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Die HUAWEI Keynote auf der IFA 2019 bei twitter

HUAWEI Keynote auf der IFA 2019

Ich konnte dieses Jahr leider nicht bei der HUAWEI Keynote auf der IFA 2019, weil die Gesundheit nicht mitspielen wollte. Daher konnte ich die PK nur auf twitter live verfolgen. Was wurde vom Hersteller angekündigt? Was ist dem neuen Mate 30 und Android? Welche Produkte wurden in Berlin heute angekündigt? Ich habe für euch die Tweets zur Keynote kuratiert.
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HUAWEI präsentiert Mate 20X 5G Smartphone

HUAWEI Mate 20X 5G

HUAWEI hat in Berlin jetzt das neue Mate 20X 5G Smartphone der Öffentlichkeit präsentiert. Natürlich steht das 5G für das neue Netz und dazu wurde ein Balong 5000-MultiMode Modem in das Device integriert. Das Mate 20X 5G soll sich mit dem großen OLED Screen auch wieder besonders an Gamer richten.

Mate 20X 5G mit HUAWEI M-Pen

Beim neuen Smartphone unterstützt der Hersteller den M-Pen und mit 7,2 Zoll ist auch genügend Platz auf dem Display vorhanden. Ich selbst bin jetzt kein großer Freund von einem Stylus für Phones, da man die Dinger entweder verliert, oder sich dann halt doch lieber fix ans Notebook setzt. Das Balong 5000-MultiMode Modem kennen wir schon aus der Ankündigung zum Mate X, doch erst einmal schickt HUAWEI das Mate 20X 5G ins Rennen. Immerhin bietet das vergleichsweise große Gehäuse genügend Platz für ein 5G Modem und die nötigen Antennen. Jetzt müsste man nur noch in Deutschland auf einen schnellen Aufbau der 5G-Netz hoffen, denn in diesem Stadium ist HUAWEI zwar schnell mit der Hardware, aber hierzulande läuft die Welt noch mit LTE. Kann das Mate 20X 5G übrigens ebenfalls. 2G,3G,LTE und 5G sind kein Problem für das Device.

HUAWEI Mate 20 X (5G)

Brauche ich heute schon ein 5G Smartphone?

Sicher nicht. Die Hersteller liefern sich da gerade ein Rennen um Chips und Phones. Für HUAWEI ist es als Ausrüster der Telekommunikationsunternehmen aber sehr wichtig, dass man passend zum Netz auch erste Smartphones präsentieren kann. Immerhin ist die 5G Auktion in Deutschland abgeschlossen und somit wird es langsam Zeit für die Zukunft auch bei den Endgeräten für die Nutzer. Das Mate 20X 5G ist daher ein erster, großer Wurf und dürfte dank Kirin 980, einem großen Display und massig Speicher auch besonders für Gamer eine interessante Option sein. Auf der Hardware laufen dann sogar einige emulierte Spiele für den Gamecube. Vor allem macht es auf einem größeren Display auch mehr Laune.

Die technischen Daten zum Mate 20X 5G

  • 7,2 Zoll (18,28 cm) OLED-Display
  • 4.2000mAh-Akku mit SuperChargeTM-Technologie
  • 24 MP Frontkamera und Leica Triple-Kamera mit Ultra-Weitwinkelobjektiv
  • Kirin 980 System-on-a-Chip & Balong 5000-MultiMode Modem
  • Biometrische Authentifizierung durch Fingerabdrucksensor
  • 8 GB RAM, 256 GB ROM, mit HUAWEI NM Card auf bis zu 256 GB erweiterbar
  • Dual Nano-SIM
  • AndroidTM 9.0 & EMUI 9.1.1
  • Farbvarianten: Emerald Green
  • „Sniper Elite V2 Remastered“ im Switch-Test

    Sniper Elite V2 Remastered

    Sniper-Action ab jetzt auch für unterwegs. Studio Rebellion bessert seinen Shooter für die Nintendo Switch nur rudimentär und frischt veraltete Gameplay-Mechaniken gar nicht erst auf. Der Test zum Remaster.

    Brutal gleich gut?

    Mit Remastered oder auch Definitve’s-Fassungen von älteren Spielen ist es ja oftmals so eine Sache. Meist werden Spieler hier gerne wegen wenigen neuen Grafik-Effekten nochmals zur Kasse gebeten und die direkte Finanzierung neuer Projekte ist der wahre Grund dahinter. Jedoch gibt es auch positive Beispiele wie „The Last of Us“ oder gewisse THQ Nordic-Vehikel der „Darksiders“-Reihe. Nun mehr vier Teile bietet die populäre „Sniper Elite“-Serie vom englischen Studio Rebellion. Diese machten nicht selten wegen ihrem cleveren Storytelling sondern eher der brutalen Gewaltdarstellung von sich reden. Die sogenannten X-Ray-Ansicht in der detailliert der angerichtete Kugelschaden anhand des Skeletts sowie wichtigen wichtigen Organen wie Herz oder Kugel genussvoll in Zeitlupe dem Spieler veranschaulicht wird. Bereits „Mortal Kombat“ wurde aus diesem Grund eine USK-Freigabe verweigert. Doch „Sniper Elite 3“ stimmte trotz brutaler X-Ray-Sicht die verantwortliche Stelle milde und wurde mit dem „Ab 18 Jahren“-Siegel in den Handel gelassen.

    Sniper Elite V2 Remastered fackelt da bekanntlich nicht lange und schickt euch ohne großes Intro direkt ins Geschehen. Mitten im weltkriegserschütternden Berlin von 1945 muss Hauptfigur Carl Fairburn fünf hochrangige Regime-Soldaten mit Stil um die Ecke bringen. Das ist die komplette Handlung. Wäre verschmerzbar, wenn wenigstens das Gameplay eine Frischzellenkur erfahren hätte. Aber nein, Fairburn stapft wie ein Wehrmachtspanzer durch zerstörte Straßen und Hausflure. Sobald euch die Nazi…ähm Regime-Soldaten erkennen, da die Gegner-KI von saublöd bis zum menschlichen Adlerauge reicht, heißt es in die Offensive gehen. Leider empfehlen diese Art von Spielen kein Shooter-Gameplay á la „Gears of War“. Carl kann trotz Auto-Healing nur vereinzelt Treffer einstecken. Also enden solche Begegnungen oft in purer Hektik. Da wir für unseren Test nur die Nintendo Switch-Version zur Verfügung stand – ist die technische Seite von „Sniper Elite V2 Remastered“ durchwachsen. Zwar sind die Texturen im Dock-Modus bei 1080p schärfer als vermutet dafür ist die Weitsicht umso schlechter. In Sniper-Titeln also hinderlich, wenn wir versuchen müssen auf 140 Meter Distanz eine verwaschene Kugel zu treffen. Zudem ist es auch egal, ob wir per Stealth oder in Rambo-Manier durch Berlin stürmen. Musikalisch wird uns ein auf Dauer nervig heroische Score serviert. Die insgesamt kurze Spielzeit von durchschnittlich 6 Stunden ist je nach Vorgehensweise verlängerbar oder abzukürzen. Die recht öden Missionsziele wie „Lege Sprengstoff A an Panzer“ sind so schwach wie die Vielzahl der Nebenrollen-Sprecher. Leider ist die englische Sprachausgabe nicht verfügbar.

    Unser Fazit zu „Sniper Elite V2 Remastered“

    Nach zwei Spielen der ebenso blutigen Wolfenstein-Reihe dürfen volljährige Nintendo Switch-Spieler durch das Berlin von 1945 Headshots verteilen. Das Gameplay solide, die Storyline trashig gehalten und technisch in Sachen Sichtweite eher dürftig ist das Remastered von „Sniper Elite V2“. Grafisch, natürlich auch wegen der schwächeren Konsole geschuldet, nicht wirklich berauschend und eher an Fans des Subgenres bzw. Rebellion’s langjährige Spielereihe gerichtet.

    Entwickler: Rebellion | Preis: 39,99 Euro | Für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch und PC | USK: ab 18

    Mehr Informationen zu unserem Wertungssystem findest Du hier.

    HUAWEI: Der Kirin 980 Prozessor könnte einen Traum wahr werden lassen…

    HUAWEI Kirin 980
    HUAWEI Kirin 980

    Huawei hat auf der IFA 2018 den neuen Kirin 980 Prozessor vorgestellt. Letztes Jahr präsentierte man bereits den Kirin 970, welcher mit seinen KI-Funktionen unter anderem für bessere Fotoergebnisse im P20 Pro sorgt. Mit dem neuen Kirin 980 soll es noch effizienter und auch ein wenig verrückter werden.

    Kirin 980 Prozessor kann Video analysieren

    Ich bin kein echter Tech-Nerd und kann die Spezifikationen beurteilen. Da gibt es andere Profis im Netz, welche jeden Tag die News aus der Technikwelt aufbereiten. Allerdings fand ich ein Feature des Kirin 980 Prozessors sehr spannend. Huawei CEO Richard Yu erzählte auf der IFA-Bühne natürlich über die Dual-NPU, Leistungsaufnahme und Rechenleistung. Für den Endkunden sind diese Informationen aber oft nicht sehr greifbar. Was kann der neue Kirin 980 Prozessor also im Alltag. Auch dazu zeigte man auf der Bühne eine sehr überraschende Demo. Man ließ ein Video auf der Leinwand laufen. Ein Jogger läuft darin durch das Bild. Die NPU kann nun aber den kompletten Hintergrund entfernen und den Jogger in New York joggen lassen. Der Kirin 980 Prozessor erkennt das Objekt, kann es live herausrechnen und ein anderes Video als Hintergrund einfügen. Damit wären wir nicht mehr nur bei Bildmanipulation, sondern bei einer sehr schnellen Manipulation von Videoinhalten.

    Das Mate 20 (Pro) im Oktober in London

    Es war eine Demo in Berlin, doch das dazu passende Smartphone hat HUAWEI schon auf der IFA 2018 angekündigt. Im Oktober soll das Mate 20 der Weltöffentlichkeit vorgestellt werden. Vielleicht wird es dieses oben beschriebene Feature am Ende gar nicht enthalten? Vielleicht nutzt man die Technik auch erst, um den Hintergrund von Fotos zu tauschen? Alles erscheint mir aktuell möglich, wenn der Chipsatz wirklich so leistungsstark ist. Das ist ein alter Traum von Kunden. Ein wenig Hollywood im eigenen Smartphone. Person oder Objekt aufnehmen und die Szene im Hintergrund tauschen. Wir sehen diese Art der Berechnung schon beim künstlichen Bokeh-Effekt. Nun könnte die nächste Stufe erreicht sein. Künstliches Bokeh und ein neuer Hintergrund. Sobald man das Objekt (Mensch, Tier, Gegenstand) aus dem Foto/Video schneiden kann, ergeben sich unendliche Möglichkeiten der Manipulation. So könnte man selbst im Museum die Mona Lisa fotografieren und in jedes Urlaubsbild setzen. Dazu ein paar Filter und schon hat man einen ganz neuen Inhalt kreiert. Das könnte ein echtes Top-Feature beim Mate 20 werden. Das begreift man als Konsument sofort. Ich blicke daher sehr gespannt dem Oktober entgegen. Wie gut sind vor allem die Ergebnisse? Sieht man Ränder? Pixelfehler? Wie gut wird die Manipulation bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen funktionieren? Man darf gespannt sein.