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Motorola Razr mit einem faltbaren Display für 1499 Dollar

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Das Motorola Razr war seit 2003 ein sehr beliebtes Klapphandy, welches der Hersteller nun mit einer Neuauflage neu auflegt. Dabei sind aber nur noch Form und Name gleich, denn das neue Razr kommt mit einem faltbaren Display und einem extra Display auf der Vorderseite daher.

Neues Motorola Razr für 1499 Dollar

Die Ausmaße sind aufgrund der Technik im aufgeklappten Zustand ein wenig größer als bei einem herkömmlichen Smartphone. Zudem gibt das neue Razr auch zugeklappt wichtige Informationen auf dem Display der Vorderseite an seinen User weiter. Hier haben wir sogar ein Farbdisplay verbaut. Sogar Videotelefonie ist damit möglich, weil hier auf der Vorderseite eine Kamera integriert worden ist. Man soll das extra Display aber im zugeklappten Zustand dazu nutzen, um schnell auf Benachrichtigungen reagieren zu können. So sieht man nicht nur neue Infos auf dem kleinen Screen, sondern kann wie bei einer Smartwatch auf vorgefertigte Antworten in Chats versenden. Das ist ziemlich clever gelöst, da man nicht jedes Mal das Smartphone aufklappen muss. Spart zudem Akkulaufzeit, da man nicht permanent im offenen Modus unterwegs ist. Aufgrund der faltbaren Technik, haben wir es auch hier nicht mit Glas zu tun, sondern mit Plastik beim Display. Samsung hatte hier ja schon peinliche Probleme mit der Haltbarkeit, doch laut Motorola hat man die Technik angeblich im Griff.

Motorola RAZR Smartphone

Mehrere Hinges im Klappmechanismus

Erste Hands-On Berichte von Nutzern zeigen zudem, dass die Ingenieure bei Motorola ganze Arbeit geleistet haben. Gleich mehrere Module kommen beim Faltmechanismus zum Einsatz, damit das Display komplett aus- und wieder einklappen kann. Allerdings sieht es so aus, als ob es komplett plan dabei im ausgefalteten Zustand ist. Hier kämpfen viele Hersteller noch mit der Hinge, aber Motorola hat für das Razr anscheinend die passende Lösung gefunden. Am Ende müssen Tests in der Praxis natürlich noch zeigen, ob Staub und Krümel dem neuen Razr auf Dauer doch zusetzen. Immerhin achten User nicht bei jeder Klappe darauf, ob sich Krümel und Sand zwischen die Oberflächen mischen. Vor allem in der Hosentasche könnte es auf Dauer zu Verschmutzungen führen, welche innerhalb des Razr für mögliche Druckstellen sorgen können. Insgesamt ist es aber durchaus bemerkenswert, wie schnell man das Phone mit dem Klappmechanismus aufklappen kann. Selbst ein schneller Flip aus dem Handgelenk öffnet das Razr und man muss hier als User nicht sonderlich vorsichtig sein. Diese ganzen Optimierungen für das gewohnte Razr-Design haben aber anscheinend auch eine Kehrseite. Unter der faltbaren Haube arbeitet nur ein Snapdragon 710 Chipsatz. Die 16 Megapixel-Kamera kann zwar auch im zugeklappten Zustand genutzt werden, ist aber wirklich keine besonders tolle Kamera. Motorola stellt zwar AI-Optimierung und Nightmode zur Verfügung, aber hier kann man sich dennoch nicht mit den aktuellen Flagship-Modellen der Konkurrenz anlegen. Man hat eine Kamera, aber darf keine Fotowunder von ihr erwarten.

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Retro Razr Modus

Motorola scheint das Razr ganz klar mit dem Retrofaktor an den Markt bringen zu wollen. Moderne Displaytechnik im geliebten Design. Die technischen Spezifikationen bei Kamera und Chipsatz stehen hier hinten an. Lieber hat man sich die Mühe gemacht und einen Retromodus im Gerät versteckt, welches die alten Menütasten samt Design auf dem neuen Razr aktiviert. Sieht cool aus, hat keinen besonderen Nutzen, aber bringt natürlich eine Menge Geschichte und Lifestyle zum Marktstart mit. Im Januar 2020 soll es auf den Markt kommen. Dabei müssen wir hier wohl noch ein wenig länger warten. Nur was kostet der ganze Spaß mit Retrofaktor beim neuen Razr? Günstig ist das Smartphone nicht zu haben. Faltbares Display und Razr-Lifestyle sollen zum Start 1499 Euro kosten. Das ist dann schon ganz schön happig. Die Innovation steht hier im Vordergrund. Motorola kombiniert hier Firmengeschichte sehr clever mit einem faltbaren Oled und Android. Das können sich zum Start nicht alle leisten, aber in den nächsten Jahren werden wir wohl dutzende dieser Designs am Markt finden. Gebogene und faltbare Displays machen neue Formfaktoren bei Smartphones möglich. Wird die Produktion und Technik erst einmal günstiger und in Masse produziert, so werden wir immer mehr Smartphones mit diesem Feature sehen. Vor allem aber ist der gewählte Ansatz von Motorola spannend. Das Smartphone wird durch ein faltbares Display nicht zum Tablet beim Display und der Diagonale, sondern es wird kleiner. Das ist richtig ungewohnt und könnte ein echtes Alleinstellungsmerkmal für das Razr in den kommenden Jahren werden.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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