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Cabela’s The Hunt im Test für Switch

Cabela-The-Hunt
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Die Jagdspiele von Cabela sind schon für verschiedene Generationen an Hardware erschienen. Nun bekommt auch die Nintendo Switch Konsole endlich mit „The Hunt“ endlich ihren Ableger. Dabei ist in der Bundle-Version sogar ein Gewehr aus Plastik dabei, welches zusammen mit den JoyCon eine Bewegungssteuerung ermöglicht.

Das Gewehr

Cabela’s The Hunt mit Gewehr

Die Halterung für die zwei JoyCon Controller ist simpel, aber von guter Qualität. Bei dieser Art von Peripherie erwartet man meist keine allzu hochwertige Konstruktion, doch das Gewehr macht einen sehr soliden Eindruck. Einfach die zwei Joycon reingeschoben und schon kann es auf die Jagd gehen. Insgesamt gibt es gliech zehn große Jagdgebiete zu erkunden, welche eine Range von Washington bis Alaska aufweisen. Habt ihr im Spiel eine Region gemeistert, so gibt es ein neues Areal zu erkunden. Das ist ein durchaus solider Aufbau für Motivation, aber leider hält es nach dem letzten Areal leider damit nicht an. Zwar ist das „echte“ Gewehr in der Hand ein wirklich tolles Gimmick und erinnert an die Zeiten der Wii, aber leider tut es auch die Grafik von „The Hunt“. Obgleich es für den Tegra-Chip der Switch ein Leichtes sein sollte, muss man als Speiler schon rennen, damit es sich nicht zu lahmarschig anfühlt. Leider werden die hektischen Bewegungen des Jägers vor dem TV auch nicht wirklich akkurat in die virtuelle Landschaft übertragen. So kann man mit seinem Plastikgewehr ganz schön rumfuchteln, aber die virtuelle Flinte bewegt sich eher träge hinterher. Das kann aber sicher mit einem Patch der Entwickler nachträglich noch behoben werden.

Kein klassischer Shooter

So macht es aktuell leider auch ohne das Gimmick mehr Spaß auf die Jagd zu gehen. Ich mag dabei den komplett anderen Ansatz von „The Hunt“. Ich wüte hier nicht wie bei einem klassischen Shooter durch die Tunnel und Landschaft, sondern das Spiel nimmt sich Zeit. Ich muss mich selbst nach einem Maultierhirsch umsehen. Vielleicht ein Krokodil im Wasser erspähen und mich durch das Gras schleichen. Das wäre insgesamt eine tolles Gameplay, doch hält die Grafik samt ihren Effekten leider nicht mit. Bäume ploppen ins Bild und die Texturen wirken leider auch so matschig wie einst auf der Wii. Da wurde wahrscheinlich auf alte Technik gebaut. Richtig gut sieht die Landschaft von Wyoming und Co. dann nie aus. Eher zweckmäßig. So hält sich dann auch leider die große Motivation in Grenzen neue Gebiete zu erkunden. Abschuss, suchen, Abschuss und mit dem Quad fahren. Das lässt sich leider nur so gut steuern wie ein Rasenmäher mit Porschemotor.

Cabela’s The Hunt

Waffen & Proviant einkaufen

Man will ja als Jäger auch die beste Ausrüstung dabei haben. So gibt es natürlich auch in „The Hunt“ eine Menge neuer Gewehre zu kaufen. Dabei sind die zwar schick anzusehen, lediglich der große Effekt in Sachen Zielgenauigkeit blieb mir zumindest unerschlossen. Es ist eher ein optischer Unterschied und wirkt sich wenig auf die Wirkung der Waffe aus. Dabei empfand ich das Spiel aber in der Grundidee immer wieder gut. Weg von Geballer mit hunderten Gegnern, hin zur Natur und der Ruhe. „The Hunt“ hat hier ziemlich gute Ansätze. Die Möglichkeit auf das Quad zu steigen, selbst ohne nervige Hilfe die Landschaft zu erkunden und seine Ausrüstung zu optimieren. Das ist am Ende ein ziemlich gutes Rezept für ein gutes Spiel, welches abseits des Mainstreams seine Fans finden kann. Leider ist „The Hunt“ aber schon bei der Technik einem „Firewatch“ mit ähnlicher Ruhe und toller Landschaft stark unterlegen. Die veraltete Technik und die ungenaue Steuerung mit dem Gewehr-Gimmick stehen dem Titel sichtlich im Wege. Wären Optik und Steuerung, sowie auch der Speed bei der Fortbewegung des Spielers höher, so könnte „The Hunt“ ein richtig guter Titel sein. So allerdings ist die Technik leider mau und das toll verarbeitete Gewehr eher spaßig als nützlich. Ich hoffe sehr auf einen weiteren Teil der Serie in der Zukunft, welcher mit toller HD-Grafik und besserer Steuerung auf die Jagd geht.

Die Jagdspiele von Cabela sind schon für verschiedene Generationen an Hardware erschienen. Nun bekommt auch die Nintendo Switch Konsole endlich mit "The Hunt" endlich ihren Ableger. Dabei ist in der Bundle-Version sogar ein Gewehr aus Plastik dabei, welches zusammen mit den JoyCon eine Bewegungssteuerung ermöglicht. Cabela's The Hunt mit Gewehr Die Halterung für die zwei JoyCon Controller ist simpel, aber von guter Qualität. Bei dieser Art von Peripherie erwartet man meist keine allzu hochwertige Konstruktion, doch das Gewehr macht einen sehr soliden Eindruck. Einfach die zwei Joycon reingeschoben und schon kann es auf die Jagd gehen. Insgesamt gibt es gliech…
Schöne Idee mit tollem Gewehr, aber leider veraltete Engine.

Cabela's The Hunt für Nintendo Switch

Spielspaß - 59%
Gameplay - 65%
Grafik - 58%
Technik - 56%

60%

Für Fans.

Schöne Idee mit tollem Gewehr, aber leider veraltete Engine.

Entwickler: Planet Entertainment | Preis: 59,99 Euro | Für Nintendo Switch | USK: ab 12

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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