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Die HUAWEI FreeBuds 3 mit Intelligent Noise Cancelling im Test

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Die HUAWEI FreeBuds 3 kommen mit dem neuen Kirin A1 Chipsatz daher. Ja, HUAWEI hat wirklich noch einen kleinen Mikroprozessor in diesem Design untergebracht. Hier finden wir Bluetooth im Dual Mode 5.1, welcher für eine sehr stabile Verbindung zum Smartphone sorgen soll. Das Besondere an den Freebuds3 ist aber das ANC.

Open-Fit Kopfhörer

Die kleinen Open-Fit Kopfhörer kommen mit Intelligent Noise Cancelling daher. Dabei stecken sie nicht fest im Gehörgang, sondern sitzen einfach in der Ohrmuschel. Zu Beginn denkt man da schnell, dass sie vielleicht für die eigene Ohrform nicht passen könnten, doch dieses Gefühl verfliegt schon nach ein paar Minuten. Sie sitzen und fallen auch bei Bewegung nicht aus dem Ohr. Das habe ich für euch hier sogar noch einmal mutwillig am Küchentisch getestet. HUAWEI bewirbt die FreeBuds 3 mit 4 Stunden Akkulaufzeit. Über den im Case verbauten Akku sind hier sogar noch einmal 20 Stunden Laufzeit drin. Wer allerdings wie ich sehr laut hört und auch gern die FreeBuds 3 zum telefonieren nutzt, der muss meist schon nach drei Stunden nachladen. Das fällt aber nicht so sehr ins Gewicht, da der Akku im Case schnell die FreeBuds nachlädt. Obendrein kann man die cleveren Stöpsel sogar mit „Reverse Charging“ zum Beispiel von einem P30Pro laden lassen. Einfach auf die Rückseite des Phones legen und schon werden sie wieder mit Energie versorgt. Das dauert natürlich länger, kann aber zum Beispiel am Flughafen mit langen Wartezeiten von Vorteil sein.

Noch besser mit EMUI10

Earyl Birds erhalten zum Start übrigens einen Wireless Charger vom Hersteller gratis dazu. Das macht den Ladevorgang noch einfach, da man die FreeBuds einfach nur noch auf den Charger legt. Im Vergleich zu den FreeBuds 1 ein richtiger Vorteil, denn diese musste man immer noch per USB-C laden. Insofern erhalten wir jetzt den Formfaktor einer kleiner Pillendose, welche sich obendrein auch noch drahtlos laden lässt. Die ist übrigens so klein, dass ich mitunter vergesse in welcher Tasche ich gerade das Case habe. Das Ladecase der FreeBuds 1 hat man irgendwo immer drücken gespürt. Diese komplett abgerundete Form des neuen Ladecases lässt mich da mitunter drei andere Taschen zuerst vermuten. Am Case ist auch noch ein versteckter Button zum Pairing. Hat man EMUI10 und ein HUAWEI-Smartphone, so muss man das Gerät übrigens nur noch ein einziges Mal koppeln und das Smartphone erkennt die FreeBuds 3 fortan automatisch und leitet auch Telefonate direkt an die Lauscher weiter. Das ist sehr praktisch, vor allem da man mit den FreeBuds 3 auch bei Wind sehr gut telefonieren kann. Niemand aus meinem Telefonbuch hat mittlerweile den Unterschied bemerkt, oder auf schlechte Gesprächsqualität hingewiesen. Diesen Test haben sie also super bestanden. Dazu hat HUAWEI eine Art WindCut ins Design eingebaut, welches Windgeräusche allein über die Form der Öffnung am unteren Ende reduzieren soll. Das klappt in der Praxis wirklich gut. Hier in Hamburg hat man immer Wind auf dem Bürgersteig und ich telefoniere mit den FreeBuds 3 jetzt einfach bei Wind und Wetter locker weiter.

Sehr geringe Latenz

Das INC steht für die Geräuschunterdrückung. Hier wird es mit den FreeBuds 3 schon ein wenig kniffliger, da die Ohrstöpsel halt nicht wirklich tief und fest in den eigenen Gehörkanälen sitzen. Sie schließen so natürlich nicht ab und die Geräuschunterdrückung reduziert einfach nur bestimmte Frequenzen leicht. Man hört den Bus an der lauten Straßen vorbeifahren, hört aber vielleicht das Gespräch von Passanten in der direkten Umgebung sehr viel dumpfer. Hier kann man in der AI Life App von HUAWEI selbst ein wenig mit dem Regler experimentieren und sollte sich die Zeit dazu auch nehmen. Allein von der Bauform her können die FreeBuds 3 allerdings nicht Umgebungsgeräusche killen. Sie reduzieren Umgebungsgeräusche leicht, aber auch nicht besonders stark. Am besten kann man die Funktion übrigens selbst testen, wenn man daheim allein mit den FreeBuds3 telefoniert und dann über einen Doppel-Tipp auf die Kopfhörer ANC aktiviert. Dann hört man seine eigene Stimme leicht gedämpft. Der Effekt ist also da und effektiv, aber die Umgebung ist nicht weg. Das könnte ich jetzt in Grund und Boden verdammen, weil es halt nur eine Minimierung ist, aber ich mag das Feature mittlerweile im Alltag. Ich habe Kopfhörer, welche aber nicht elend fest in den Lauschern sitzen, sondern mir auch bei lockerem Halt ein wenig die Umgebung leiser drehen. Dennoch höre ich den Bus und laufe nicht einfach auf die Straße. Über einfaches Tippen an die FreeBuds3 kann man so ANC aus- und einschalten.

Kirin A1 in den FreeBuds 3

Dazu kann man Songs skippen und Gespräche annehmen. Wer ein Samsung oder anderes Smartphone nutzt, kann die FreeBuds3 übrigens auch nutzen. Dann verhalten sie sich wie ganz klassischen Bluetooth-Kopfhörer und das ANC funktioniert ebenfalls. Mit einem HUAWEI-Smartphone hat man indes mehr Vorteile. So gibt es keine spürbare Latenz mehr bei Videos. Netflix, YouTube usw. einfach ohne Verzögerung mit den drahtlosen Kopfhörern schauen. Finde ich fast noch geiler als Active Noise Cancelling. Nutzt man die FreeBuds 3 dann allerdings am MacBook, so gibt es wieder die Verzögerung, da der Kirin A1 in den FreeBuds 3 halt mit einem HUAWEI-Gerät perfekt abgestimmt ist. Verzögerunsgfrei in der S-Bahn mit ein wenig Geräuschunterdrückung Videos bei YouTube schauen, ist einfach ein gigantisches Feature. Dabei kann man dann sogar noch die Lautstärke der Kopfhörer direkt mit der HUAWEI Watch GT 2 verändern. Hier baut sich HUAWEI gerade wirklich ein ganzes Ökosystem an Wearables auf, welche perfekt aufeinander abgestimmt sind. Wer die Watch GT 2 hat, kann die FreeBuds3 dann sogar ohne Smartphone beim Joggen nutzen und Mp3s aus dem Speicher der Smartwatch abspielen lassen. Clever!

Kein Basswunder

HUAWEI bewirbt in der Explosionszeichnung auch noch extra Bauteile für Bass. Es sind einfach Open-Fit Kopfhörer und die FreeBuds3 sind keine Basswunder. Das ist ziemlich klarer Sound, aber kann einem Bose35 niemals das Wasser reichen. Hier hat man es eher mit drahtlosen Kopfhörern zu tun, welche einen ordentlichen Job im Alltag machen, schnell im Case verschwinden und durch das Noise Cancelling einen echten Vorteil bieten. Keine Kabel, aber auch keine Verzögerung mehr bei Medieninhalten. Wer auf satten Bass und perfekten Sound steht, der muss sich wirklich InEars bei der Konkurrenz suchen, welche dann tief im Gehörgang mit Silikonaufsatz stecken und maximales Sounderlebnis bieten.Bei den FreeBuds 3 gibt es derlei Aufsätze gar nicht erst im Lieferumfang. Das ginge auch nicht, da man sonst Knochensensor und Mikrofon für das ANC verdecken würde. Man muss sich wirklich an die FreeBuds 3 gewöhnen, mit der AI Life App bei den unterdrückten Frequenzen herumspielen und sie im besten Fall auch mit einem Smartphone von HUAWEI nutzen. Viele Leute fragen dann auch nach dem Vergleich zu den AirPods von Apple. Das lässt sich dank der unterschiedlichen Bauform nur schwer vergleichen. Die besten Kopfhörer für ein iPhone sind AirPods. Punkt. Die besten Kopfhörer für ein ein P30 Pro sind sicherlich die FreeBuds3. Punkt. Beide Produkte sind jeweils perfekt auf die Hardware des jeweiligen Herstellers abgestimmt. Die HUAWEI FreeBuds 3 sind für 180 Euro im Handel erhältlich.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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