Starlink: Battle for Atlas im Test für die Switch

Starlink Nintendo Switch
Starlink Nintendo Switch

Mit “Starlink: Battle for Atlas” bringt UBISOFT ein spannendes Spielkonzept auf die Switch, welches sofort an “No Man’s Sky” von Hello Games erinnert. Allerdings macht der Titel von Ubisoft Toronto eine sehr viel spaßigere Figur auf der Hybridkonsole von Nintendo. Wir haben das Spiel für euch getestet.

Starlink: Battle for Atlas mit Fox McCloud

UBISOFT und Nintendo verstehen sich in letzter Zeit wieder bestens. So durften sich die Entwickler sogar Fox McCloud von Nintendo für den Titel ausleihen. Die komplette Truppe rund um den schlauen Fuchs ist Bestandteil von “Starlink: Battle for Atlas” und extrem gut integriert. Es ist nicht nur das Raumschiff im Starterpack und ein Ski, sondern Fox und Co. wurden wirklich in die Handlung und in die Zwischenszenen integriert. Man hat sich bei Ubisoft Toronto wirklich sehr viel Mühe damit gemacht Nintendo Respekt für diese Leihgabe zu zollen. Nebenbei verkauft sich damit natürlich das Spiel auch besser auf der Switch, wenn man einen Helden samt Arwing Raumschiff vorweisen kann. Das Spiel an sich macht aber richtig Laune. Es ist arcadig angelegt und man kann den Gleiter sehr schnell passend steuern. Ich habe schnell auf den Aufsatz mit dem Plastikraumschiff verzichtet, denn irgendwie schaue ich sowieso die meiste Zeit auf den Screen und nicht auf mein cooles Plastikraumschiff samt Figuren. Die Idee dafür an sich ist aber sehr nett und dürfte vor allem Kindern gefallen. Waffen tauschen, Piloten tauschen. Ein sehr nettes Toys-2-Life Konzept von Ubisoft. Die Modelle sind wertig und hübsch, allerdings qualitativ nicht ganz so hochwertig wie amiibos.

Das Spiel mit den sieben Planeten

Die Story rund um die ATLAS Galaxie ist nett und die Zwischensequenzen können sich sehen lassen. An Tiefe darf man hier allerdings keine Netflix-Serie mit vielen Twists erwarten. Gute Kost, aber nicht mehr. Fans von Nintendo freuen sich dagegen über Fox McCloud und seine Mannschaft. Im Endeffekt zeigt Ubisoft hier Nintendo auf eine ungewöhnliche Art und Weise, wie die kommenden Titel von Nintendo aussehen sollten. Das Konzept mit den sieben Planeten überzeugt. Dabei kann man von Universum direkt zu den Planeten und besonders die Snowdrop-Engine hat mich auf der Switch echt überrascht. Anscheinend kann man jede Menge Leistung aus dem kleinen Tegra-Chip zaubern, wenn man denn nur möchte. Das Spiel sieht richtig toll auf der Konsole aus. Die Welten, Gegner und Effekte dürften Switch-Fans freuen. Das ist technisch mehr als solide und macht dank der einfachen Steuerung auch Spaß. Es gilt im Spiel dabei natürlich mächtig viele Gegner und Bosse auszuschalten. Dazu muss man fremde Lebensformen scannen, immer wieder Außenposten errichten und Rohstoffe sammeln. Im Endeffekt sitzt ihr zwar im Arwing, aber vom Spielgefühl her hat man eher Beine. Klingt verrückt, ist aber so. Man erkundet klassisch die Welten, Feinde und Bosse, aber halt dieses Mal in einem Raumgleiter. Das macht auch die Faszination an diesem Titel aus.

Versprechen und Wirklichkeit

Auf dem Papier und visuell ein großartiger Titel von Ubisoft. Ich bin da mittlerweile nur gerade bei Ubisoft über die Jahre sehr vorsichtig geworden. ZombiU, WatchDogs und Co. waren immer auf dem Papier endgeile Ideen, aber das klassische Handwerk ließ dann oft zu wünschen übrig. Ubisoft kann großartige Spiele kreieren, aber in der Umsetzung sind Entwickler wie Nintendo einfach besser. So fühlt sich “Starlink: Battle for Atlas” auch nicht immer perfekt an. Die Missionen und Fights wiederholen sich mehr und mehr. Zwar ist Abwechslung durch Gegner und Planeten geboten, aber die Spielmechanik kommt halt nicht von Nintendo. Da fehlt dann doch wieder der Feinschliff. Das Spiel ist gut, aber halt nicht perfekt. Immer wieder ballere ich auf die vermeintlichen Schwachpunkte bei Gegnern, baue einen Außenposten und zerstöre ein Mutterschiff. Das ist alles cool und durch Fox McCloud auch spaßig, aber ein perfekter Titel würde mir mehr Überraschungen bringen. Nintendo hat somit zwar den bekanntesten Fuchs im Universum ausgeliehen, aber leider die hauseigenen Entwickler vergessen. Richtig genial wäre wohl eine gemeinsame Produktion von Ubisoft und Nintendo bei einem kommenden StarFox-Titel. Den wünscht man sich auch nach dem Ende von “Starlink: Battle for Atlas”, weil die Ideen einfach sehr gut sind. Das Spiel ist die perfekte Blaupause für einen neuen Ableger der Serie. Nur müsste halt Miyamoto in Sachen Gameplay und Mechanik den Zauberstaub versprühen. Ich spüre dem Titel einfach zu sehr an, dass es kein typisches Nintendo-Spiel ist. Es hat Macken bei der Gestaltung der Missionen und in der Führung des Spielers. Technisch gesehen hat man hier allerdings ein Brett vorgelegt.

Möge Nintendo also schnell einen Vertrag mit Ubisoft schließen. “StarFox – Battle for Lylat”.

Mit "Starlink: Battle for Atlas" bringt UBISOFT ein spannendes Spielkonzept auf die Switch, welches sofort an "No Man’s Sky" von Hello Games erinnert. Allerdings macht der Titel von Ubisoft Toronto eine sehr viel spaßigere Figur auf der Hybridkonsole von Nintendo. Wir haben das Spiel für euch getestet. Starlink: Battle for Atlas mit Fox McCloud UBISOFT und Nintendo verstehen sich in letzter Zeit wieder bestens. So durften sich die Entwickler sogar Fox McCloud von Nintendo für den Titel ausleihen. Die komplette Truppe rund um den schlauen Fuchs ist Bestandteil von "Starlink: Battle for Atlas" und extrem gut integriert. Es ist nicht…
Ein gutes Spiel für die Nintendo Switch und ein Wiedersehen mit Fox McCloud!

Starlink: Battle for Atlas (Switch)

Spielspaß - 84%
Gameplay - 77%
Grafik - 90%
Technik - 87%

85%

Gut

Ein gutes Spiel für die Nintendo Switch und ein Wiedersehen mit Fox McCloud!

Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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