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Tagged: Jessica Chastain

Filmkritik zu ES: Kapitel 2 – Schauriges Finale

© Warner Bros.

Nach 27 Jahren kehrt Horrorclown Pennywise zurück – in der Fortsetzung zum erfolgreichen „ES“ inszeniert Regisseur Andrés Muschietti einen gnadenlosen Kampf, der die humorige 80er-Jahren-Perspektive hinter sich lässt und die Gegenwart zum Alptraum wandelt. Unsere Filmkritik.

ES ist zurück

ES war schon immer da. ES tyrannisiert das kleine Städtchen Derry, in der das höchste der Gefühle ein abendlicher Gang ins Kino ist. ES ist die Reinkarnation von Angst. ES ist wieder da. Verfilmungen von Stephen King erleben derzeit eine wahre Hochsaison. Bereits seit einiger Zeit arbeitet vorrangig Warner Bros. an Neuauflagen oder filmischen Neuerzählungen wie der im November startende „Shining“-Nachfolger „Doctor Sleep“. Weiterlesen…

Filmkritik zu „X-Men: Dark Phoenix“

© Fox

Das neueste Abenteuer der X-Men offenbart die größte Gefahr für das Kino. Uninspirierte Langeweile. Trotz starkem Cast bleibt der Film belanglos und missversteht gar seine Rolle als Superhelden-Film. Unsere Filmkritik.

Zwischenfall mit Folgen

Es ist wirklich ein Jammer. In den Vereinigten Staaten erfreuen sich die X-Men ungeheurer Beliebtheit. Hier in Europa waren sie stets das Schlusslicht der großangelegten Marvel-Verfilmungen – kein immenser Box-Office á la „Captain Marvel“ oder gar „Venom“ von Sony. Nein, die Mutanten der Hauptreihe sind straight auf ihrer eigenen Seite geblieben. Nur „Deadpool“ erreichte durch irren Humor sowie abgedrehte Action mehr Kinogänger. Nach dem eher enttäuschenden Vorgänger „Apocalypse“ ist Ruhe in den Alltag von Mystique, Jean Grey und allen anderen Mutanten eingekehrt. Nur Professor X (James McAvoy) wird nicht müde seine Gruppierung auf immer gefährliche Missionen zu schicken. Nach einem Zwischenfall im Weltall, in der Jean Grey (Sophie Turner) von einer Sonneneruption erfasst wurde, ist sie stark verändert. Ihre Kraft steigt kontinuierlich und verursacht eine massive Wesensveränderung. Währenddessen sucht die undurchsichtige Vuk (Jessica Chastain) nach ihr. Der Plot ist nicht der Rede wert. Immerhin versucht Drehbuchautor und Regisseur Simon Kinberg mit fragwürdigen Kniffen vollends jeden zu verwirren, der die X-Men-Filmreihe seit Anbeginn kennt. Okay, zwar wurde die Staffelübergabe von Stewart/McKellen durch McAvoy/Fassbender nun durchgezogen – dennoch bleibt man oftmals fragend zurück.

Neben die reichlich dünne Story sowie die gelangweilte Art und Weise des ansich starken Casts ist fast schon traurig. Während McAvoy, Fassbender und Hoult gewohnt glaubwürdig agieren scheinen Lawrence sowie Turner nur zufällig am Set zu stehen. Die Action wirkt im Vergleich zum Vorgänger deutlich reduzierter. Logiklöcher werden billigend in Kauf genommen. Der mittlerweile elementare Sarkasmus der vollwertigen Marvel-Streifen ist gar nicht vorhanden und der gesamte Film ist viel zu nüchtern inszeniert. Da bringt es auch nur reichlich wenig, dass Effekte zwar ansehnlich sind aber der 3D-Touch hier kaum zum Tragen kommt. Für einen Superhelden-Film, der X-Men trotz hohem Anspruch auch sein will, ist erschreckend wenig Schauwert vorhanden. Zu allem Überfluss verheizt man eine hervorragende Schauspielerin wie Jessica Chastain für rund 15 Minuten Screentime. Der Score von Hans Zimmer ist gewohnt mächtig orchestral bleibt aber keineswegs nach Ende des Abspanns im Kopf hängen. Zumal das Abenteuer im Jahr 1995 spielt also kurz vor den Ereignissen des ersten X-Men im Jahr 2000 – ergibt die Handlung keinen Sinn. Es bleibt spannend wie Disney bzw. Marvel diese Figuren in ihr Universum einführt. Leicht wird es nicht.

Unser Fazit zu „X-Men: Dark Phoenix“

Lustlos wir der nächste X-Men-Film auf die Leinwand gebracht. Logiklöcher – geschenkt. Halbgare Story – geschenkt. Aber, wenn selbst den Darstellern dieser Film nur das Mindestmaß an Leistung abverlangt ist man als Zuschauer tatsächlich etwas genervt. Am Schluss bleibt der letzte richtige Fox-Film kein guter (vorzeitiger) Abschluss der X-Men-Reihe.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „X-Men: Dark Phoenix“ gibt es hier.

Mean Tweets in der Oscar Edition

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Die Mean Tweets dürfen bei den Oscars nicht fehlen, wenn Jimmy Kimmel den Host für die feierliche Verleihung sorgt. Doch was schreiben die Fans und Kinozuschauer ihren Filmstars auf Twitter für gemeine Tweets?

Oscars – Die Mean Tweets zur Verleihung

Schauspieler brauchen im Zeitalter von Social Media ein dickes Fell. Heute kann nämlich ein jeder Zuschauer seine Meinung direkt per Twitter an den Star aus Hollywood senden. Jimmy Kimmel macht sich daher in seiner Late Night Show schon lange einen Spaß daraus. Er lässt die Filmstars einfach die ganz bösen und fiesen Tweets selbst vor laufender Kamera vorlesen. Da bieten sich natürlich die Mean Tweets in der Oscar Edition förmlich an. Mit dabei sind Natalie Portman, Ryan Gosling, Samuel L. Jackson, Jessica Chastain, Felicity Jones, Eddie Redmayne, Whoopi Goldberg, Lin-Manuel Miranda, Casey Affleck, Emma Stone, Miles Teller, Tilda Swinton, Jeff Bridges & Robert De Niro

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Der Marsianer aus LEGO nachgebaut

Der Marsianer
The Martian Rover LEGO

Matt Damon landete mit „Der Marsianer“ einen echten Hit an den Kinokassen. Mittlerweile hat die Figur Mark Watney auch viele Fans im Netz. Ein Nutzer hat nun die Welt von Mark Watney auf dem Mars aus LEGO nachgebaut. Mit ein wenig mehr Unterstützung könnte es Watney damit sogar in den Handel schaffen.

Rettet Marsianer Mark Watney

Nutzerin Shannon hat sich mit ihrem Rover auf einen bestimmten Teil des Films konzentriert. Sie will nicht die komplette Filmkulisse nachbauen, sondern nennt ihren Vorschlag auch „The Martian Rover„. Im Gegensatz zu vielen anderen Ideen hat sie dabei das Modell stark vereinfacht. Es ist nicht unbedingt sehr detailgetreu, aber könnte damit für viele Fans von Watney erschwinglich werden. Manche LEGO-Fans arbeiten mit 5000 Steinen und versuchen jedes Detail nachzubilden. Andere Nutzer vereinfachen stattdessen sehr stark die Modelle. Beide Ansätze haben durchaus ihren Reiz, denn mittlerweile werden ganze Skylines aus nur ganz wenigen Steinen nachgebildet. Beim Vorschlag von Shannon ist der Rover von Watney aber klar erkennbar. Aktuell hat der Rover von Mark 662 Unterstützer. Für eine Prüfung durch die Mitarbeiter von LEGO sind insgesamt 10.000 Stimmen erforderlich. Rettet ihr Mark Watney ein zweites Mal?

The Martian Rover bei LEGO Ideas