Rob Vegas
Rob Vegas @robvegasvor ca. 12 Stunden

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Filmkritik zu „Friedhof der Kuscheltiere“

Friedhof der Kuscheltiere
Friedhof der Kuscheltiere

Einmal mehr will man das Publikum mit einer Stephen King-Verfilmung in Schockstarre versetzen – „Friedhof der Kuscheltiere“ erweist sich als guter Gruselfilm, der mit Erwartungen spielt und nur wenige Schwächen zeigt. Unsere Filmkritik.

Das Twitter-Volk hat entschieden und die King-Verfilmung als länger besprochene Kritik gewünscht. Der völlig missratene „Hellboy: Call of Darkness“ sowie der bessere „Dumbo“ von Tim Burton finden im kommenden Kino-Flash für April 2019 eine Erwähnung. Danke an alle, die mitgemacht haben!

Kein schnöder Horrorfilm

„Friedhof der Kuscheltiere“ ist gemeinhin als Horrorfilm zu bezeichnen, doch das greift hier zu kurz. Vielmehr geht es in der Geschichte um Verlust und der Folge die daraus resultierende Tatsache hinzunehmen. Bereits 1989 erwies sich, die Erstverfilmung von Mary Lambert, als für damalige Verhältnisse durchaus gruselige Geisterbahnfahrt. Immerhin schlussendlich so brutal, dass er aus dem Kino direkt auf dem Index landete. Nun ja. Damit hat die im Vergleich ähnlich blutige Neufassung der Regisseure Kevin Kölsch & Dennis Widmyer (Starry Eyes) nicht mehr zu kämpfen, huldigt jedoch in einigen Momenten das Original. Mit Erwartungen wird gespielt, sichere Jump Scares im letzten Moment durch einen unerwarteten Twist aufgefrischt – das alles macht die Neufassung auch für Buchkenner sowie Liebhaber des Originals interessant sich diesen Film im Kino nochmals anzusehen. Auch, um Spoiler zu vermeiden nur kurz angesprochen, da bestimmte Plotpoints verändert wurden. Das kann man am Schluss gut oder schlecht finden, jedoch machte man sich Gedanken darüber.

Zur Handlung: Familie Creed kehrt der Großstadt Boston den Rücken und zieht ins grünbewaldete Ludlow im tiefsten Bundesstaat Maine. Dort beziehen die vierköpfige Familie sogleich ein Haus, was leider direkt an einer Landstr liegt, die oft von Trucks befahren wird. Ihr älterer Nachbar Jud Crandall (John Lithgow) zeigt nachdem die Katze „Church“ überfahren wurde, dem Vater Louis (Jason Clarke) einen besonderen Platz hinter dem örtlichen Tierfriedhof. Dieser bringt tote Lebewesen wieder zurück. Doch das Wesen verändert sich eklatant zum Schlechten. Neulinge, die weder Berührungspunkte mit Buch oder erstem Film hatten werden sicherlich einen spannenden Gruselfilm erleben, der trotz leicht angezogener Handbremse in Sachen Gewalt ordentlich ist. Für Kenner sind die veränderten Storyparameter hier den Kinogang wert. Auf Höhe der Zeit inszeniert verzichtet man hier auf einige Nebenfiguren, die zwar nicht die Eckpfeile der Handlung darstellen aber für mehr Authentizität sorgten. Anders als beispielweise im hervorragenden „ES“-Remake im letzten Jahr komprimierte man die Storyline. Der Cast bestehend aus Jason Clarke und John Lithgow überzeugt, wenn auch Lithgow als kauziger Nachbar nicht an den Charme von Fred Gwynne heranreicht. Clarke nimmt man die Rolle vollends ab und beweist, dass er in vielen Genres eine gute Figur macht. Der Score von Christopher Young unterstreicht gut und leidet nicht unter dem bekannten Foreshadowing.

Unser Fazit zu „Friedhof der Kuscheltiere“

Nachdem letztes Jahr bekannt wurde, dass Hollywood nun allmählich alle älteren King-Verfilmungen nochmals nach heutigen Standards verfilmen möchte war ich zunächst skeptisch. „ES“ hat mich in diesem Punkt überzeugt, während „Der dunkle Turm“ einfach nur mies und nichts mehr mit der Vorlage gemein hatte. „Friedhof der Kuscheltiere“ ist zum Glück gelungen, trotz leichter Längen und darf für Kenner des Stoffes sogar neue Perspektiven präsentieren. Der Cast harmoniert – dadurch kann der Zuschauer eine Verbindung zu den glaubhaften Figuren aufbauen. Insgesamt können wir einen Kinogang empfehlen.

Gibt es eine Post-Credit-Szene? = Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Friedhof der Kuscheltiere“ gibt es hier.

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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