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Amazon FireTV nur heute für 69€ im Angebot

Amazon FireTV
Amazon FireTV Test

Ich bin mittlerweile schon ein echter Dauernutzer mit der Amazon FireTV-Box. In Verbindung mit einem Account bei Zattoo deckt die kleine Box von Amazon wirklich alle Wünsche im Wohnzimmer ab. Videothek, Fernsehen und sogar Spiele sind damit möglich. Heute ruft Amazon den Preiskampf aus.

Amazon FireTV im Test

Ich hatte damals beim verkaufsstart sofort zugeschlagen und das Gerät natürlich sofort einem Test unterzogen. Diesen kann man hier nachlesen. Zwischenzeitlich verkaufte Amazon die kleine Box für 99 Euro. Heute ist sie allerdings den ganzen Tag für nur schlappe 70 Euro zu haben. Der große Vorteil gegenüber dem Stick? Die Fernbedienung ist wertiger, die verbaute Hardware leistungsfähiger und vor allem macht sie auch einen guten Eindruck unterhalb der Flimmerkiste. Noch mehr Erläuterungen zu den ganzen Apps wie Netflix und Co. findet man auf der Detailseite. Ich habe den Kauf von amazon FireTV auf jeden Fall nicht bereut.

Gerade im Angebot bei Amazon

Test: Amazon FireTV

Amazon FireTV
Amazon FireTV Test

Amazon startet momentan eine echte Produktoffensive. Vor allem aber hat man es neben dem Smartphone auf das Wohnzimmer abgesehen und will mit Amazon FireTV das AppleTV in allen Punkten übertrumpfen. Gelingt diese Mission am Ende auch?

Installation

Für Amazon-Prime Mitglieder gab es einen 50 Euro Rabatt auf das FireTV und Amazon war wohl selbst überrascht vom Ansturm der Kunden. Erst einen Monat später konnte man mein bestelltes Gerät ausliefern. Dafür installiert aber Amazon den Zugang für Prime-Kunden schon vor. Praktische Geschichte! Leider wollte mein FireTV mit dieser Vorinstallation aber kein einziges Medium abspielen. „License Error“ – Klasse! Foren und Google zu Hilfe genommen und die Lösung schnell gefunden. Mein FireTV ist nun als Device bei amazon.com registriert und ich muss meinen Kindle-Account erst einmal nach Deutschland transferieren. Selbst für mich als Elektronikjunkie hat diese Prozedur ganze zwanzig Minuten Zeit in Anspruch genommen, weil das FireTV sich immer wieder in Amerika anmelden wollte. Unschön.

Bist Du Prime?

Anfangsschwierigkeiten. Das nehme ich dem Gerät nicht so übel. Der erste Eindruck? Sprachsuche per Cloud funktioniert selbst leicht erkältet sehr gut. Dazu sind die Menüs logisch durchdacht und selbst kleine Spiele (Solitär) sind kostenlos im Shop erhältlich. Richtig Sinn macht die FireTV-Box aber nur für Primekunden von Amazon. Erst hier hat man Zugriff auf die 40.000 Inhalte (laut Amazon) und kann endlich einmal seine Prime-Mitgliedschaft ohne Rechner und Tablet beim Fernsehabend ausnutzen. Ansonsten müsste man sich jeden Inhalt kostenpflichtig ausleihen oder gar kaufen. Dabei versteckt Amazon die günstige SD-Variante (1 Euro günstiger) unter dem letzten Reiter.

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Apps und Games

Eine Anleitung braucht man für die schwarze Box nicht. Die Fernbedinung erklärt sich selbst und liegt perfekt in der Hand. Sie ist der Remote für AppleTV einfach überlegen, weil sie auch die Sprachsuche bietet. Allerdings muss man Login-Daten und Passwörter selbst über ein ABC-Feld eingeben. Hier muss man endlos links und rechts die Buchstaben aussuchen und kann das Mikrofon nicht als Diktiergerät einsetzen. Sinn würde es aber machen! Dafür bietet die FireTV-Box auch Apps und Games neben den Filmen und Serien. Ich entdeckte die Crackle-App und war sofort begeistert. Könnte ich nun über meinen FernseherComedians in Cars getting Coffee“ von Jerry Seinfeld auf dem Fernseher in HD schauen? Leider nicht. Die App kann man zwar herunterladen, aber danach fehlt die Lizenz für den deutschen Markt. Für bessere Spiele braucht es dazu auch den separat erhältlichen Spielecontroller. Hier herrscht auch noch ein wenig Leere im Katalog. Amazon will wohl in erster Linie Filme und Serien vertickern und muss erst langsam Kooperationspartner in Europa für die Apps finden. Spiegel Online, ARD, ZDF, BILD, etc. lassen sich aber installieren und nutzen. Für mich jetzt allerdings nicht das Killerfeature. Ein Nintendo kann und will das FireTV zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ersetzen.

Die Zattoo-Box!

Für mich hatte die Anschaffung von FireTV noch einen anderen Grund. Ich bin glücklicher Nutzer vom TV-Streamingdienst Zattoo. Am Rechner kann ich die TV-Sender so im Browser sehen. Auf dem iPad geht es ebenfalls. Hier kann ich die Inhalte auch an das AppleTV streamen. Dafür musste bislang aber immer das Tablet aktiv sein. Zattoo hat aber eine eigene App für das FireTV veröffentlicht und diese App ist wirklich klasse. Zum ersten Mal kann ich mit der FireTV-Fernbedienung durch die Programme zappen, links eine transparente Senderleiste einblenden und benötige kein Tablet mehr zur Nutzung von Zattoo am TV. Zattoo macht in Verbdindung mit der FireTV-Fernbedienung die Box zum echten Ersatz für DVB-T. Alle Sender und dazu noch Filme ausleihen können. Für Prime-Kunden mit Konto bei Zattoo ist diese Box wirklich ein Geschenk. Die App funktioniert spitze und die Fernbedienung muss im Gegensatz zum AppleTV nicht in Richtung Infrarotsensor gerichtet werden.

Gerade im Angebot bei Amazon

Counter vs. Quote

Über Jahrzehnte hat man sich über die Quotenmessung aufgeregt und es gab nie eine wirkliche Lösung. Nun übernehmen die Views die Macht.

Die altmodische Quotenmessung ist heute nur noch ein Relikt aus dem Fernsehzeitalter. Zwar wird mit dieser Messung noch immer Geld verdient, doch in Zukunft werden ganze Nutzerprofile über jeden Zuschauer erstellt.

Im Internet kennt man die „Views“ schon lange. YouTube zählt jeden Zugriff auf ein Video und viele Dienste sogar die Verweildauer auf den einzelnen Medien. So werden Geräteklassen erfasst, Personen automatisch zugeordnet und ganze Profile erstellt. Anhand dieser Daten wird der Zuschauer analysiert und mit neuen Empfehlungen bombardiert.

Ein kleiner Zähler verdrängt so täglich die klassische TV-Quote. Man kann damit den kompletten Medienkonsum eines Nutzers erfassen. Nur wird diese Erfassung auch das ganze Geschäft gehörig auf den Kopf stellen. Hier kann man nicht mehr Programm gegen das Publikum senden und 35 Jahre lang die gleiche TV-Show hypen. Die blanken Zahlen werden in Zukunft über weitere Staffeln entscheiden. Der Computer übernimmt durch Datenbanken die Planung von Produktionen.

Im Bereich Thriller gibt es steigende Abrufzahlen? Dann produzieren wir hier eine neue Show. Die Menschen interessieren sich zu 64 Prozent für Aliens? Dann muss in jenem Thriller auch ein Alien die Hauptrolle spielen. 35 Prozent unserer weiblichen Zuschauer mögen Thriller und schauen gerne Dokumentationen über Schottland? Dann wird es wohl ein schottischer Thriller mit einem Alien. So zumindest könnte man eine Zukunft in der Medienindustrie skizzieren.

Weiterlesen? Die komplette Kolumne finden Sie hier auf Quotenmeter.de