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„Nightlife“, „Dr. Dolittle“ & „The Gentleman“ im Kino-Flash | Februar 20

The Gentlemen Film

Am Ende des Monats kommt der – Kino-Flash! Hier besprechen wir Filme, für die es keine große Kritik bei uns gab. Heute für jeden Filmgeschmack etwas dabei u.a. mit “Nightlife”, “Dr. Dolittle” und „The Gentleman“.

Nightlife

Gemeinhin könnte man glatt meinen, dass es in Deutschland nur rund 10 Schauspieler gibt, die munter durchgereicht werden und vom hoffnungslos frustriertem Single bis zum eiskalten Geschäftsmann alles in den letzten Jahren gespielt haben. Einmal mehr treffen im neuen Film von Simon Verhoeven (Willkommen bei den Hartmanns) Elyas M’Barek und Palina Rojinski aufeinander hier unterstützt von einem herrlich übertrieben spielenden Frederick Lau. Es geht um das Nachtleben, die Gründung einer Bar und der Flucht vor der Berliner Unterwelt. Große Stärke des Films ist sein Talent für zündende Gags. Man sollte sich aufgrund der Thematik nicht abschrecken lassen, bei „Nightlife“ handelt es um kein Barhopping-Film. Ab der Mitte wird er fast schon zur temporeichen Actionkomödie rund um die nächtlich neonfarbenen Berliner Straßen. Der Cast spielt gewohnt glaubhaft, obwohl man das gewisse Etwas vermisst. Die Dialoge samt vorhersehenden Plottwists könnten dem ernsthaften Cineasten vielleicht sauer aufstoßen – für einen gelungenen Date-Abend ist er jedoch wirklich unterhaltsam.

Release: 13. Februar. 2020 | FSK: ab 12 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Nightlife” gibt es hier.

Nightlife

© Warner Bros.

The Gentleman

Guy Ritchie verstand es Ende der 90er nahezu perfekt verschrobene Figuren mit teils unverständlichem englischsprachigem Akzenten eine feine Spielwiese zwischen Marihuana und Gangster-Lifestyle zu bieten. Nach einige Ausflügen ins Blockbuster-Kino mit „Sherlock Holmes“ oder auch „King Arthur – Legend of the Sword“ haut er mit „The Gentleman“ den vermutlich besten Film seiner Karriere raus. Dank hervorragendem Cast bestehend aus (nicht wieder zu erkennen) Hugh Grand als geldgeil theatralischer Journalist bis hin zum feinen wenngleich auch höchst brutal agierenden „Graskönig“ gespielt von Matthew McConaughey. Der Plot erzählt sich aus verschiedenen Rückblenden. Doch keine Sorge, der Film kommt dadurch nicht unter die Räder sondern profitiert dank überraschenden Twists sogar davon. Jeder Dialog wirkt genau richtig für die jeweilige Situation. Hervorheben sollte man auch Colin Farrell – leider etwas zu wenig Screentime dafür bleibt die Rolle im Kopf. Was auch positiv auffällt: Ritchie arbeitet nicht unnötigem technischem Gedöns wie Filter sondern verlässt sich das selbstverfasste Drehbuch und das Talent seiner Darsteller. Es macht regelrecht Spaß, dem Film zu folgen und niemals so richtig zu wissen, wie oder was passiert oder welche Figur gleich das Zeitliche segnet. Überraschend, witzig und unterhaltsam – unbedingt anschauen!

Release: 27. Februar. 2020 | FSK: ab 16 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „The Gentleman” gibt es hier.

The Gentleman

© Leonine

Die fantastische Reise des Dr. Dolittle

Längere Nachdreharbeiten und allgemein die nur simple Neuauffrischung des bekannten Stoffes halten „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“ länger als drei Tage im Kopf der Zuschauer zu verbleiben. Einerseits darf sich Robert Downey Jr. nach seinem Abschied vom Marvel-Kosmos wieder neuen Projekten widmen und zeigt nebenbei seine pure Spielfreude. Andererseits wirken die halbbare Story, in der die Queen erkrankt und Dolittle das Heilmittel irgendwo am Rande der Welt finden muss teilweise zu gestreckt sowie ideenlos. Der nur zu hörende Cast bestehend aus u.a. Tom Holland und Selena Gomez regt in einige Momenten zum schmunzeln an, kommt jedoch nicht über das untere Mittelmaß hinaus. Die Effekte bzw. gerade Animationen seiner tierischen Begleiter sind aufwendig und lassen die Klamaukigkeit der Eddie Murphy-Versionen vor zwei Jahrzehnten weitestgehend vergessen. Ähhlich wie beim Star Wars-Vehikel „Han Solo“ gab es umfangreiche Nachdrehs, die im letztendlichen Film zum Glück nicht zu bemerken sind. Der Humor bewegt sich auf Familienfilm-Niveau und schlägt kaum über die Strenge. Komponist Danny Elfman bietet gewohnte Genrequalität also irgendwo zwischen monumental episch und hübsch verspielt. Für einen verregneten Sonntagmittag ist diese Reise perfekt für die ganze Familie geeignet. PS: Der 3D-Zuschlag lohnt sich nicht.

Release: 30. Januar. 2020 | FSK: ab 6 | 3D: Ja. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle” gibt es hier.

Die fantastische Reise des Dr. Dolittle

© Universal

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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