Rob Vegas
Rob Vegas @robvegasvor ca. 14 Stunden

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„Aladdin“, „Rocketman“ & „Glam Girls“ im Kino-Flash | Mai 19

Kino-Flash

Am Ende des Monats kommt der – Kino-Flash! Hier besprechen wir Filme, für die es keine große Kritik bei uns gab. Heute bunt gemischt u.a. mit “Aladdin”, “Rocketman” und “Glam Girls”.

The Silence

Der größte Schock bei diesem selbsternannten Horrorfilm war als ich im Kino saß und las, dass Streaminganbieter Netflix ihn produziert hat. Nichts gegen Netflix aber Filme sind nicht unbedingt deren große Stärke. Einmal kopiert man peripher den sehenswerten „A Quiet Place“ von John Krasinski. Statt angsteinflößender Aliens gilt es hier vor schrecklich animierten Fledermaus-Wespen zu fliehen. Ohne den eingekauften Stanley Tucci wäre er damit kaum von anderen „Mockbusters“ á la The Asylum wohl kaum zu unterscheiden. Wahrlich hingerotzt wirkt das Drehbuch, Dialogpassagen und von den mehr als fragwürdigen CGI-Effekten will ich gar nicht erst anfangen. Besonders unverschämt bleibt die Tatsache, dass „The Silence“ in den US-Staaten im Netflix-Abo sofort verfügbar ist und hierzulande man eine Kinoauswertung für sinnvoll hielt. Ganz kurz zur Handlung: Höhlenforscher befreien versehentlich blinde fleischfressende Fledermäuse. Angriff auf Menschen. Tucci und seine Familie fliehen. Tochter ist taubstumm. Müssen leise ihre Reise fortführen. Suspense geschweige denn Spannung sind hier nicht zu finden. Nach genau 90 Minuten ist der Schrecken zum Glück vorbei und die Sichtung kommt einem wie der überlange Pilot für eine Netflix-Serie vor – die hoffentlich niemals folgt…

Release: 16. Mai. 2019 | FSK: ab 16 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „The Silence” gibt es hier.

Kino-Flash

© Constantin Film

Glam Girls – Hinreissend verdorben

Es mutet fast schon wahnhaft an dass die Traumfabrik ehemals erfolgreiche Komödien nun unbedingt im allgemeinen Remake-Irrsinn nochmals durch die Kinosäle schleift – jetzt aber mit Frauen in den Hauptrollen. Während „Oceans 8“ hier clever eine Duftmarke mit der weiblichen Version von Clooney´s Filmen setzte gelingt es „Glam Girls“ so gar nicht. Ein Remake von „Zwei hinreißend verdorbene Schurken“ mit dem kultigen Gespann Michael Caine/Steve Martin wird 2019 zur Farce mit Rebel Wilson & Anne Hathaway. Man entblödet sich nicht dieselben Gags nochmal nochmal und nochmals dem Publikum hinzuschmeißen. Peinlich Dickenwitze, schlüpfrige Fickel-Gags und teils absurd eklige Pointen runden diesen filmischen Unfall ab. Zumal die FSK ihre Bewertung „Ab 6 Jahren“ doch nochmal überdenken sollte. Es ist wirklich eine Schade, dass man hier als einziges Alleinstellungsmerkmal bloß Frauen besetzt hat. Die kaum vorhandene Handlung zieht sich und das angesprochene weibliche Zielpublikum erträgt das Machwerk wohl nur mit einer Prosecco-Druckbetankung. Gerade die Ausgangslage bot wirklich großes Potenzial für tolle Handlungsstränge, deren letztendliches Ergebnis mich nur enttäuscht zurücklässt.

Release: 9. Mai. 2019 | FSK: ab 6 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Ja.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Glam Girls – Hinreissend verdorben” gibt es hier.

Kino-Flash

© Warner Bros.

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Rocketman

Sir Elton John ist ein Weltstar. Vom kleinen Begleitmusiker hat er sich mit großartigen Songs auf die größten Bühnen der Welt hochgearbeitet. Da war es kaum verwunderlich, dass ein Biopic über sein Leben im Kino anläuft. „Kingsman“-Hauptrolle Thron Egerton verkörpert John und singt alle dargebotenen Hits selbst. Im Vergleich zum Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ ist „Rocketman“ vielmehr ein Musical. Es wird deutlich mehr gesungen und statt bitterer Realität wird oftmals die Szene zur musikalischen Sequenz. Das bildet auch die große Stärke des Films – er nimmt sich nicht allzu ernst. Dennoch wirken gerade die Musical-Einlagen, die auf den großen Hits basieren, teilweise zu langgezogen. Regisseur Dexter Fletcher – hat immerhin nach dem Rauswurf von Bryan Singer „Bohemian Rhapsody“ fertiggestellt – beweist gutes Geschick darin auch unkonventionelle Storylines unterhaltsam zu inszenieren. Im Film wird die Lebensgeschichte von John erzählt – vom klavierspielenden Wunderkind bis hin zu Drogeneskapaden während seinen Welttourneen. Am Ende fehlt zwar der letzte Pfiff aber insgesamt ist „Rocketman“ ein launiger Film, den Elton John als perfekten Schlusspunkt für seine Karriere nimmt.

Release: 30. Mai. 2019 | FSK: ab 12 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Rocketman” gibt es hier.

Kino-Flash

© Paramount Pictures

Aladdin

Disney arbeitet unaufhörlich weiter an seinen Live-Action-Versionen der großen Zeichentrick-Klassiker. Während „Der König der Löwen“ im Sommer für große Vorfreude sorgt, sind die bisherigen Filme eher durchschnittlich. „Dumbo“ von Tim Burton fehlte eine gute Story – jetzt will Regisseur-Veteran Guy Ritchie den „Aladdin“-Stoff zum großen Erfolg führen. Etwas aufgepeppt mit Will Smith als amüsanter Flaschengeist, der eine wirklich saubere Figur macht und den typischen 90er-Humor wieder aufleben lässt. Newcomer Mena Massoud als Titelfigur spielt glaubwürdig und harmoniert mit Smith und dem restlichen Cast wunderbar. Nur der Umstand, dass eben alle 10 Minuten gesungen wird könnte erwachsene Zuschauer vielleicht etwas nerven. Es fühlt sich eben wie eine Parodie an, wenn Figuren in höchster Wut anfangen zu singen. Allgemein großes Problem der Disney-Realverfilmungen – trotz bekannter Regisseure sieht man keine der typischen Stilmittel. Nur mit viel Good Will erkennt man die Kameraführung von Ritchie. Der Score von Alan Menken ist flott verträumt komponiert und populäre Melodien werden immer mal wieder spielend eingestreut. Für alle, die ein Musical mit Will Smith im Kino sehen wollen, sei der Besuch gegönnt.

Release: 23. Mai. 2019 | FSK: ab 6 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Ja.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Aladdin” gibt es hier.

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© Disney

BenQ GV1 Mini Beamer (LED, WVGA, 854 x 480 Pixel, 200 ANSI Lumen, USB C, bluetooth 4.0) silber/grau
7 Bewertungen
BenQ GV1 Mini Beamer (LED, WVGA, 854 x 480 Pixel, 200 ANSI Lumen, USB C, bluetooth 4.0) silber/grau
  • Typ: LED Beamer; Anwendungsbereich: Portabel, Spiel und Spaß
  • Auflösung: 854 x 480 Pixel; Kompatibilität VGA (640 x 480) bis Full HD (1920 x 1080); Kontrast/Lumen: 200 ANSI Lumen, 100.000:1 Kontrast (FOFO)
  • Features/Anschlüsse: Akku Betrieb bis zu 3h, Bluetooth 4.0, Lautsprecher 1x 5W, USB-C, Power DC in

Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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