Rob Vegas
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Spoilerfreie Filmkritik zu „Avengers: Endgame“

Avengers Endgame
Avengers Endgame

Der Anfang vom Ende? Nach über 10 Jahren und 22 Filmen steuert Marvel mit „Avengers: Endgame“ unweigerlich auf sein großes Finale zu – zwischen Witz und Action dominiert ganz viel Dramatik. Ein würdiges Ende ohne Kitsch. Unsere Filmkritik zum Comic-Spektakel.

Thanos Werk ist vollendet

Thanos hat gewütet. Sehr sogar. Er hat dem gesamten Universum und den eigentlich beschützenden Superhelden eine gehörige Niederlage verpasst. Die Hälfte aller Bewohner auf jedem Planeten wurden per Fingerschnips ausgelöscht. Zu Staub zerfallen. Als bloßer Kinogänger ist es wahrlich beeindruckend, wie Marvel unter der Leitung von Produzent Kevin Feige vor 11 Jahren mit „Iron Man“ den Grundstein legte, Robert Downey Jr. zu einem noch größeren Star machte und bis heute insgeheim diesen Abschluss plante. Als Cineast sind reine CGI-Schlachten nicht gerade als oscarwürdiges Autorenkino zu bezeichnen, dennoch unterschieden sich frühere Marvel-Filme zu neueren in erheblichen Punkten. Die „Guardians of the Galaxy“ brachten gute Songs und den Humor ins Franchise, während die Abenteuer von „Captain America“ eigentlich gut versteckte Politthriller mit nebensächlichen Superhelden waren. Hauptkonkurrent DC scheint mittlerweile erfolgreich zu agieren, wenngleich sie mit ihren Comic-Interpretationen den schwerwiegenden Fehler machten – sich keine Zeit für die Hauptfiguren zu lassen. Vor dem ersten „Avengers“-Zusammentreffen erhielt jede nennenswerte Figur ein Solo-Abenteuer um sich quasi dem Publikum erst einmal vorzustellen. Von sehr gut (Iron Man, Thor, Captain America – The First Avenger) bis akzeptabel (Der unglaubliche Hulk) waren die Auftakte für den Haupthandlungsfaden gesetzt.

Bisher saß ich selten im Kino und erlebte einen Film mit 181 Minuten Laufzeit in solch kurzweiliger Form. „Avengers: Endgame“ setzt bewusst dramatische Töne an, ohne aber unerträglichen Kitsch beizufügen. Einmal überraschen die Brüder Russo als Regisseure mit entschleunigtem aber unterhaltsam erzähltem Storytelling. Die Figuren von Iron Man, Captain America & Black Widow wirken hier mehr denn je menschlich. Mit Ängsten und Sorgen. Brie Larson als Fels in der Brandung ist nicht so oft wie gedacht zu sehen. Also kommt die Rückkehr von Scott Lang alias Ant-Man gerade recht. Denn mit seiner Theorie könnten die verbleibenden Helden gewisse Fehler rückgängig machen. Trotzdem kommt der Humor nicht zu kurz. In gewisser Hinsicht spielt man ihn auch zu grob bzw. Zielgruppen-gerecht aus. So ist es nur schwer vorstellbar, dass der Battle Royale-Hit „Fortnite“ erwähnt wird. Witzig ja, aber im ernsten Kontext schwierig zu erachten. Die Handlung ist temporeich gestaltet, bleibt nicht zu oft an einer Location und leidet dennoch unter ihrer enormen Größe. Deshalb empfehlen wir allen Marvel-Neulingen wenigstens den direkten Vorgänger „Infinity War“ anzusehen, da euch sonst viele Figuren sowie Plotpoints fragend zurücklassen.

Technisch ist das Grande Finale überaus hübsch anzusehen. Gewohnt hochwertige CGI-Effekte runden die Konfrontationen ab der Hälfte des Films ab. Zumal der 3D-Zuschlag für Filme aus dem Hause Walt Disney niemals enttäuscht. Bereits in „Infinity War“ waren die Animationen von rein digitalen Charakteren wie Thanos wirklich beeindruckend. Der restliche Cast ist bis auf die letzten Nebenrollen prominent besetzt, so darf man sich auf längst vergessene Figuren freuen. Der Score von Alan Silvestri bedient sich aus bekannten Stücken des Vorgängers und untermalt einige Sequenzen sogar recht verspielt. Insgesamt nah an der Perfektion.

Unser Fazit zu „Avengers: Endgame“

Ein letztes Abenteuer, ein letzter Kampf. Thanos zu besiegen erstreckte sich weit über zwei Filme. Bereits in „Marvel’s The Avengers“ gab es leichte Hinweise auf das furiose Finale. Der Cast war mit Leidenschaft dabei und so muss das Publikum, egal wie die Sache nun ausgehen mag, keine Träne vergießen. Denn die Gewissheit, dass jedes einzelne Mitglied unter Nick Fury seinen Frieden hat ist mehr als beruhigend. Ein würdiges Ende.

Gibt es eine Post-Credit-Szene? = Nein. (Richtig gelesen.)

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Avengers: Endgame“ gibt es hier.

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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