Rob Vegas
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Filmkritik zu „Men in Black International“

Men in Black: International

Einmal mehr startet Hollywood eine seiner erfolgreichen Filmreihen neu – in „Men in Black International“ wird zwar etwas Fan-Service geboten aber der Funken will nicht überspringen. Warum? Der Cast aus Hemsworth und Thompson ist unterhaltsam – Unsere Kritik zum Film.

Zwischen Reboot und Fortsetzung

Irgendwo in Los Angeles: „Hey, es gibt zwar zig frische Ideen von vielen jungen Drehbuchautoren aber lass uns auf etwas Bewährtes setzen.“ – „An was, dachtest du?“ – „Komm wir machen es wie bei „21 Jump Street“ aber mit „Men in Black“.“ – „Nee, Spielberg als Produzent spielt da nicht mit.“ – „Okay, dann halt ein nahezu seelenloser Film im selben Universum.“ So ungefähr müssen die Vorbesprechungen zu „Men in Black International“ ausgesehen haben. Regisseur F. Gary Grey versucht in minimalen Ansätzen etwas frischen Wind in Franchise zu bringen, scheitert am starren Drehbuch und dem fehlenden aber an sich elementaren Nerd-Humor. In der original Trilogie von Barry Sonnenfeld fand sich in jedem irgendein besonderer Moment, der dem Zuschauer bestenfalls im Kopf geblieben ist. Sei es in Teil der sprechende Mops Frank oder im Nachfolger die beatboxende Poststation voller Außerirdischer. „MIB International“ bietet davon nichts. Es wirkt alles viel zu glatt – die Marvel-Formel aus ansehnlichen CGI-Effekten und One-Linern unterhält zwar kurz ist vollkommen austauschbar. Die Geschichte rund um einen Maulwurf in der London-MIB-Zentrale und Tessa Thompson als frech-charmante Nachwuchsagentin könnten nicht belangloser sein. Was den Film noch vor dem Absturz bewahrt sind die zahlreichen Aliens.

Diese sind zwar kreativ und auch teils urkomisch in Szene gesetzt – kommen aber nicht allzu häufig vor. Seltsam leblos wirkt der Rest des Film wenn Tessa Thompson und Liam Hemsworth nicht miteinander agieren. Die Dialoge sind wunderbar pointiert geschrieben, erinnern nicht nur einmal an ihre Rollen aus „Thor 3 – Tag der Entscheidung“. Die Nebenrollen sind mit Liam Neeson, Emma Thompson und Rebecca Ferguson ebenso prominent besetzt. Neben der schwachen Handlung überzeugen wenigstens die Effekte – bis auf zwei CGI-Szenen, die wirklich mies und SchleFaZ-Niveau haben. Die 3D-Fassung ist kaum zu empfehlen aufgrund weniger Effekte. Der Score von Danny Elfman ist gewohnt orchestral und bietet Wiedererkennungswert.

Unser Fazit zu „Men in Black International“

Der Roboot einst erfolgreicher Filmreihen birgt immer ein gefährliches Potenzial, dass es schiefgeht. „Men in Black International“ will mit leichtem Bond-Feeling und insgesamt flottem Tempo punkten verlässt dabei jedoch die gesetzte Route der originalen Reihe. Verfolgungsjagden ersetzen clever eingesetzten Nerdhumor etc. Zumal sieben Jahren nach dem letzten „Men in Black“-Film der Bedarf sicherlich noch nicht derart groß ist, um ein weiteres Kapitel zu rechtfertigen.

Gibt es eine Post-Credit-Szene? = Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Men in Black International“ gibt es hier.

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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