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Ein Problem für Amazon Video und Netflix

Amazon Video und Netflix sind die neuen Player am Markt für Bewegtbildinhalte. Sie locken die Nutzer mit exklusiven und qualitativ hochwertigen Serien an und bereiten damit den klassischen Fernsehsendern immer mehr Probleme. Doch haben die zwei Player selbst ein Problem in Sachen Promo.

Promo bei Amazon Video und Netflix?

Wie mache ich eigentlich Werbung für eine neue Serie? Da sind Amazon und Netflix im Netz sehr kreativ. Man platziert kurze Trailer im eigenen Streamingsystem, schaltet Banner und kauft sich auch Promotion bei BILD.de und Co. ein. Die Anbieter aus dem Netz werben sogar im klassischen Fernsehen immer wieder für ihre eigenen Angebote im Netz. Bis hier hin ist noch alles ok, doch haben Anbieter wie Netflix ein großes Problem in Sachen Promoarbeit. Die klassischen TV-Sender laden nur höchst selten die Schauspieler der exklusiven Serien ins Programm ein. Warum sollte zum Beispiel eine Show wie Circus Halli Galli einen Schauspieler aus einer Serie von Amazon Video einladen? Das passiert bestenfalls noch bei den Late Night Shows in den USA, wenn die Serie schlagartig ein globaler Hit ist. Ansonsten helfen die klassischen TV-Netzwerke den neuen Playern aber nicht in Sachen Promotion. Ein Titus Welliver (Bosch/Amazon Video) kann nicht einfach so durch die deutschen TV-Shows tingeln und Werbung für seine Serie bei Amazon Video machen.

Die klassische Promoarbeit

Das ist ziemlich spannend, weil die Streaminganbieter kaum Zugriff auf klassische Systeme haben. Wahrscheinlich würde sogar ein Blog ein Interview mit den Schauspielern aus den Serien bekommen, weil die Fläche für Promotion bei Netflix und Amazon so klein ist. Die Radiosender gehören oft zu Mediengruppen. Das öffentlich-rechtliche Programm ist auch weg für Promo. Man kommt nicht so recht raus aus der Onlinewelt. Nicht umsonst wirbt Amazon Video so massiv im klassischen (doch eigentlich toten) Fernsehen für seine Serien. Wir erleben da gerade eine Übergangszeit. Amazon und Netflix haben zwar die extrem „coolen“ Inhalte, aber ihnen fehlt bislang noch das massive Medienkonstrukt. RTL kann seine Produktionen einfach in der eigenen Konzernwelt bewerben. Werbespots auf den eigenen Sendern, Promotour der Schauspieler durch sämtliche Kochshows und Interviews im Frühstücksfernsehen. Dazu noch angeschlossene Magazine, Radiosender und Zeitschriften. Selbst Onlineangebote hat man sich da mittlerweile eingekauft und kann eine neue Produktion sozusagen in 360 Grad bewerben. Der Onlinehändler hat dagegen nur das Netz und RTL und Co. würden wohl niemals ihr Programm zur Bewerbung von Amazon Video und Netflix bereitstellen.

Interviews auf YouTube

Mir ist diese Situation erst durch die Serie Bosch aufgefallen. Dafür schaltete Amazon zwar Clips und Banner im Netz, aber es gibt kaum Mitschnitte von klassischen TV-Auftritten der Stars auf YouTube zu finden. Stattdessen sitzen die Schauspieler sogar in Onlineshows am einfachen Tisch und plaudern über die Serie, weil man einfach nicht so leicht Promo der großen Networks bekommt. Das geht dann wirklich nur über die eigene Bekanntheit der TV-Stars, welche bei Jimmy Fallon selbst eingeladen werden und dann natürlich auch über die neue Serie sprechen. Im Endeffekt muss sich daher Amazon wirklich die Zeit im deutschen TV über Werbespots „einkaufen“. Wahrscheinlich wirbt man daher auch nonstop auf vielen Kanälen im Fernsehen für die Onlineangebote, weil dort eine große Masse an Zuschauern halt immer noch in die Röhre schaut. Online ist für die Streamingplattformen die Heimat und sie haben keinerlei Probleme hier das Netz mit Bannern und Clips zu bepflastern. Nur die klassischen Wege der Vermarktung sind ihnen nicht so einfach zugänglich.

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Amazon FireTV nur heute für 69€ im Angebot

Amazon FireTV
Amazon FireTV Test

Ich bin mittlerweile schon ein echter Dauernutzer mit der Amazon FireTV-Box. In Verbindung mit einem Account bei Zattoo deckt die kleine Box von Amazon wirklich alle Wünsche im Wohnzimmer ab. Videothek, Fernsehen und sogar Spiele sind damit möglich. Heute ruft Amazon den Preiskampf aus.

Amazon FireTV im Test

Ich hatte damals beim verkaufsstart sofort zugeschlagen und das Gerät natürlich sofort einem Test unterzogen. Diesen kann man hier nachlesen. Zwischenzeitlich verkaufte Amazon die kleine Box für 99 Euro. Heute ist sie allerdings den ganzen Tag für nur schlappe 70 Euro zu haben. Der große Vorteil gegenüber dem Stick? Die Fernbedienung ist wertiger, die verbaute Hardware leistungsfähiger und vor allem macht sie auch einen guten Eindruck unterhalb der Flimmerkiste. Noch mehr Erläuterungen zu den ganzen Apps wie Netflix und Co. findet man auf der Detailseite. Ich habe den Kauf von amazon FireTV auf jeden Fall nicht bereut.

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