Rob Vegas
Rob Vegas @robvegasvor ca. 4 Stunden

#FaceAppChallenge, oder wie Putin sagt: Kurzer Datenabgleich.

Naht die große Social Media Demontage?

BuzzKultur Facebook
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Social Media steht aktuell nicht nur in der Presse unter Beschuss. Skandale, Datenschutz und Kosten sorgen für Unruhe bei Usern und Unternehmen. Im Tagesgeschäft bemerke ich aktuell bei vielen Unternehmen eine gesonderte Evaluierung ihrer Social Media Aktivitäten.

Facebook im Mittelpunkt

Was investieren wir eigentlich pro Monat in unseren Kanal bei Facebook? Was ist der Benefit für Arbeitszeit und Budgets? Wollen wir bei der alternden Datenkrake überhaupt noch als Marke stattfinden? Diese Fragen tauchen immer öfter in Meetings auf. Social Media war die letzten Jahre ein großer Hype. Nun gewinnt die Kritik daran mehr Raum in der Debatte. Social Media kann nerven, ist oft ein Zeitfresser und die echte Kommunikation zwischen Menschen leidet darunter. Dazu kommen die Kosten. Der Algorithmus bei Facebook ist nur noch mit Geld zu bespaßen. Müssen wir als Unternehmen hier wirklich täglich in den Wettkampf treten? Die Kosten für Agenturen, Social Media Berater und Kampagnen werden immer öfter hinterfragt. Sollten wir nicht lieber unser komplettes Game bei twitter stattfinden lassen? Benötigen wir überhaupt noch eine Fanpage bei Facebook? Es wird auch immer öfter nach Alternativen bei mir angefragt. Wo können wir denn mit unserer Marke neben Facebook stattfinden?

Totgesagte leben länger

Facebook ist gefühlt schon seit drei Jahren tot. Dennoch lebt das Social Network munter weiter. Ich bespiele sogar täglich verifizierte Profile, welche komplett ohne Budget weiterhin massiven Traffic und Engagement erzeugen. Facebook lebt und die Arbeit damit wird für Unternehmen sehr viel anspruchsvoller. Wer Facebook schließen will, kann man mir dann im Gespräch oft keine Alternative aufzeigen. Man redet gern über die teuren Ads, aber vergisst dabei die kostspieligen Kampagnen bei Print, welche ebenfalls nicht wirklich in ihrem Effekt nachvollziehbar sind. Instagram und WhatsApp gehören ebenfalls zum Imperium von Zuckerberg. Wer also Facebook begräbt und zu Insta wechseln will, wechselt bestenfalls den Kanal. Es ist ein wenig en vogue geworden Facebook zu dissen. Facebook ist so blöd wie die BILD. Brauchen wir nicht! Sowieso ALLES doof da. Kann man verstehen, ist aber aus Sicht einer kommerziellen Marke nicht sonderlich klug. Wo findet Werbung statt? Wo die Menschen sind. Noch immer sind Milliarden Nutzer bei Facebook aktiv. Es gibt aktuell keine echte Alternative zum größten Netzwerk der Welt. Die aktuelle Debatte wird sicherlich einen neuen Konkurrenten produzieren, aber bis dahin sollte man gerade als Marke die Füße stillhalten. Ist der Konkurrent dann endlich da, so kann man schnell als Early Adopter den Move machen. Aktuell sollte man aber eher seine Strategie für das Imperium von Zuckerberg clever ausrichten.

Geld regiert den Algorithmus

Ist man genervt von der eigenen Fanseite bei Facebook, so kann man zum Beispiel sein Game bei Insta verändern und ausbauen. Man kann sich die Möglichkeiten von WhatsApp genauer anschauen und massiv twitter mit einer eigenen Strategie bespielen. Bislang die Woche komplett bei Facebook bespielt? Dann Postings zu twitter shiften und dort die eigentliche Party stattfinden lassen. Niemand ist gezwungen bei Facebook auf der Fanseite täglich für Feuerwerk zu sorgen. Es gibt auch Möglichkeiten seinen Content bei Pinterest und twitter mit Reichweite zu versehen. „Facebook ist scheiße geworden!“ ist nicht mehr als ein markiger Spruch. Den hört man dieser Tage nicht selten in Meetings. Das wissen die Profis auch schon lange. Die BILD ist auch schon Jahre doof. Es macht uns Socials täglich mehr Arbeit, weil der Content immer besser angepasst werden muss. Viel wichtiger als markige Sprüche sind allerdings clevere Strategien für eine neue Balance der eigenen Social Media Aktivitäten. Wie positionieren wir unsere Marke breiter in den Social Networks? Wie verteilen wir unsere Budgets? Wie stark bespielen wir in welcher Frequenz die Plattformen? Wie schnell wechseln wir Pläne und Strategien aus? Wie festgefahren sind eigentlich unsere Contentpläne? Können wir schneller und einfacher Content bereitstellen? Können wir unsere Contentgenerierung verbessern und Zeit sparen? Ich halte nicht viel von markigen Positionen, wenn dahinter die eigenen Strukturen verkrustet sind. Ja, Social Media kann einem mitunter sehr auf die Nüsse gehen. Im besten Fall nutzt man diese Erkenntnis aber nicht für Kritik, sondern verbessert sein eigenes Game in Sachen Social Media. Echte Profis definieren neue Trends.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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