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Assassin’s Creed Valhalla im Test für Xbox Series X – Wikinger Ahoi!

assassin’s creed valhalla

Assassin’s Creed Valhalla ist ein wichtiger Launchtitel auch für die neuen Konsolen von Microsoft und Sony, denn es gibt grafische Verbesserungen für die neue Konsolengeneration und somit ist dieses Spiel schon ein Ausblick auf die grafischen Finessen der Zukunft. Allerdings hat der Titel natürlich auch einige herbe Schwächen.

Valhalla beginnt schon kinoreif

Ubisoft Montreal hat sich schon bei der Einführung nicht lumpen lassen. Wir werden interaktiv in die Handlung geworfen. So erleben wir das Drama hautnah und werden sofort in die Story gezogen, welche mit InGame-Grafik erzählt wird. Das ist wunderschön und vor allem dramatisch inszeniert mit den Wikinger-Clans und ihr schlüpft dabei in die Rolle des jungen Eivors, welcher ein ziemlich ansehnliches und umfangreiches Abenteuer vor sich hat. Wir wollen hier nicht groß die Story spoilern, denn stellenweise ist Assassin’s Creed Valhalla auch kinoreif inszeniert und kombiniert ein Videospiel mit bekannten Elementen aus dem Kinobereich zu einer groß inszenierten Handlung. Man hat da durchaus Hollywood als Vorbild.

Verstecken, angreifen und tarnen

Viele Elemente in Sachen Gameplay kennen wir aus den Vorgängern. Allerdings haben die Entwickler versucht die besten Mechaniken wieder in Valhalla umzusetzen und Dinge wie das Kampfsystem zu optimieren. So müssen wir uns nun auch allein bei der Erkundung der Spielwelt auch Gedanken über unsere Tarnung machen. Das macht es sogar noch einen Tick spannender sich in den Weiten der Map zu bewegen, weil wir prinzipiell immer auf der Hut sein müssen und auch in der Haupthandlung immer wieder Überraschungen auf uns warten. Mitunter säumen auch Bugs unseren Weg, aber das ist ja schon hinreichend im Netz diskutiert worden. Assassin’s Creed Valhalla hätten zwei bis drei Monate mehr Entwicklungszeit sicher gut getan, denn manche Ecke im Gameplay wirkt auch eher so kantig wie ein Wikingergemüt.

Viele Ideen und manchmal mangelt es an der Umsetzung

Wir werden die meiste Zeit bei Assassin’s Creed Valhalla sehr gut unterhalten. So werden wir auch vom Spiel durchaus zu den richtigen Orten geleitet und die Entwickler haben einen geradezu fantastischen Job gemacht, weil wir zwar die riesige Karte im Blick haben, aber uns doch meist brav zum nächsten Storyelement weiter bewegen. Viele Sidequests und Aufgaben wiederholen sich nach einigen Stunden Spielspaß dann auch leider zu oft und strecken das Spiel unnötig in die Länge, aber es macht mitunter auch einfach Spaß mit Eivor zu klettern und am Ende für die ganze Schinderei nur zwei Truhen zu entdecken. Leider fehlen hier und da manchmal ein wenig feinere Übergänge bei den Animationen. Da klettert Link in „Breath of the Wild“ einfach glaubhafter durch diese Welt und einem Eivor merkt man oft ein wenig zu sehr an, dass ich hier eine Polygonfigur durch das Bild schiebe. Krass gesagt, aber es ist manchmal doch weniger glaubhaft, wie sich unser Held durch die Welt bewegt.

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Eine wirklich sehr lange Reise

Nehmt euch in acht vor Valhalla, denn dieses Spiel frisst Zeit. Allerlei Nebenaufgaben wollen erledigt werden. Das perfekte Game für einen Lockdown Light, denn das Open-World-Spektakel kennt keine bezahlten Überstunden. Es gibt überall NPCs und damit verbundene Aufgaben. Eure Crew will auch umsorgt sein. Das Spiel sieht dabei einfach im kompletten Look super aus und macht Laune, aber der „Wow-Faktor“ in Erwartung eines Cyberpunk 2077 wird hier nicht erreicht. Hier ist unsere Erkundungsreise eher konservativ und oftmals auch ein wenig ideenlos unterwegs, auch wenn die Frames meist flüssig aus der Xbox Series X rattern.

Assassin’s Creed Valhalla

Gegner im Blick

Die Kämpfe machen Spaß

Ihr könnt den Morgenstern schwingen, die Äxte rausholen und selbst starke Gegner mit dem richtigen Fokus auf Schwachstellen sehr einfach erledigen. Valhalla bietet hier Spaß und die Action ist gut umgesetzt, übermäßig schwierig und herausfordernd sind eure Begegnungen mit Schurken aber selten. Wem das noch nicht genug ist, der kann sich dann auch noch mit den Spezialattacken seinen Weg durch die Gegnerbanden bahnen. Wer keinen Bock auf Nahkampf hat, erledigt die Wachen mit Pfeil und Bogen. Oftmals könnt ihr hier eurer persönlichen Vorliebe nachkommen. Die Kämpfe sind gut inszeniert und es gibt auch reichlich davon. Am Ende des Tages sammelt ihr natürlich auch wieder Punkte für eure Fähigkeiten. Skills aufleveln ist hier ein wichtiger Punkt auf der Tagesorndung. Da das Game aber nie unmenschlich schwer zu meistern ist, muss man hier nicht besonders achtsam sein. Es wirkt mehr wie ein AddOn, welches halt heute zum guten Ton gehört. Theoretisch hätte man darauf aber auch verzichten können.

Vielleicht zu große Welt

Assassin’s Creed Valhalla verlässt sich manchmal ein wenig zu sehr auf seine Open World und das eben diese schon automatisch Spaß macht, wenn man hier und da Sex und Humor reinwirft. Das wirkt oftmals einfach nur bekloppt und lässt uns dann eher am Spiel zweifeln. Es ist zwar in der Theorie eine nette Idee den Spieler einfach mal eine Obstkiste tragen zu lassen, aber das muss für den Spieler am Ende des Tages im Spiel noch kein zu allzu großer Spaß sein. Diese Momente findet man auch öfter in Assassin’s Creed Valhalla und selbst wenn man einem kleinen Mädchen in emotionaler Situation „geholfen“ hat, dann gewinnt man einfach wieder Punkte es uns haut ab. Das wirkt dann einfach ungeschliffen und könnte sehr viel besser inszeniert sein. Ist es aber nicht, sondern sieht dank der Engine einfach nur gut aus.

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Der Schlüsselmacher aus Matrix liebt es

Gefühlt sind wir dauernd auf der Suche nach Schlüsseln, denn mitunter haben einige Truhen auch gleich drei Schlösser. Das kann einem bei Assassin’s Creed Valhalla schon mächtig auf den Sack gehen, weil diese Suche einfach extrem viel Zeit frisst und so manches Erfolgserlebnis sogleich mit der neuen Suche eines Schlüssel schon wieder beendet wird. Man freut sich oft im Spiel über das Fortschreiten der eigentlichen Handlung und wird dann schon wieder auf Schlüsselsuche geschickt. Oftmals habe ich mir hier einen kompakteren Spielverlauf gewünscht, weil ich einfach Action, Kampf, Erkundung und Schleichaction haben will. Ich will nicht endlos lange Schlüssel suchen müssen und dann erkennen, dass ich noch einen zweiten Schlüssel benötige, oder die verdammte Tür noch immer verschlossen ist. Assassin’s Creed steht für Kletteraction und ein spannendes Abenteuer mit einem Mix aus Geschichte und toller Grafik. Manchmal vermisst man diese Kernelemente, weil Valhalla lieber Schlüssel suchen lässt.

Assassin’s Creed Valhalla

Auf hoher See

Meckern auf einem hohen Niveau

Assassin’s Creed Valhalla ist ein Sahnestück in Sachen Grafik. Die groben Bugs werden in Kürze behoben sein. Es ist schon ein Brett, was man hier auf die Beine gestellt hat und viele Spieler werden Wochen und Monate in der Welt verbringen. Dazu gibt es auch noch InGame-Käufe und DLC dürfte das Game auch für die Zukunft noch zu einem starken Titel machen. Insgesamt stellt sich aber nach ein paar Stunden Spielspaß auch ein wenig Ernüchterung ein, denn Assassin’s Creed Valhalla verspielt an vielen Stellen sein Potential mehr kurzweilige Action in die Open World zu packen. Da sind Längen im Kinofilm von Valhalla und auch wenn es ein Blockbuster ist, so nerven diese Längen die meisten Spieler sicher im Kino auf der Couch mit dem Controller in der Hand, wenn sie wieder Schlüssel suchen müssen. Ansonsten aber unterhaltsam!

Benny von „Spielkultur“ meint:

Anders als Rob besaß ich die Ehre den dargebotenen Blockbuster auf der mittlerweile leicht betagten PlayStation 4 Pro zu genießen. Als Ubisoft damals ihr neuestes Setting für „Assassins Creed“ ankündigte, war ich begeistert. Endlich raus aus sonnendurchfluteten Gefilden wie Griechenland, rein ins düstere Wikinger-Zeitalter samt raubeinigen Kerlen, die mit Axt und Beil ihre Schätze einfordern. Nun ja. Mit einem packenden Start wie üblich beginnt das Abenteuer von Elvor, die mal weiblich oder männlich recht interessante Ansätze bietet – jedoch Ubisoft die erzählerischen Tiefen kaum antastet. Vielmehr hetzt man uns nach knapp zwei Stunden Spielzeit im hübsch verschneiten Norwegen über die See Richtung England, wo sich Spielwelt sowie Handlung deutlich entfalten dürfen. Laut Studios ist die Spielwelt drei Mal größer als in „Odyssey“, das merkt man auch. Das hügelige England mit kleinen Wäldchen, Dörfern und Ländereien lud mich oftmals selbst während Storymissionen zum Entdecken ein. Bloß das teilweise unverschämte Konzept für jede Truhe noch gut versteckte Schlüssel finden zu müssen, nur um die ohnehin lange Kampagnenzeit noch weiter zu strecken ist mehr als ärgerlich. Zumal spannungsreiche, fantasievolle Aufträge vorhanden sind – weil sich die Entwickler wieder auf die Kernelemente der Reihe konzentrieren und nicht wie leider oftmals auf absurd-langweilige Quests setzen, wie eine Frau wieder zum Furzen bringen. Echt jetzt. Kein Witz. Positiv, dass der Siedlungsaufbau nicht allzu viel Raum einnimmt. Ubisoft hörte auf kritische Stimme und entlastete das Gameplay. Verdeckte Angriffe sind wieder immer tödlich, weniger Rollenspiel-Elemente im Kampf selbst und Kletterpartien wirken noch flüssiger. Auf Old-Gen Systemen machen sich spürbar einige technische Defizite breit. Neben erst spät nachladenen Texturen, leichtes Tearing und fehlende Questtrigger – erlebte ich im Test sogar einen Absturz. Verschmerzbar, aber durch etwas mehr Hinhabe der Studios abwendbar. Lobend ist noch die gute deutsche Lokalisierung zu erwähnen. Am Schluss bleibt „Assassins Creed: Valhalla“ unterhaltsam ran, aber hinter den angepriesenen Erwartungen.

Entwickler: Ubisoft | Preis: 69,99 Euro | Für PlayStation 4|5, Xbox One|Series und PC|Stadia | USK: ab 18

Assassin’s Creed Valhalla ist ein wichtiger Launchtitel auch für die neuen Konsolen von Microsoft und Sony, denn es gibt grafische Verbesserungen für die neue Konsolengeneration und somit ist dieses Spiel schon ein Ausblick auf die grafischen Finessen der Zukunft. Allerdings hat der Titel natürlich auch einige herbe Schwächen. Valhalla beginnt schon kinoreif Ubisoft Montreal hat sich schon bei der Einführung nicht lumpen lassen. Wir werden interaktiv in die Handlung geworfen. So erleben wir das Drama hautnah und werden sofort in die Story gezogen, welche mit InGame-Grafik erzählt wird. Das ist wunderschön und vor allem dramatisch inszeniert mit den Wikinger-Clans und…
Filmreifes Erlebnis mit toller Grafik, einer Open World und leider teils nervigen Erkundungstour - welches schlussendlich doch überzeugt.

Assassin’s Creed Valhalla (Xbox Series X)

Spielspaß - 78%
Gameplay - 77%
Grafik - 81%
Technik - 79%

79%

Empfehlung

Filmreifes Erlebnis mit toller Grafik, einer Open World und leider teils nervigen Erkundungstour - welches schlussendlich doch überzeugt.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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