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Call of Duty: Modern Warfare – Unser Eindruck der Beta

© Activision

Call of Duty geht in eine neue Runde – mit „Modern Warfare“ versucht man den Neustart der bekannten Reihe von Activision. Mit deutlich mehr Realismus und Ernsthaftigkeit zeigt sich auch die kürzlich gestartete Beta für PlayStation 4. Wir haben uns diese mal genauer angesehen.

Schritt nach vorne und zurück

Bereits beim ersten Anspielen auf der Gamescom vor einigen Wochen merkte man auch als alteingesessener „Call of Duty“-Spieler – hier hat sich aber etwas geändert. Vorbei sind die Zeiten der Wandsprünge oder generellen Akrobatik in heiß umkämpften Gefechten. Der recht erfrischende 2. Weltkrieg-Abstecher in „WW2“ spielte gar minutiös mit der häufig geforderten „Boots On The Ground“-Mentalität im heiligen Multiplayer, der insbesondere durch „Black Ops 3“ einen schnelleren vielleicht unrealistischen Spin erhalten hatte. Nichtsdestotrotz staunte nahezu jeder Videospiel-Enthusiast nicht schlecht als Studio Infinity Ward den Neustart der beliebten „Modern Warfare“-Serie bekannt gab. Gerade Teil 1 aus dem Jahr 2007 läutete kurioserweise durch sein frisches Setting in unserer Gegenwart eine neue Ära ein. Mehr Realismus und spürbar mehr Ernsthaftigkeit in Präsentation sowie der zurückgekehrten Story-Kampagne sollen vergrämte „CoD“-Liebhaber zurückholen. Könnte funktionieren.

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Stilsichere Präsentation

Gewohnt stilsicher ist das Menü der Multiplayer-Beta aufgebaut. Im Hintergrund Bilder aus der Perspektive einer Drohnenkamera und klare Schaltflächen. PlayStation 4 dürfen vor Xbox- sowie PC-Spielern loslegen und erhalten die Modi wie den 2vs2-Modus Gunfight aus der Alpha und klassisches 6vs6-Gameplay á la Team-Deathmatch. Flott reagiert das Matchmaking. Nach wenigen aktiven Spielminuten macht sich einerseits das vollständig überarbeitete Movement bemerkbar. Vorbei die Zeiten als wir starr sofort jegliche Ziele ins Visier nehmen konnten. Jetzt braucht es deutlich mehr Geschick den Rückstoß einzuschätzen sowie gleichzeitig zu treffen. Andererseits erneuerte man endlich die mehr als angestaubte Grafik-Engine. Statt verwaschene Texturen sind es fotorealistische Umgebungen wie digitalisierte Steine, Bäume und Strände. Das Gameplay ist jedoch im Vergleich zu vorherigen Serienteilen entschleunigt worden. Wobei die typische „CoD“-Hektik natürlich regelmäßig auftaucht. Außerdem können wir erstmals auch das neue Gunsmith-Feature ausprobieren. Dieser „Waffenschmied“ erlaubt uns, weitreichende Modifikationen an unseren Waffen vorzunehmen. Neben auswechselbaren Visieren ist es möglich komplexe Änderungen wie Munition-Konversionen vorzunehmen. So schießt unsere AK-47 beinahe so schnell wie eine Uzi.

Call of Duty: Modern Warfare macht viel richtig

Die fünf Maps unterteilen sich in komplett verschiedene Settings. „Azhir Caves“ erinnert an die hügelige Landschaft in Afghanistan. Eine Hälfte der Map sind offene Höhlen, die andere draußen jedoch mit unterschiedlichen Ebenen. In regnerischen London schießen wir uns im Hafen den Weg frei. Von „Battlefield 5“ ließ man sich ebenso inspirieren, so dass man bei jedem Respawn quasi in die Karte reinzoomt. Jede bietet wie gewohnt Vor- und Nachteile. Ab Stufe Vier dürfen wir ein personalisiertes Arsenal anlegen. Dazu gehört eine Primär- und Nebenwaffe sowie zwei Wurfwaffen wie Granaten. Je mehr gegnerische Spieler wie in Matches wir erwischen schalten wir Drohnen oder Bombenangriffe frei. Ganz hilfreich ist es, dass wir ab Beginn mobile Deckungen errichten können. Taktisch oder im Gefecht bieten sie interessante Möglichkeiten. Technisch läuft die Beta mehr sauber. Sogar die Framerate von 30fps bricht nur höchstselten ein. Durch seinen harten Gegenwartsfokus weckt der Soundtrack Erinnerungen an „Sicario“. Hoffnungslose orchestrale Klänge. Bisher macht uns „Call of Duty: Modern Warfare“ mit seinen weitreichenden Änderungen endlich wieder anhaltenden Spielspaß. Inwiefern sich dies in der Story-Kampagne zeigt, erläutern wir im ausführlichen Test.

Der Shooter erscheint am 25. Oktober 2019 für PC, PlayStation 4 und Xbox One Jeder, der Lust hat in die Open Beta zu schauen, kann dies ab dem 14. September tun.

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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