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Gamescom 2019: Unser Fazit der Messe

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Mehr Besucher, mehr Live-Events und Hideo Kojima – die Gamescom 2019 zeigte sich trotz überschaubarem Line-Up bestens aufgelegt. Wir waren vor Ort, haben viele Spiele angezockt und ziehen nun ein Fazit, ob die Messe auch 2019 überzeugt hat.

Zwischen Werbegeschenken und Xbox

„Donuts“. Salzige Erdnussflips mit karamelisierter Hülle. Damit endete unser erste Messetag, an dem gegen Schluss Hostessen kleine Werbegeschenke den rausströmenden Messebesuchern übergaben. Dieser war geprägt von unzähligen „Hallo!“s an Kollegen und der schier weitläufigen Ruhe in den Hallen während des laufenden Betriebs. Gleich als Highlight lud PlayStation zu einer doch speziellen Präsentation ihres kommenden Spiels „Death Stranding“, die nicht weniger als von Entwickler Hideo Kojima höchstpersönlich geleitet wurde. Gewohnt cool mit Brille, Lederjacke und lässigem Seitenscheitel stellte er sich zwar keinen Fragen des ausnahmslos aus PR-Referenten bestehenden Publikums jedoch – sein Spiel vor. Nach unzähligen kinoreifen Zwischensequenzen gab es endlich Gameplay-Footage. Fast schon meditativ rennt Norman Reedus als Figur Bridges durch grüne aber karge Landschaften mit einem Fötus im Gepäck. Spielerisch noch sehr vage. Dafür ging es bei Xbox hoch her – bereits am Eröffnungstag gab es kleine Bühnenshows, die von Specials von „Minecraft“ bis hin zum neuen Forza reichten. Inmitten von vielen Spielstationen durften ebenfalls Klassiker wie „Halo: The Master Chief Collection“ oder auch Top-Titel wie „Doom: Eternal“ nicht fehlen.

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Keine Überraschungen

Insgesamt wirkte die Messe in diesem Jahr abgeklärter – weitab von Überraschungen angesiedelt. Vieles ist seit Wochen klar: FIFA 20, Cyberpunk 2077, Call of Duty: Modern Warfare etc. Bis auf eine Ausnahme gab es fast kein Spiel, dass uns wirklich überrascht hätte. Amüsanterweise war dieser Titel „Marvel’s Avengers“. Völliger Mainstream, der aber richtig Spaß macht. Gemeinsam mit Thor den Hammer als Boomerang verwenden und Iron Man in luftige Höhen steigen lassen. Hier überraschte zudem das Gameplay mit toller Spielbarkeit. Bloß schade, dass wir in all dem Trubel Weltfußballer Lothar Matthäus bei „Toplitz Productions“ haarscharf verpasst haben. Da kamen wir nämlich völlig beschwingt aus der „Cyberpunk 2077“-Präsentation. Entwickler CD Projekt RED versteht es einfach direkt zu Beginn eine bedrohlich coole Atmosphäre aufzubauen. Bier, Cider und Wasser zu trinken. Laxe Sprüche und harte Gewaltspitzen zum schauen. Dieses Spiel wird Maßstäbe setzen. Bunter wurde es bei Nintendo. Ruhiger in der Business Area gelegen, spielten wir in Lounge-Atmosphäre Titel wie das Grusel-Abenteuer „Luigis Mansion 3“ oder „Deamon X Machina“ an. Big N schafft es einfach ohne Mühe bestimmte Themen für Kinder sowie Erwachsene zu verpacken. Mehr Switch-Stationen gab es nur in Halle 6. Wer es lieber altmodischer mochte war in Halle 10 bestens aufgehoben. Vom populären „Super Smash Bros. Ultimate“ bis hin zu „Dragon Quest“ war alles geboten. Denn die Indie/Retro-Area überzeugte mit weniger überlaufenen Konsolen sowie grandiosen Kindheitsmomenten. Da wollten wir nur „kurz“ mal wieder in „Sonic Adventure“ reinschauen, verbrachten aber weit über 30 Minuten dran. Die Magie der alten Spiele. Zumal der Ausklang eines Messetags in der feinen Indie Booth-Party mehr als entspannt war.

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Analoger Tischkicker bei PlayStation

Nur einen Tag später holten uns die schmerzenden Füße nach dem vorherigen 20km Marsch zurück auf den Boden der Tatsachen. Im Vergleich eines öffentlichen Messetags ist der Fachbesuchertag gerade zu leer. Der erste offizielle Besuchertag ist nur mit guten Nerven und viel Sitzfleisch zu überstehen. Deshalb ist es ratsam, sich nur für die Spiele anzustellen, die es wirklich wert sind und man einige Stunden investieren kann. Auch nur als Präsentation zu sehen, war das Horrorspiel „Dying Light 2“. Techland zeigte eine live gespielte Demo, die schon einen guten Ausblick hinsichtlich Storytiefe und Mechaniken gab. Mehr als spielbaren Film versteht sich „Man of Medan“ das unter Bandai Namco erscheint. Zudem testen wir aktuell das neue Werk von „Supermassive Games“. „Dragon Ball Z Kakarot“ könnte auch nicht Hardcore-Fans mit seinem Rollenspiel-Fokus inklusive Open-World ansprechen, während „Code Vein“ wie ein Dark Sauls-Klon im Anime-Stil wirkt. Die diesjährigen Gamescom-Stände waren einmal mehr überdimensional groß. PlayStation konnte sich mit seiner „PlayStation Plus Lounge“ auf dem Balkon sehen lassen. Freigetränke waren ebenso inbegriffen. Gerade Sony glotzte statt kleckerte – das kommende „Call of Duty Modern Warfare“ war exklusiv nur bei ihnen zu zocken. Dementsprechend reichte die Schlange oftmals um den Stand herum. Analoge Spieler durften sich am blauen Tischkicker austoben. Witziger Einfall! EA wirkte 2019 etwas kleiner, da das Hauptaugenmerk in der komplett angemieteten Halle 1 lag. Die EA-Lounge war nur für akkreditierte Personen und ein beliebter Treffpunkt. Schade, dass die leeren Spielstation nur mit Termin spielbar waren. Activision blieb der Messe offiziell fern.

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Unser Gamescom 2019-Fazit

Insgesamt war die Gamescom 2019 business as usual. 373.000 Besucher aus über 100 Ländern, darunter 31.300 Fachbesucher, zu Gast in Köln. Alleine über 500.000 Zuschauer weltweit sahen gleichzeitig die neue internationale Show „gamescom: Opening Night Live“ mit Produzent und Moderator Geoff Keighley im Live-Stream. Große Titel waren vorhanden aber schon hinlänglich bekannt. Kleinere Titel wurde zwar nett in Szene gesetzt jedoch ohne richtig zu überraschen. Durch die Abschaffung der Videodays nehmen großangelegte YouTuber-Treffen immer mehr Platz ein, was den Sinn und Zweck der Spielemesse leider zusehends verwässert. Wir hoffen, dass dies nur die Ruhe vor dem aufkeimenden Sturm im nächsten Jahr ist. #XboxTwo #PlayStation5

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Die Gamescom 2020 ist vom 25.-30. August.

Zu unserem Gamescom-Special 2019

Kirby und das extra magische Garn im 3DS-Test

Kirby und das extra magische Garn
Kirby und das extra magische Garn

Entwickler Good-Feel portiert seinen Wii-Hit „Kirby und das (extra) magische Garn“ für den Nintendo 3DS. Wieso dieses kreative Jump´n´Run nicht nur für die kleinsten Spieler eine Empfehlung ist, sagt euch unser Test.

Kirby mit neuen Tricks

Die Kirby-Spiele sind seit jeher besondere Titel. Kaum eine andere Nintendo-Figur darf sich in seinen Abenteuern so kreativ entfalten wie die pinke Knutschkugel. Vielleicht erkannten die Japaner im frisch gegründeten Studio „Good-Feel“ das außergewöhnliche Talent gewöhnliche Wege zu verlassen und neue Impulse zu setzen. Bereits auf der überaus erfolgreichen Wii wurde „Kirby und das magische Garn“ veröffentlicht und konnte bei Spielern durch seine neuartigen Ideen sowie die Stoff-Optik punkten. Die Story stets simpel gehalten – hier ändert auch die neuere 3DS-Version nichts. Held Kirby wandert fröhlich durch´s Dream Land und findet plötzlich eine riesige Megatomate. Bevor sie im Körper der pinken Kugel landet, offenbart sich die angebliche Tomate als wütendes Wesen und verbannt Kirby ins Stoffland. Nun gilt es mit jeglichen Mitteln den Weg zurück zu finden und nebenbei noch viele Gegner einzuhäkeln. Für die jüngsten Spieler ist die Storyline leicht zu verstehen und wird kunterbunt präsentiert. Das Gameplay ist im Kern ein Jump´n´Run frischt dieses jedoch durch sein Kampfsystem auf. Anders als in klassischen Kirby-Teilen saugen wir hier keine Gegner ein sondern verwenden „Garnangriffe“ um sie zu entwirren.

200 sammelbare Items

Durch das aufgeräumte Interface sowie die Vielzahl von Interaktionen im Touchscreen sind zu Anfang für ungeübte Spieler zu schwerfällig, können aber schnell gemeistert werden. Frühere Wii-Spieler werden die Bewegungssteuerung vermissen, die jetzt eher schlecht als recht per Stick funktioniert. Der Fokus gilt hierbei nicht Level schnell zu beenden sondern die offenen Level zu erforschen. Neben über 200 sammelbaren Items sind sie fantasievoll gestaltet und laden zum gemütlichen Flanieren ein. Grafisch, durch die technische Einschränkung des 3DS schwächer, kommen Details gut zur Geltung. Effekte wirken sauber und matschige Texturen werden durch den Grafikstil clever verschleiert. Lustig, obwohl als 3DS-Spiel deklariert unterstützt das Spiel keine 3D-Darstellung. Der Sound ist gewohnt fröhlich gehalten unterstützt somit die allgemein freundliche Atmosphäre hervorragend. Zur 3DS-Fassung gehört auch der neue „Teufelsmodus“ in der Gegner etwas stärker sind sowie das Spielerlebnis herausfordender ist.

Unser Fazit zu „Kirby und das extra magische Garn“

Wirklich speziell ist dieses Jump´n´Run aus dem Hause Nintendo. Kirby darf sich einmal mehr als kreatives Mittel für neue Entwickler austoben. Auch ohne 3D entwickelt das Spiel eine bestechende Sogwirkung in bereits gesehenen Leveln nochmals nach Geheimnissen zu suchen. Kirby erfindet sich hier mit beeindruckend spaßigen Ideen, neu. Da der Titel sehr kindgerecht daher kommt, sollte da jeden erwachsenen Nintendo 3DS-Besitzer jedoch nicht abhalten es anzuspielen.

Entwickler: Feel-Good | Preis: 39,99 Euro | Für Nintendo 3DS & Wii | USK: ab 0

Mehr Informationen zu unserem Wertungssystem findest Du hier.

Gamescom 2018: Unser Fazit

Gamescom 2018

Gamescom 2018: Die diesjährige Gamescom geht mit einem neuen Besucherrekord, vielen Spielen und noch mehr Aktionen zu Ende. Wir haben uns durch die Gänge gekämpft und frische Neuheiten auch abseits der großen Demo-Stationen entdeckt. Unser Fazit zur Messe.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gaming-Messe „Gamescom“ feiert nämlich in diesem Jahr ihr 10. jähriges Jubliläum. Ähnlich wie Phönix aus der Asche entstieg diese Messe aus der in Leipzig beheimateten „Games Convention“. Aus unterschiedlichsten Gründen (wie der Umzug in eine strukturstärkere Ungebung etc.) wurde ab 2009 Köln als Austragungsort auserkoren und seitdem reisen Hundertausende Jahr für Jahr in die Domstadt. In diesem Jahr wurde zudem ein neuer Besucherrekord mit über 370.000 Gästen vermeldet. Der Mix aus klassischer Fachmesse, festes Programm mit Panel-Vorträgen und Aktionen innerhalb der Stadt funktioniert bestens.

Microsoft präsentierte sich gewohnt weitläufig mit ihrem Stand. Unzählige Demo-Stationen, die von „Metro Exodus“ bis zu kleinen Indie-Perlen wie „Ori and the Will of the Wasps“ reichten gab es anzutesten. Auch durfte ein klassischer Vault-Boy aus „Fallout 76“ ebenso wenig wie das Equipment für körperlich eingeschränkte Gamer fehlen. Gute Sache von Xbox! In Halle 8 ebenso zu bestaunen war der recht untypische Messeauftritt von „Fortnite„. Spielbare Stationen gab es fast nicht – dafür einen ausgewachsenen Abenteuerspielplatz mit mechanischem Bullen und Seilbahn. Am Freitag gab es jedoch ein Gerücht wie die Kollegen von IGN berichteten, nichtsdestotrotz konnte sich Nachbar „THQ Nordic“ mit seinem kreativen Stand im Stile des kommenden Action-Adventure „Biomutant“ behaupten.

Scharfe Klingen und Minispiele

Nintendo setzte in diesem Jahr auf Klassiker sowie ausschließlich Party- oder Online Multiplayer-Spiele. So gab es neben dem Dauerbrenner „Splatoon 2“ erstmals eine spielbare Demo zu „Smash Bros. Ultimate“ und ulkige Minispiele in „Super Mario Party“ zu bewältigen. Zum Beispiel: Per Joy-Con rhythmische Handbewegungen vollführen um Mario mit Dreirad ins Ziel zu bekommen. Oder ein quardratisches Fleischstück als Erster am schnellsten anzubraten. Den Titel wir lustigerweise gar nicht auf dem Zettel. Activision stellte die leider kürzlich verschobene „Spyro Reignited Trilogy“ vor – drei Level gab es zu meistern. Allesamt herrlich verspielt plus verbesserter Steuerung und grafisch beeindruckend. Diese Zeitreise können wir gar nicht mehr abwarten. Erwachsener ging es bei „Sekiro: Shadows die twice“ zu – im altertümlichen Japan gingen wir als Ninja mit Enterhaken auf die blutige Pirsch. Der Stil von Entwickler FromSoftware ist klar zu erkennen, der Schwierigkeitsgrad ebenso. Jene die Angst hatten, dass durch die Kooperation mit Activision ein weichgespültes „Dark Souls“ erscheint, können aufatmen. „Sekiro“ hat es in sich. Erinnert an „Tenchu“.

PlayStation ging es dieses Jahr sichtlich ruhiger an und präsentierte „nur“ „Marvel´s Spider-Man“ und drei kleinere VR-Titel auf der Messe. Doch der Superhelden-Blockbuster verspricht nicht zu viel – wir hatten die Chance eine größere Preview-Version anzuspielen. Am anderen Hallenende gab sich EA gewohnt prächtig mit jährlichen Titeln wie „FIFA“ oder auch „Madden“ die Ehre. Natürlich durfte auch das im Oktober erscheinende „Battlefield 5“ mit reihenweisen Anspiel-Konsolen nicht fehlen. Und doch musste man selbst am Fachbesucher-Tag dort schon Schlange stehen. Zweifellos cool war der „Stand“ von „Overkill´s The Walking Dead“ der eher einer verrosteten Schutzplattform glich. Im Inneren konnten Interessierte jeweils eine Mission im Koop ausprobieren.

Abseits des Mainstream

Ubisoft kleckerte nicht sondern glotze mit seinen Top-Titeln „Assassins Creed: Odyssey„, „The Division 2“ und selbst „Just Dance 2018“ war heiß begehrt. Leider blieb trotz vielen Aktionen auf der Bühne der „Wow!“-Effekt aus. Bunter wurde es unter den großen Hallen – kleinere Entwickler aus insgesamt 114 Ländern stellten ihre Projekte, die von 2D-Spielen á la Undertale bis zu bombastischen 3D-Titeln reichten vor. Hier konnte man dem lauten Trubel des Mainstream entgehen und eine andere Seite der Branche entdecken. Retro-Fans konnte Halle 10 begeistern, als „familienfreundliche“ Zone betitelt, wurden Spielautomaten sowie ältere Gaming-System vorgestellt. Nahezu alles war direkt anspielbar. Also war eine Fahrt in „Outrun“ möglich um danach das originale „Space Invaders“ zu erleben. Falls Redebedarf entstand waren die Standbetreiber nicht weit entfernt.

Alles in allem war die diesjährige Gamescom ein großes Fest für Spieler. Zur Eröffnung wurden auch einige Weltpremieren von Publishern wie Ubisoft, Bandai Namco und einigen anderen bekannt gegeben. Politische Gäste darunter Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung in der Bundesregierung, Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker veranschaulichten, dass Videospiele kein bloßes Nischenthema mehr ist. Unsere Füße qualmen noch immer deshalb verabschieden wir und sehen uns nächstes Jahr zur Gamescom 2019 in Köln wieder.

Star Wars: Battlefront 2 im Test

Star Wars: Battlefront 2
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Star Wars: Battlefront 2: Galaktische Kämpfe mit Han Solo ausrichten, dann per TI-Fighter hoch über dem Himmel Sturmtruppler jagen und dazu eine charismatische Story-Kampagne. Battlefront 2 möchte das All-inclusive-Paket für Multiplayer und Solo-Spieler sein, scheitert jedoch mit teils fragwürdiger Loot-Boxen Praxis. Unser Test.

Neue Chance – besseres Spiel?

Kaum lief der erste Teil, der neuen Trilogie von Star Wars in unseren Lichtspielhäusern kam man in verschiedenen Elektronikfachgeschäften nicht um eine Versoftung des Stoffes umher. Mit einem Exklusiv-Deal von rund 10 Jahren sicherte sich Publisher EA die Rechte um Videospiele im Star Wars-Kosmos entwickeln zu dürfen. „Star Wars: Battlefront“ sollte das erste große Ding werden. Aufpoliert mit feinster Frostbite-Grafikpower und von den Multiplayer-Spezialisten aus Schweden – DICE konzeptioniert. Die Spannung war hinsichtlich der angestoßenen Beta-Phasen enorm, nicht wenige wollten hier „das“ Star Wars-Spiel erkennen. Doch kleine Dämpfer musste man hinnehmen, trotz eigener Vorstellung
implementierte DICE keine Solo-Kampagne zudem fielen andere Inhalte weg. So fühlte sich der Titel recht eindimensional an, da wir zwar in zig Modi online gegen andere spielen konnten, jedoch keine große Abwechslung bekamen. Maps waren zweifellos toll gestaltet und orientierten sich an bekannten Schauplätzen der Reihe. Nun erhält DICE mit „Battlefront 2“ eine weitere Chance ungenutztes Potenzial wie Kampagne oder Modi in die Hand zu nehmen. Doch die dunkle Seite der Macht in Form von merkwürdigen „Sternkarten“ bzw. Loot-Boxen überschattet das Konstrukt.

Beginnen wir mit der reinen Solo-Kampagne. Die Spielzeit von rund 4 Stunden unterliegt deutlich durchschnittlichen „Call of Duty“-Abenteuern, wobei gerade hier gute Ansätze zu sehen sind. Zeitlich ist die Handlung zwischen Episode 6 und 7 angesiedelt, sie beschäftigt sich mit der Kommandantin Iden Versio. Nachdem Sie sich aus den Fängen der Rebellen befreit hat, sieht mit ihrer 2 köpfigen Einheit bestehend aus Del und Husk auf Endor den zweiten Todesstern mitsamt Imperator explodieren. Zeit zum trauern gibt es nicht und so erhält sie von ihrem Vater den Befehl einen Vergeltungsschlag vorzubereiten. Besonders die ersten 30 Minuten fangen völlig überraschend an, da wir hier nicht Iden sondern ihren Droiden steuern. Später fühlt sich die Kampagne wie ein klassischer Ego-Shooter an. Abwechslungreich werden wir von Bodenkämpfen zu spektakulären Weltraum-Schlachten gelotst. Zwischendurch dürfen wir Schlüsselfiguren wir Leia Organa oder Luke Skywalker in kleinen Aufträgen steuern. Mit gefundenen Fähigkeiten können wir Iden mit zahlreichen Fähigkeiten und Gadgets ausstatten. Was jedoch sauer aufstößt sind die eher langweiligen Missionen. Wie „Schieße 5 Rebellen ab“ – „Finde XY“. Hier wäre mehr drin gewesen. Trotz gutem Fundament vermissen wir Tiefe. Versio bietet derartig viel Potenzial, dass es wirklich schade ist. Hier präsentiert DICE seine Charaktere nur in oberflächlicher Form. Die Story ist per se relativ temporeich und kann sogar überraschen. Leider endet sie abrupt, wir hoffen auf eine Fortsetzung. Das Gameplay hat sich allgemein nicht groß verändert, noch immer streifen wir als Separatist oder Sturmtrupper durch die Areale. „Star Wars: Battlefront 2“ ist ein Casual-Titel durch und durch. Keine nennenswerten Unterschiede zwischen den vier möglichen Einheiten konnten wir außer der Waffe nicht ausmachen. Mit speziellen Starkarten können wir uns mit Gadgets wie Implosionsgranaten ausstatten.

Das Herzstück von „Star Wars: Battlefront 2“ ist zweifellos der Multiplayer. In 6 Modi dürfen wir uns online austoben. Diese sind:

Starfighter Assault: Der große Weltraumschlachten-Modus von Battlefront 2. Auf Seiten seiner Fraktion bestimmte Objectives erfüllen, beispielsweise ein Schiff eskortieren, und nebenbei natürlich feindliche Tie-Fighter oder X-Wing-Jäger abschießen.

Galactic Assault: Der große Schlachten-Modus für insgesamt 40 Spieler. Zwei Parteien kämpfen auf den Star-Wars-Schlachtfeldern um die Kontrolle der Map und optionale Aufgaben.

Blast: Klassisches Team Deathmatch, bei dem das Team mit den meisten Abschüssen gewinnt.

Strike: Ein Scharmützel-Modus mit festgelegten Objectives, ähnlich wie Rush in Battlefield 1.

Heroes vs. Villains: Man kämpft in der Rolle der großen Star-Wars-Helden und -Schurken gegen andere Star-Wars-Helden und -Schurken. Zu Beginn müssen Figuren wie Darth Vader jedoch freigekauft werden.

Gerade die ersten zwei Modi bestechen mit ihrer Intuität – wir werden mit einem zusammengewürfelten Team ins Match geschickt, falls das Team aus Einzelkämpfen zusammen „arbeitet“ erhalten wir doppelte oder gar dreifache XP. Natürlich geschieht dieses Szenario nicht allzu häufig und sollte im Multiplayer als reine Empfehlung angesehen werden. Zumal der beste Spiel nur unwesentlich mehr Punkte erhält, als der schlechteste im Ranking. Im Großen und Ganzen geht es darum viele Kills zu versenken und diverse Aufgaben wir Manipulationen an Geräten oder Stellungen zu besetzen. Völlig allein gelassen werden wir Matchmaking-Menü das reichlich farblos erscheint. Aus den Timer im Auge zu behalten, passiert nicht viel. Die in Teil 1 nachgereichten X-Wing Gefechte machen deutlich mehr Spaß, da nun auch Bots hinzugefügt wurden. Mag wohl daran liegen das Criterion´s Handschrift klar erkennbar ist. Man merkt, dass die Entwickler weniger Modi anbieten dafür diese komplexer gestaltet haben. Die Balance ist größtenteils fair, nur im Modus „Helden“ könnten Sternkarten mit 10% mehr Schaden für frustige Momente sorgen. Über 14 Maps werden der Spielerschaft geboten. Anders als im Vorgänger passiert deutlich mehr. So sehen wir auf Naboo fliehende Menschen vor dem Imperium und Endor lockt mit wunderschönen Wald-Ebenen.

Darth Vader und die Loot-Boxen

EA hat es wirklich geschafft den Release von „Star Wars: Battlefront 2“ in jeglicher Hinsicht zu vergeigen. Mit bösen Vorzeichen in der Beta, hier ahnte man dass womöglich auch nicht nur optische Verbesserungen vergeben werden. Dies sollte sich in der fertigen Fassung bewahrheiten. Mit In-Game Währung und optionalem Echtgeld-Shop kann man sogenannte Sternkarten erwerben. Diese bieten neben optischen Skins und Sprach-Samples auch Booster für den Mulitplayer. Was gerade in diesem Genre zweifelhaft ist. Durch den erwartbaren massiven Super-Gau weit über die Communitygrenzen hinaus, ruderte EA (auch wegen Disney´s Eingreifen) zurück und nahm Mikrotransaktionen aus dem Spiel raus. Vorerst. Das System soll dann stark überarbeitet in nächster Zeit wieder zurückkehren. Zudem es eine wirkliche Frechheit ist, Star Wars-Figuren erst im Menü freischalten zu müssen, um sie dann im Multiplayer-Match spielbar zu machen. Wir von RobVegas.de hätten eine deutlichen Anteil der Wertung abgezogen, wären eben jene Inhalte noch im Spiel. Bei Rückkehr wird es hier sicherlich ein Update geben. Durch die Aufhebung eines Season Pass bzw. kostenpflichtigen DLC können wir uns auf weitere Solo-Missionen und Maps freuen. Dieser positive „Staffel“-Weg geht in die richtige Richtung.

Grafisch ist „Star Wars: Battlefront 2“ überaus gelungen. DICE nutzt bisher von allen Frostbite-Studios die Engine am besten. Wunderschöne Eislandschaften treffen auf gar sterile Raumstationen des Imperiums. Aufgrund der Marke erleben wir zwar keine Zerstörungsaction wie in einem Battlefield 1 aber wuchtige Explosionen fanden wir zahlreich. Die Framerate konnte selbst in hektischen Situationen gehalten werden, sodass kleinere Grafikfehler wie Tearing zu verzeihen sind. Battlefront wurde zudem auch für PS4 Pro/One X optimiert und erstahlt in 4k-Auflösung auf unseren Bildschirmen. Auf die Ohren bekommen wir den typischen Star Wars-Score, die alle im klassischen John Williams-Gewandt auftauchen. Atmosphärisch toll!

Unser Fazit zu Star Wars: Battlefront 2

Man könnte glatt meinen, dass der Vorgänger nur die Demo für dieses Spiel ist. Mit einer relativ unterhaltsamen Kampagne, die jedoch viel zu schnell wieder vorbei ist, schickt uns das Spiel in den Mulitplayer. Hier fängt das eigentliche Spiel an. Nachdem wir unnötigerweise Helden erst freikaufen um sie in Partien freispielen müssen, macht das Spiel wirklich Spaß. In wirklich schöner Grafik durchstreifen wir bekannte Schauplätze der Reihe. Aber EA´s mittlerweile besorgniserregende Loot-Box-Politik sollte Angst machen. Bereits „Need for Speed: Payback“ wurde deswegen nur mittelmäßig, sodass selbst Disney die Reißleine ziehen musste. Im Großen und Ganzen macht „Star Wars: Battlefront 2“ einiges richtig aber bleibt hinter den Erwartungen.

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