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Filmkritik zu „Spider-Man: Far From Home“

Spider-Man: Far From Home

Nach „Homecoming“ zieht es Peter Parker raus nach Europa – die Fortsetzung des Marvel-Hits setzt auf Highschool-Gags, familienfreundliche Comic-Gewalt sowie einem harmonischen Cast zu dem Jake Gyllenhaal als „Mysterio“ stößt. Unsere Kritik zu „Spider-Man: Far From Home“.

Im Zweifel

Er schwingt durch die Lüfte am helllichten Tag und vermag Fremden zu helfen und verlangt dafür keine einzige Mark. „Spider-Man“ ist seit Jahrzehnten nicht mehr aus dem Marvel-Univerum wegzudenken. Comics, Videospiele oder auch Filme sind gewaltige Cash-Cows. Die Filme machten bis zum hauseigenen Reboot nicht qualitativ von sich reden sondern vom regelmäßigen Auswechseln des Hauptdarstellers. Tobey Maguire schlüpfte zuerst ins Elastan-Kostüm. Nach drei Ausflügen übernahm Andrew Garfield das Zepter, der jedoch durch den gefloppten zweiten Teil „The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro“ vom jungen Tom Holland ersetzt wurde. Vielleicht funktioniert die neue Reihe dank der bewährten Marvel-Formel an den Kinokassen deshalb besser. Dennoch ändert das neueste Abenteuer „Spider-Man: Far From Home“ nicht viel – statt New York reisen Parker und seine Schulfreunde quer durch Europa. Die Ereignisse spielen nach dem wegweisenden „Avengers: Endgame“. Die daraus resultierenden Konsequenzen liegen der Hauptfigur noch immer schwer im Magen.

Da kommt Urlaub gerade recht! Raus aus dem versmogten New York City – rein ins bunte Europa. Die Reiseziele unter anderem: London, Prag und Rom. Parker (Tom Holland) will die Reise nutzen um MJ (Zendaya) seine Liebe zu gestehen. Doch das Unheil schläft nicht und so kapert Nick Jury (Samuel L. Jackson) den Trip um die „vier Elemente“ zu stoppen. Monströse Monster, die nur Zerstörung kennen. Zum Glück steht ihnen der freundlich gesinnte Mysterio (Jake Gyllenhaal) zur Seite. Dennoch ist alles wie es scheint? Die Geschichte ist temporeich reich erzählt darf aber keinesfalls wegen unvorhersehbaren Twists gesehen werden – vielmehr ist es schon problematisch zu wissen wer die Charaktere sind um simple Rückschlüsse auf die echte Motivation zu ziehen. Der Reiz des Spektakels liegt klar in den sehenswerten Kämpfen zwischen Spider-Man und seinen Widersachern. Zwischendurch hakt der Film zahlreiche Anspielungen oder Teenager-Problemchen ab. Diese reichen natürlich von ersten Liebeleien bis hin zu völlig überspitzten sexuellen Gags. Dennoch so familienfreundlich um keine Irritation im Kinosaal zu erzeugen. Die Schauplätze sind tatsächlich gut in Szene gesetzt. Zumal die Hauptmerkmale jeder Stadt wie Wasser in Venedig oder die Altstadt in Prag glaubwürdig in die Storyline verwoben sind.

Der Cast bestehend aus Tom Holland, Zendaya sowie Jacob Batalon als Peter’s bester Freund wird durch Jon Favreau und Samuel L. Jackson spielend ergänzt. Alle harmonieren in ihren Szenen wunderbar, schaffen es zugleich das Publikum in Verbindung mit zündenden Gags anzustecken. Technisch ist wie bei allen Marvel-Filmen wenig zu meckern. Das CGI befindet sich auf extrem hohen Niveau. Nur der ewige 3D-Zuschlag ist wegen fehlender Interaktion fragwürdig. Komponist Michael Giacchino tobt sich mit sinfonischen Klängen wieder aus und erinnert damit an die klassische Zeichentrickserie von „The Amazing Spider-Man“.

Unser Fazit zu „Spider-Man: Far From Home“

Der zweite Einzelausflug der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft ist trotz überraschungsarmer Story geglückt. Da „Spider-Man: Far From Home“ sehr temporeich ist, vergehen die knapp 130 Minuten wie im Flug. Es macht wirklich Spaß dem Cast zuzuschauen, weil jeder mit Leidenschaft am Projekt dabei ist. Technisch hat uns eine Sequenz mehr als gefallen, in der Spider-Man von Illusion in Illusion tappt. Unterhaltsamer Marvel-Film mit vielen kreativen Ideen.

Gibt es eine Post-Credit-Szene? = Ja.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Spider-Man: Far From Home“ gibt es hier.

Preview: Comic Con Germany 2019

Comic Con Germany
© Comic Con Germany

Comic Con Germany 2019: In San Diego nahm der größte Treffpunkt weltweiter Comic-Leser und Liebhaber von digitalen Spielereien mit der ersten Comic-Con in 1970 ihren Lauf. Nach mehreren US-Städten und einigen deutschen Ablegern kommt die schwäbische Landeshauptstadt Stuttgart einmal mehr in den Genuss dieses Events.

Großes Programm, viele Stars!

In der Messe Stuttgart ist es am Wochenende des 29. Juni – 30. Juli soweit, die dritte Stuttgarter Comic Con feiert diesmal mit über 45.000qm Fläche die Popkultur und präsentiert ein volles Programm für kleine und große Superhelden. Neben unzähligen Ständen und einer Cosplay-Parade sind natürlich auch einige Schauspieler anwesend. Im Gegensatz zu den letzten beiden Comic-Cons erscheinen lediglich zur diesjährigen Messe nur acht internationale Persönlichkeiten – die haben es aber in sich. X-Faktor Fans aufgepasst! Der leibhaftige Jonathan Frakes beehrt mit Star Trek-Veteran Brent Spiner das Event. Echte Marvel-Cracks können Karen Gillian und Pom Klementieff sofort als Nebular und Mantis aus „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ identifizieren. Man darf gespannt, was die Zwei live on Stage über die Dreharbeiten von „Avengers: Endgame“ verraten werden. Weitere Stars wie „Der unglaubliche Hulk“-Darsteller Lou Ferrigno und Richard „MacGyver“ Dean Anderson sind angekündigt und warten selbstverständlich mit den Comic Con typischen Panels (Fragestunden) auf. Kleiner Hinweis: Kommt rechtzeitig – damit ihr sicher einen Sitzplatz ergattern könnt.

Comic Con Germany 2018

© RobVegas.de

Comic Con Germany 2019 im Schwabenland

Alles in allem kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die „Comic Con Stuttgart“ wohl jedem Fan von buntem Druckerzeugnis das Herz höher schlagen lässt. Alleine der, in Stuttgart ansässige, Panini Verlag verspricht einen großen Stand auf der Messe zu präsentieren. Dazu wird es Flächen und allerlei Walking Acts von Konami, Carlsen Comics und dem Pay-TV Sender SyFy geben. Mit der Vielzahl an bekannten Darstellern, Musikern und anderen Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche wird die Messe ein Pflichttermin für alle Sci-Fi Enthusiasten. Damit ihr bestens für kommenden Trubel vorbereitet seid – ein paar Tipps: 1. Nehmt genug Getränke, am besten Mineralwasser, für euren Besuch mit. Es wird draußen heiß und trotz aktiver Lüftung heizen sich die Hallen auf. 2. Macht euch einen Zeitplan für Panels sowie Erkundungen. Damit vermeidet ihr Stress. 3. Seid nett zueinander, auch wenn viel los ist, versucht nicht zu drängeln oder gar zu schubsen. Wie gewohnt berichten wir über unsere Social-Media Kanäle (Twitter & Facebook) darüber.

Die Comic-Von Germany beginnt jeweils um 9:00 Uhr und dauert bis 18:00 Uhr. Letzter Wiedereintritt ist 30 Minuten vor Ende der Messe. Tickets sind ab 29,00 EUR an der Tageskasse sowie Wochenendtickets für 48,00 EUR erhältlich. Kinder von 0 bis 5 zahlen keinen Eintritt, Kinder von 6 bis 12 zahlen einen reduzierten Betrag. Für Familien mit Kindern bieten wir ein spezielles Familienticket an. Weitere Informationen zur Messe findet ihr unter www.ComicCon.de.

Marvel’s Iron Fist – Staffel 2 | Ankündigung | Netflix

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Marvel’s Iron Fist geht in die zweite Staffel. Das ist kein Kampf. Er wärmt sich nur auf. Die 2. Staffel von „Marvel’s Iron Fist“ feiert am 7. September 2018 exklusiv auf Netflix Premiere.

Special: Comic-Con Germany 2018

Comic Con Germany 2018
© RobVegas.de

Comic-Con Germany 2018: Zombies treffen im Getümmel auf Batman und wollen ein Selfie – die Comic Con Germany fand einmal mehr in Stuttgart statt. Unzählige Cosplayer, Popkultur-Referenzen und Hollywood-Stars gaben sich die Klinke in die Hand. Der Besuch – ein klares Muss!

Hier werden Comics gelebt

Ein lauer Sommertag Ende Juni lockte rund 40.000 Besucher auf die Messe Stuttgart zur diesjährigen Comic-Con Germany. Es wäre ein reichhaltiges Programm geboten worden – Chuck Norris war seit Monaten angekündigt und „Game of Thrones“-Star Nikolaj Coster-Waldau war ebenso einen Gang wert. Doch aufgrund von ungünstigen Umweltverhältnissen hielt es Norris in Texas und Coster-Waldau hatte am drauffolgenden Sonntag schon eine nicht minder wichtige Abschlussfeier seiner Serie. Also blieb es bei den ganz großen Namen im Grunde nur samstags. Doch die nunmehr 3. Comic-Con Germany überraschte mit mehr Cosplay und mehr Comics. Während die erste Ausgabe noch an Kinderkrankheiten bzw. wirrer Organisation litt, trumpfte man 2017 jedoch besser auf und präsentierte tolle Programmpunkte. Während zu Beginn das Atrium mit Clips sowie Panel-Shows einlud wurde in Halle 1 von klassischen Comic-Ständen bis hin zu zeitlosen LEGO-Kunstwerken alles geboten.

Abgegrenzter als im vorherigen Jahr zeigten sich verschiedenste Cosplayer in ihrem mühsam ausgearbeiten Design um die Besucher völlig in ihre Welt zu ziehen. Wer Lust auf Videospiele oder Shirts hatte, kam bei den fast unzähligen Ständen natürlich auf auch seine Kosten. Für baufreudige Naturen wurde der LEGO-Platz zum Paradies. Kleinere sowie größere Gemeinschaften zeigten ihre leidenschaftlich selbst entworfenen LEGO-Konstruktionen und Fragen wurden selbstverständlich ebenso beantwortet. Wer selbst kreativ werden wollte, konnte sich an drei Tischen mit LEGO-Bausteinen austoben. Hier schaut auch gerne der Master Chief vorbei – auch die „Ghostbusters“ durften ebenso wenig fehlen, die mit detailreichen Kostümen aufwarteten. Da kann es schon mal passieren, dass auch Optimus Prime aus „Transformers“ an einem vorbei läuft. Mittendrin gab es neben kleinen Bühnenshows auch die Möglichkeit, Comic-Zeichnern über die Schulter zu schauen und im Anschluss direkt etwas zu kaufen. Weiter vorne in Halle 3 wurde es mit der dunkelen Seite der Macht finster und Darth Vader zog durch die Gänge – samt Stormtrupper. Beeindruckend waren die realistisch großen TIE-Fighter, deren Ausmaß ein beliebtes Fotomotiv war.

Das letzte Drittel der Halle war alleine für die großen Hollywood-Panels reserviert. Neben einem Akte X-Marathon gaben sich einige Stars wie Pilou Asbæk oder auch Moderator Robert Maschio (bekannt aus „Scrubs“) die Ehre. Allesamt gut aufgelegt und für den Besucher generell auflockerend. Nur der Umstand, dass am Sonntag darauf fast keine Panel-Shows mehr liefen (wegen Absagen und früheren Abreisen) stoß uns sauer auf. Als kleine Neuheit bot der Merchandise-Händler „EMP“ seinen Club an, um gegen einen Obolus, sich in heimiliger Atmosphäre auszuruhen oder „Crash Bandicoot“ auf der PlayStation zu zocken. Zudem gab es Q&A´s wie mit Schauspieler Jason Faunt oder sogar kleine Verlosungen. Könnte man sich gut bei jeder Comic-Con Germany vorstellen.

Comic-Con Germany 2018 – Nächstes Jahr mehr Stars!

Das Wochenende auf der Comic-Con Germany 2018 war allemal seinen Besuch wert. Alleine die Vielzahl an verschiedensten Einflüssen aus Anime, klassischem Helden-Comic oder Cosplay findet sich in Deutschland selten. Alleine der Abschluss am Samstag mit dem beliebten „Cosplay-Contest“ war eines von vielen Highlights. Nur die Absagen oder frühen Abreisen der größeren Schauspieler kam für die Veranstalter unglücklich. Vielleicht beehrt uns Chuck Norris 2019 oder gar ein anderer Haudegen? Wir freuen uns jedenfalls darauf und sehen euch bestimmt auch dort.

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