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Audiolab M-DAC nano Kopfhörerverstärker im Test

Audiolab M-Dac Nano

Benötigt es im Alltag überhaupt einen Audiolab M-DAC nano als mobilen Verstärker/Receiver für 200 Euro? Diese Frage muss am Ende jeder Nutzer für sich selbst beantworten, doch die kleine Kiste hat mich wirklich beeindruckt. Im Zusammenspiel mit kabelgebundenen Kopfhörern macht der M-Dac nano einfach mächtig Laune. Obwohl ich vor diesem Test wohl nie damit gerechnet hätte, dass ich mir so ein Device einmal wirklich zulegen wollen würde, so vermisse ich den kleinen Kasten schon jetzt.

Audiolab M-DAC nano kommt mit Zubehör

Zwar ist das Audio-Gadget klein, doch der Hersteller hat auch an das nötige Zubehör gedacht. So lädt man drahtlos über eine Ladestation, welche in Kunstleder eingefasst ist. Habe ich so vorher auch noch nicht gesehen, funktioniert aber in der Praxis super. Ist nur sehr ungewohnt den Micro-USB Stecker in eine Lederladeplatte zu stecken. Ich persönlich wünsche mir da mittlerweile immer bei allen Geräten USB-C, aber man kann nicht alles im Leben haben. Dafür gibt es noch eine zusätzliche Schale aus Leder, welche man einfach an den Hosenbund/Gürtel stecken kann. So sitzt der M-Dac nano dann auch an der passenden Stelle dauerhaft am Körper und man kann das Kabel der Kopfhörer gut zum Gerät leiten. Generell fand ich das den M-Dac nano ziemlich gut durchdacht. Es sind nicht einfach nur alle Features verbaut, sondern man hat sich anscheinend auch viele Gedanken um die Handhabung im Alltag gemacht. Das verbaute Rad erlaubt es die Lautstärke und Funktionen gut zu steuern, es gibt Sprachansagen und die LEDs informieren dank Farbgebung über Aktionen, Modus und Akkustand. Ich mag es sehr, wenn man nicht erst vier Stunden das Gerät verstehen muss, sondern man auch ohne die Bedienungsanleitung sofort loslegen kann. Gefüttert wird unser Digital zu Analog Wandler via Bluetooth 4.2.

Audiolab M-DAC Nano

Ein Spaß für fast 200 Euro

Wir leben aktuell in einer Zeit, wo ich selbst jede Woche neue Bluetooth-Kopfhörer zum Test angeboten bekomme. Insofern gibt es natürlich auch massig Kopfhörer mit drahtloser Technologie, welche für 300+ Euro dann schon sehr gut klingen. Das ist auch sicher immer eine Geschmacksfrage und manch ein User wird selbst bei einem 10 Euro Kopfhörer den Sound „in Ordnung“ finden. Kann man also einen Besitzer eines Bluetooth-Kopfhörers von Bose von einem M-DAC nano für weitere 200 Euro überzeugen? Wahrscheinlich weniger, doch vor allem für ältere Studiokopfhörer macht der M-DAC nano total Sinn,. weil man hier ein exzellentes Signal über den nano analog erhalten kann. Mein Huawei P30 Pro besitzt nicht einmal mehr einen klassischen Klinkenstecker und die kleinen Adapter von USB-C auf Klinke sind kein Vergleich zu einem M-DAC nano. Vor allem aber wüsste ich aktuell nicht einmal mehr genau, wo ich den Adapter liegen habe. So ein kleines Adapterkabel verliert man schneller als der Wendler „Egal!“ singen kann. Mit dem M-DAC nano hat man daneben auch die komplette Auswahl bei den drahtlosen Verbindungen. Klanglich top, schön für den Nutzer durchdacht und wertig gebaut. Fällt für mich ganz klar in die Kategorie „Hätte ich jetzt nicht aktiv nach gesucht, möchte ich nach einem Test aber nicht mehr missen.“. Das kommt bei mir jetzt auch nicht gerade oft vor, aber als Wandler und Verstärker ist der nano einfach sehr praktisch im Alltag. Kann man selbst mit dem Notebook koppeln und findet dann auf einmal sehr viele Anwendungsmöglichkeiten.

Lohnt sich die Investition am Ende wirklich?

Am Ende ist der M-DAC nano eines dieser Gadgets, welche man selbst mit seinem eigenen Setup austesten sollte. Da hilft auch kein Testbericht, denn man muss den Effekt selbst wahrnehmen, um von der Leistung überzeugt zu sein. Ich für meinen Teil hatte Anfangs keinen großen Unterschied gehört und zweifelte schon an meinen Lauschern, doch man sollte halt auch die Anleitung von Gadgets ruhig studieren. Einfach einmal den Knopf am nano drücken und schon wird man überrascht. Kann ich nur als Tipp mitgeben, falls der erste „Aha!“-Effekt irgendwie nicht einsetzen mag. Ist zwar kein ganz günstiger Spaß, aber über die Jahre gerechnet durchaus eine sinnvolle Investition.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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