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Assassin’s Creed: The Rebel Collection im Switch-Test

Ubisoft schickt endlich Switch-Spieler auf hohe See! „Assassin’s Creed: The Rebel Collection“ vereint den abwechslungsreichsten Teil der Serie, garniert ihn mit unzähligen Inhalten und überzeugt auch optisch. Unser Test zum Meuchelmörder-Paket.

Rebel Collection für die Switch

In den letzten Jahren machte die populäre Action-Adventure Reihe „Assassins Creed“ einige Wandel durch. Einerseits bewies ein jährlicher Release keine allzu großen Zukunftschancen und das auf Dauer ewig gleiche Gameplay schien langsam ebenso zu ermüden. Nach einjähriger Pause holte „Origins“ zwar viele Assassinen-Liebhaber zurück, setzte jedoch auf längere sowie anspruchsvollere Kämpfe. Über die recht lieblosen Gegenwartshandlungen legen wir den Mantel des Schweigens. Jetzt schickt Ubisoft Switch-Besitzer in sein bisher bestes Meuchelmörder-Abentuer. In AC 4: Black Flag verschlägt es uns als Edward Kenway in die paradiesische Karibik. Nach einer wilden Hetzjagd nehmen wir die Identität des toten Assassinen an und hoffen erstmal auf Profit. Weit gefehlt, stattdessen decken wir nach und nach eine mysteriöse Verschwörung zwischen Strand und Palmen auf. Gerade die üppige Spielzeit von mindestens 30 Stunden sorgt durch gut inszenierte Storymissionen für lang anhaltenden Spielspaß. Zudem dürfen sich Spieler über die handlungstechnisch zusammenhängenden DLC-Inhalte wie „Freedom Cry“ oder „Libertation“ freuen. Wir schlüpfen in die Rolle von Aveline de Grandpré. Das Spiel spielt hingeben größtenteils im authentisch designten Louisiana während des Siebenjährigen Krieges in Nordamerika. Es handelt von der Verteidigung der Stadt New Orleans, welche von Spaniern angegriffen wird. Jetzt werden die klassischen Stärken der Reihe weiter ausgebaut, nur die Spielzeit ist mit sechs Stunden recht gering und die Story nur in gewissen Momenten packend.

Shay Patrick Cormac

Auf die dunkle Seite der Macht treibt uns hingegen das noch für die Last-Gen PlayStation 3 sowie Xbox 360 veröffentlichte „Assassin’s Creed Rogue“. Im Abschluss der Kenway-Saga begleiten wir Hauptfigur Shay Patrick Cormac zur Wandlung vom Assassinen zum Templer. Als reale Orte dienen hier New York City und der nordatlantische Ozean. Einmal wechseln sich typische Action-Adventure-Elemente mit packenden Kämpfen auf hoher See ab. Zwischendurch gibt es leider völlig unnötige Passagen bei Abstergo, in denen Ubisoft augenzwinkernd die vierte Wand durchbricht aber keinesfalls unterhaltsam ist. Nichtsdestotrotz macht die Regel Collection alleine durch seinen Umfang eine gute Figur und unterhält an kalten Winterabenden perfekt. Dank Switch endlich auch mobil. Anders als bei „Doom“ oder „The Witcher 3“ erschleicht man sich die Sichtweite nicht mit matschigen Texturen oder unklarer Sicht sondern gut durchdachter Grafik. Zwar wirkt die Optik insgesamt nicht so scharf wie auf PlayStation/Xbox, dennoch gibt es schöne Momente. Wenn wir beispielsweise im Dschungel durch’s Dickicht rennen, gibt es nur wenige Framedrops. Auch auf hoher See erweist sich der Sprung auf die Switch recht gut. Zumal der filmreife Soundtrack, meistens orchestral, perfekt die Grundstimmung der Spiele unterstreicht. Nur einmal mussten wir einen Freeze samt Neustart der Konsole hinnehmen.

Unser Fazit zur Assassin’s Creed: The Rebel Collection

Abenteurer mit Hang zum Klettern und in Heuballen hüpfen dürfen nun endlich auch mobil loslegen. Ubisoft beweist mehr Erfahrung als beim recht mauen Port von „Assassin’s Creed 3“ und legt quasi alle vorhandenen Inhalte von DLC’s bis Waffen-Paketen dazu. Spielerisch machen beide Teile großen Spaß und erweisen sich als langanhaltend. Technisch bewegt man sich nun sicherer, obwohl es kleine bis mittelschwere Bugs gibt. Also perfekt für kalte Winterabende zum Budget-Preis.

Entwickler: Ubisoft | Preis: 39,99 Euro | Für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch und PC | USK: ab 16

Ubisoft schickt endlich Switch-Spieler auf hohe See! "Assassin's Creed: The Rebel Collection" vereint den abwechslungsreichsten Teil der Serie, garniert ihn mit unzähligen Inhalten und überzeugt auch optisch. Unser Test zum Meuchelmörder-Paket. Rebel Collection für die Switch In den letzten Jahren machte die populäre Action-Adventure Reihe "Assassins Creed" einige Wandel durch. Einerseits bewies ein jährlicher Release keine allzu großen Zukunftschancen und das auf Dauer ewig gleiche Gameplay schien langsam ebenso zu ermüden. Nach einjähriger Pause holte "Origins" zwar viele Assassinen-Liebhaber zurück, setzte jedoch auf längere sowie anspruchsvollere Kämpfe. Über die recht lieblosen Gegenwartshandlungen legen wir den Mantel des Schweigens. Jetzt schickt…
Klettern und Meucheln: Trotz kleiner Bugs sollten sich Switch-Besitzer Ubisoft's Assassinen-Action nicht entgehen lassen.

Assassin's Creed: The Rebel Collection (Nintendo Switch)

Spielspaß - 87%
Gameplay - 83%
Grafik - 79%
Technik - 61%

78%

Empfehlung!

Klettern und Meucheln: Trotz kleiner Bugs sollten sich Switch-Besitzer Ubisoft's Assassinen-Action nicht entgehen lassen.

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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