• 16. Oktober 2021 8:25
Kino-Flash

Mit geballter Blockbuster-Power kommt am Ende des Monats wieder unser – Kino-Flash! Hier besprechen wir Kinofilme, für die es bisher keine große Beurteilung bei uns gab. Heute immens gefüllt für fast jeden Filmgeschmack etwas dabei u.a. mit “Jungle Cruise”, “Free Guy” und „Killer’s Bodyquard 2“.

Jungle Cruise

Ahh…wieder ein klassischer Disney-Abenteuerfilm mit lockeren Sprüchen, augenzwinkernder Action und untoten Urwaldbewohnern. Moment, erinnert das nicht etwas zu sehr ans überaus erfolgreiche „Pirates of the Caribbean“-Franchise? Basierend auf einer Attraktion im Disneyland ist der Streifen auch noch. Kürzen wir es ab: Obwohl Dwayne Johnson so charmant gewitzt und Emily Blunt selten so zuckersüß spielten – bleibt 10 Minuten nach Verlassen des Kinos kaum etwas hängen. Die Story rund um einen geheimnisvollen Baum dessen Blätter sämtliche Krankheiten samt Flüchen heilen, ist zwar nett aber irgendwie lau. Zumal „Jungle Cruise“ ganze 15 Monate aufgrund der Pandemie verspätet in die Lichtspielhäuser kommt, also inmitten des langsamen Abbau des gebildeten Staus. Erschwerend findet sich auch bei genauer Betrachtung kein so ikonischer Charakter wie der skandalträchtige Johnny Depp als Captain Sparrow. Alles in allem vergehen die über zwei Stunden Laufzeit wie im Flug, aber genauso belanglos wie ein Tomatensaft mit Salz in der Billigflieger-Linie von Berlin nach Hamburg. PS: Für seine FSK 12 darf Regisseur Jaume Collet-Serra ganz schön deftige Stellen wie sichtbar blutige Dolcheinstiche ins Disney-Geschehen bringen.

Release: 27. Juli. 2021 | FSK: ab 12 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Jungle Cruise
© Disney

Free Guy

Wie würde sich wohl eine Nebenfigur in einem typischen Videospiel fühlen während um ihn herum Banken ausgeplündert oder auch Geschäfte demoliert werden? Diese recht unterhaltsame Antwort liefert uns Shawn Levy (Nachts im Museum) im Zusammenspiel mit Publikumsliebling Ryan Reynolds dessen Leben gehörig auf dem Kopf steht, sobald er seine Position als NPC im kunterbunten GTA-Klon „Free City“ feststellt. Als er von diesem Zeitpunkt an nur noch gute Taten begeht und sich sogar verliebt, ist das digitale Chaos perfekt. Ganz unterschwellig bedient sich die Actioncomedy an „The Truman Show“ und „Ready Player One“ aber ohne dabei altmodisch zu wirken. Mit sichtlicher Spielfreude darf Reynolds hier seine merkwürdig gleichförmige in Frage stellen während typische Gaming-Klischees mit gehörig Ironie veräppelt werden. Ein Beispiel: Ziellos an die Wand Gelaufe durch Verbindungsabbrüche. Zumal die familienfreundlichere Version des „Deadpool“-Humors einige Probleme im Drehbuch wieder vergessen machen. Taika Waititi ist noch zu erwähnen, der in herrlicher Weise den durchgedrehten Chef des Entwicklerstudios verkörpert. Liebevoller Streifen mit schöner Botschaft.

Release: 13. August. 2021 | FSK: ab 12 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Free Guy
© Disney

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The Forever Purge

„Blutige Gesellschaftssatire zum 6., bitte! Aber ohne große Stars aber mit einem halbgaren Drehbuch!“ Vermutlich bestellen so die Geschäftsführer von Universal Pictures bei Drehbuchautor James DeMonaco alle zwei bis drei Jahre ein neues „Purge“-Kapitel. Die Grundidee ist nach wie vor grandios, jedoch enttäuschen die filmischen Werke trotz unterschwelliger Tagesaktualität zunehmend. „The Forever Purge“ stellt folgende These auf: Was passiert, wenn es nicht bei einer mörderischen Nacht bleibt und Gewalttäter weiterhin ihr Land von Migranten „säubern“, die ausgerechnet jene Arbeit verrichten für die sich gebürtige Amerikaner zu schade sind. Leider driftet man typischerweise wieder in gewaltfreie Horrorfilm-Klischees ohne überhaupt auf die Idee zu kommen, sie wie zuletzt „Candyman“ cleverer aufs unter der Oberfläche sprudelnde Thema zu lenken. Stattdessen einmal mehr sinnfreie Shootouts mit hohem Blutanteil – diesmal wenigstens mit sanftem Western Noir-Touch. Die Schlusspointe ist bitterböse jedoch gelungen, was die vorherigen 100 Minuten nur schwer aufwiegen mag. Sollte übrigens das Grande Finale werden, aber durch den finanziellen Erfolg zögert man das Ende noch für eine letzte Fortsetzung hinaus. Naja.

Release: 12. August. 2021 | FSK: ab 16 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

The Forever Purge
© Universal Pictures

Killer’s Bodyguard 2″

Die simple Idee einen durch äußere Umstände dazu zwingenden 1A-Bodyquard den dauerfluchenden Profikiller sowie Erfeind Samuel L. Jackson von London nach Den Haag zu eskotieren, war herrlich unterhaltsam. Mit der Fortsetzung von „Killer’s Bodyquard“ gelingt dies nur mit Mühe. Waren es die ausufernden Kabbeleien zwischen Reynolds und Jackson die für Lacher sorgten, stellt man ihm jetzt die noch schlimmer Ausdrücke brüllende Salma Hayek an seine Seite. Zwischen beide herrscht eine gewisse Chemie, aber leider nicht genug um punkten zu können. Zudem ist die Storyline um Antonio Banderas als wohlhabender stolzer Grieche, der sogar ganz Europa in den finanziellen Ruin stürzen will, um Sanktionen zu verhindern, einfach nur unsinnig. Kommen Jackson und Reynolds wieder zusammen, passiert viel zu kurz. Der Erstling rechtfertigte seine Fortsetzung, weil er mit Budget von rund 30 Millionen US-Dollar weit über 180 Millionen US-Dollar einspielte. Ob Regisseur Patrick Hughes trotz immenser Starpower dieses Kunststück wieder schafft, bleibt äußerst fraglich.

Release: 26. August. 2021 | FSK: ab 16 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Killer's Bodyguard 2
© Telepool / Millenium Films

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für alle besprochenen Filme gibt es hier.

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.