“Hard Powder”, “Lego Movie 2” & “Happy Deathday 2U” im Kino-Flash

Am Ende des Monats kommt der – Kino-Flash! Hier besprechen wir Filme, für die es keine große Kritik bei uns gab. Heute wahrlich vollgepackt u.a. mit “Hard Powder”, “LEGO Movie 2” und “Happy Deathday 2U”.

The LEGO Movie 2

Einige Leser fragen sich bestimmt: “Was? Ein zweiter Lego-Film läuft im Kino?!”. Jep, bei Warner Bros. schien man durch den immensen Erfolg der letzten Lego-Abenteuer es wirklich darauf ankommen zu lassen. Denn am selben Tag lief auch der heißerwartete Abschluss der Trilogie von “Drachenzähmen leicht gemacht” an. Um es kurz zu machen – Dreamworks liegt im Rennen uneinholbar vorne während Emmet (im Original: Chris Pratt) und seine Freunde trotz gelungenem Werk mit viel Meta-Humor das Nachsehen haben. Teil 2 knüpft nahtlos an das Ende des Erstlings an und präsentiert sich als ultrarasante Animationscomedy. Im Kern müssen sich der Auserwählte Emmet, Wildstyle und Batman gegen eine Übermacht von Feinden aus der Duplo-Dimension zur Wehr setzen. Storytechnisch im Vergleich zwar etwas schwächer aber im Irrsinn visuell kreativer. Zumal die deutsche Synchronisation aller DC-Superhelden sowie Figuren durch ihre originalen Sprecher aufwartet. 3D ist hier absolut kein Muss. Schade, dass Dreamworks hier die Nase vorne hat.

Release: 7. Februar. 2019 | FSK: ab 6 | 3D: Ja. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „The LEGO Movie 2” gibt es hier.

Kino-Flash

© Warner Bros.

Happy Deathday 2U

Den eigenen Tod verhindern, in dem man den gleichen Tag wieder und wieder durchlebt. Bill Murray´s Murmeltier lässt grüßen. Während der Erstling trotz einer klaren Slasher-Film Prämisse jugendfrei ab FSK 12 war – lässt man in Teil 2 nicht mehr Theresa Gelbman (Jessica Rothe) alleine gegen irre Killer und Zeitanomalien antreten sondern macht aus ehemaligen Nebenfiguren nun Hauptfiguren. Zudem lockert Regisseur Christopher B. Landon den Horror-Aspekt und versucht mit “Happy Deathday 2U” eine fintenreiche Fantasykomödie zu erzählen. Das gelingt zu 95% auch problemlos, bis man merkt, worauf die Story hinaus will. Ideal für alle, die den Vorgänger nicht gesehen haben, wird zu Anfang ein Recap dazu gezeigt. Der Cast ist erfrischend gut aufgelegt, Rothe darf mehr Facetten ihrer Figur offenbaren und spielt nie zu überladen. Israel Broussard als Carter Davis nutzt sichtlich seine deutlich größere Screentime. Der Score von Bear McCreary (God of War) ist manchmal zu opulent, leidet auch unter Foreshadowing-Momenten. Ansonsten sollte jeder Liebhaber vom ersten “Happy Deathday” mit dieser Fortsetzung glücklich sein.

Release: 14. Februar. 2019 | FSK: ab 12 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Happy Deathday 2U” gibt es hier.

© Universal

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Ralph reichts 2: Chaos im Netz

Weshalb Studio Disney diese klare Fortsetzung zum Animations-Spaß “Ralph reichts” nicht als eben solche deklarierte ist uns genauso schleierhaft, wie der Punkt dass so viel Schleichtwerbung ohne Beanstandung der Behörden durchgelassen wurde. Gut. Einen Film im Internet spielen zu lassen – ohne Markennennungen wie von Amazon, Google, Instagram, Snapchat etc. ist gar unmöglich. Zum Inhalt: Ralph und Vanellope genießen ihre Zeit in der Spielhalle. Bis plötzlich ein Internet-Router Einzug erhält und die Beiden ins Internet befördert. Die Handlung braucht etwas bis sie in Fahrt kommt, doch dann sprudeln ironische Untertöne, Parodien auf Social-Media Plattform und pointierte Gags nur so aus ihr heraus. Gerade Menschen, die täglich im Netz unterwegs sind schmunzeln bestimmt mehr als die Kinder im Kinosaal. Keine Sorge, typischer Slapstick-Humor für die Kleinsten ist én masse vorhanden. Zudem überzeugt “Ralph reichts 2” alleine schon auf technischer Ebene. Effekte sind knallig bunt und die Animationen sauber verarbeitet. Amüsant: Das Dark Net wird als düsterer Untergrund gezeigt in dem unförmige Wesen Trojaner verkaufen. Mit viel kindgerechtem Sarkasmus antwortet Disney auf den thematisch ähnlich gelagerten Kinoflop “Emoji – Der Film”.

Release: 24. Februar. 2019 | FSK: ab 0 | 3D: Ja. | Post-Credit Scene: Ja.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Ralph reichts 2: Chaos im Netz” gibt es hier.

© Disney

Hard Powder

Liam Neeson einmal mehr als einsamer Rächer. Diesmal im verschneiten Tahoe, USA. Trotz der folgenschweren PR-Tour bzw. Äußerungen von Neeson zum Thema Rache nehmen – ist das US-Remake des norwegischen Kultfilms “Einer nach dem Anderen” überraschend unterhaltsam. Zum einen liegt es daran, dass der selbe Regisseur Hans Petter Moland das Remake inszeniert um so die kühle Nordic Noir-Ästhetik zu gewährleisten. Zum anderen möchte “Cold Pursuit” (im Original) kein hirnloser Actioner sein sondern Tragik mit schwarzem Humor mischen. Dies gelingt zweifellos, wenn Neeson als Schneepflugfahrer Nels Coxmann seinen ermordeten Sohn rächen will und einen Drogenboss nach dem anderen um die Ecke bringt. Zwischen blutigen Kills und recht guten Dialogen ist der Film ruhig erzählt. Nur gegen Ende zieht Moland spürbar das Tempo an und möchte Spannung erzeugen. Verkauft wird er per Trailer als launige Actionkomödie, während im vollständigen Film eher schwarhumoriges Drama sieht.

Release: 28. Februar. 2019 | FSK: ab 16 | 3D: Nein. | Post-Credit Scene: Nein.

Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Hard Powder” gibt es hier.

Kino-Flash

© StudioCanal

Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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