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beyerdynamic Lagoon ANC Kopfhörer im Test

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Die Lagoon ANC sind die ersten Kopfhörer von beyerdynamic, welche Active Noise Cancelling bieten. Das ist ja schon seit einiger Zeit der heiße Shit bei Kopfhörern und nun auch bei beyerdynamic an Bord. Damit hat man seine Ruhe im Alltag, weil ANC halt Rauschen und sonstige Umgebungsgeräusche (Auch nervige Kollegen bei der Arbeit) stark unterdrücken kann.

Lagoon ANC mit Touchbedienung

Der Lagoon ANC kommt mit einer USB-C Buchse daher. Darüber wird der Bluetooth-Kopfhörer geladen und hält dann ohne aktiviertes ANC bis zu 40-45 je nach Lautstärke Stunden durch. USB-C ist halt echt praktisch, weil man dann mit Smartphone in der Tasche nur ein Ladegerät benötigt. Bluetooth ist in der Version 4.2 an Bord und man kann sich mit dem Lagoon bis zu 10 Meter von seinem Smartphone entfernen. Ihr müsst euer Smartphone also nicht immer in der Tasche haben, sondern könnt Telefonate auch frei im Raum führen. Die Bedienung erfolgt über das Touchpad an der Seite. Das ist praktisch und ziemlich intuitiv gelöst. Die Touchbedienung kann man dabei in der App konfigurieren. Man wundert sich zu Beginn vielleicht ein wenig über das Diskolicht unter den Ohrpolstern. beyerdynamic nennt die verbauten Status-LEDs Light Guide System. Das ist in der Praxis praktisch, denn man wird zum Beispiel über aktives Bluetooth-Paring etc. informiert. Man sieht das übrigens wirklich nur, wenn man die Kopfhörer absetzt. Ihr seid also kein wandelnder Dancefloor, wenn ihr die Dinger unterwegs auf den Lauschern habt.

45 Stunden Akkulaufzeit ohne ANC

Das ANC ist über einen Schalter aktivierbar. Da gibt es gleich zwei Stufen und für mich war die erste Stufe ANC jetzt nicht wirklich der Hit, weil ich im Büro halt immer noch ziemlich gut die Kollegen verstehen konnte. Wenn man wirklich ANC mit dem Lagoon nutzen und als spürbaren Effekt aktiviert haben möchte, dann muss man wirklich All-In gehen. Damit sinkt dann aber auch die Akkulaufzeit. Grob geschätzt hat man mit ANC nur noch die Hälfte der von beyerdynamic angegebenen 45 Stunden, denn es muss natürlich permanent die Umgebung gemessen werden. Verständlich und ok, aber so richtig konnte mich das ANC der Lagoon nicht vom Hocker hauen. Selbst wenn ich die höchste Stufe wähle, dann höre ich halt doch noch meine Umwelt. Nutze ich hier zum Beispiel meine Bose 35, dann muss man mich wirklich im Büro antippen, weil ich halt schon mehrmals nicht auf das gesprochene Wort reagiert habe. Es ist der erste Kopfhörer von beyerdynamic mit ANC, aber da darf für die Zukunft noch mehr Stille der Umgebung für 400 Euro dabei sein.

Klangpersonalisierung MOSAYC

Neben Active Noise Cancelling bietet der Lagoon aber auch noch eine eigene Klangpersonalisierung namens MOSAYC an, welche man über die MIY App selbst konfigurieren kann. Die App ist dabei natürlich für Android und iOS verfügbar und analysiert auch die Hörgewohnheiten des Trägers, damit auf Dauer das eigene Gehör geschont werden kann. Da muss man sich zu Beginn wirklich ein wenig Zeit für den Hörtest nehmen und nicht schnell durchwischen. Der Unterschied zu den Standardeinstellungen ist nämlich durchaus zu spüren. Das klingt gleich viel besser und hat für mich die Klangqualität ordentlich gesteigert. Die App gibt übrigens auch noch Statistiken zum eigenen Hörverhalten raus. Ich höre anscheinend gern zu laut meine Playlisten rauf und runter. Zwar ist das Gehäuse des Lagoon aus Plastik, aber es trägt sich dank der weichen Polster gut und selbst ohne die beiliegende Schutztasche ist der Kopfhörer hart im Nehmen. Selbst als Brillenträger hat bei mir nix gedrückt. Hier muss man keine Angst vor schnellen Kratzern haben. Das Gute am Lagoon ANC? Wenn man keinen Bock auf drahtlos mit Bluetooth hat, so kann man auch einfach via 3,5mm Klinke verbinden. Nebenbei kann man mit dem Gerät auch telefonieren, da ein Mikrofon verbaut ist. Er redet aber auch selbst mit dem Träger und informiert zum Beispiel über den Akkustand. Das lässt sich nur leider auch in der App nicht komplett abschalten. Es ist ein tolles Feature, wenn per Stimme über den Akkustand informiert wird, aber mitunter möchte ich auch einfach keine Ansagen bekommen. Dann würde ich es einfach gern deaktivieren. Sozusagen „Active Stimmen vom Langoon Cancelling“. Das wird mir aber nicht gestattet. Den Lagoon ANC gibt es in zwei Varianten. Einmal in schwarzblau/schwarz als Traveller Edition und einmal als Explorer in grau/braun. Wir sehen jetzt hier im Video die Explorer Variante. Was kostet der ganze Spaß? Günstig ist der Lagoon ANC nicht zu haben. Der Kopfhörer kostet aktuell 399 Euro im Handel.

Fazit zum beyerdynamic Lagoon ANC

Schicke Optik, obwohl es Plastik ist. Der Soundcheck mit eigenen Hörgewohnheiten macht wirklich Sinn und verbessert das Klangergebnis deutlich. Man kann ihn verstellen, er ist bequem und Kratzer sammelt er auch nur sehr selten im Alltag. Er lässt sich gut und fix falten und auch mit normaler Klinke speisen. Lediglich das groß beworbene ANC ist bei Konkurrenten wie Bose einfach besser. Das muss man am Ende des Tages sagen, denn der Lagoon ANC kommt jetzt nicht gerade mit 399 Euro als Preisbrecher daher. Wer wirklich sehr gutes ANC sucht, wird bei Sony und Bose eher fündig und zahlt sogar weniger. Dafür ist das Design des Lagoon ANC ein wenig hübscher. Für den Start in die ANC-Welt auf jeden Fall ein sehr guter Kopfhörer von beyerdynamic, aber es ist noch Luft nach oben im Hinblick auf ANC.

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Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise findest du hier.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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