit. Dennoch wirkt vieles vorhersehbar und die eindimensionale Storyline überrascht niemals. Zumal es einige Sequenzen gibt – die durchaus als Hommage an die SchleFaZ-Filme der 70er Jahre zu verstehen sind. Stichwort: Papp-Kulissen. Der Score ist durchaus stimmig, die Effekte standardmäßig und der Film für bestimmte Zielgruppen sehenswert. D-Movie confirmed.

Release: 11. März. 2019 | FSK: ab 12 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Iron Sky: The Coming Race” gibt es hier.

Kino-Flash

© Iron Sky-Universe