Marvel’s Spider-Man-DLC “Revierkämpfe” im Test

Marvels Spider-Man DLC Revierkämpfe
© PlayStation

Der zweite von drei geplanten DLC-Inhalten zu “Marvels Spider-Man” wurde vor wenigen Stunden veröffentlicht. In “Revierkämpfe” spitzt sich der Krieg zwischen dem Superhelden und Bösewicht Hammerhead zu. Unterhaltsam gut?

Keine Zeit zum Luft holen

Die Asche der Explosion von Black Cats-Unterschlupf ist nicht mal gefallen und Spider-Man muss zum nächsten Abenteuer eilen. Im dreiteiligen DLC-Pack “Die Stadt, die niemals schläft”, den Publisher PlayStation einen Abschnitt jeweils monatlich veröffentlicht passieren die Ereignisse nach dem Hauptspiel. Im gelungenen DLC-Vorgänger waren wir noch mit der Jagd nach Meisterdiebin Black Cat beschäftigt – bot uns Entwickler Insominiac Games erinnerungswürdige Momente. Die knapp drei Stunden Spielzeit wurden mit kleinen Sammelaufgaben aufgelockert und mit viel Witz präsentiert. Im aktuellen Zusatzinhalt “Revierkämpfe” verlässt man leider zu sehr auf Arenakämpfe und hechelt den gerade noch recht spannenden Mittelteil mit zu viel Routine durch. im Kern verfolgt Spider-Man den Bösewicht Hammerhead, der alle Don´s töten will, um Chaos bei den Maggias hervorzurufen und die Macht an sich zu reißen. Deshalb schreckt sein Gegenspieler auch nicht vor persönlichen Angriffen zurück.

Hier spart man sich jegliche Nebenaufgaben und hetzt euch von Plotpoint zu Plotpoint – per se nicht falsch aber insgesamt zu wenig und ermüdend. Also warten einige Arenakämpfe auf euch, die durch Infiltration-Phasen unterbrochen werden aber nicht überraschen. Mal heißt es “Verfolge den Wagen” 5 Minuten später “Schlage die Gegner K.O.” Figuren wie Mary Jane kommen nur am Rande vor, genauso wie auflockernde Nebenaktivitäten. Gameplay ist natürlich gleichgeblieben – die Kämpfe aber sind anspruchsvoller geworden, da ein frischer Gegnertyp bloß mit einer bestimmten Taktik zu erledigen ist. Die Zwischensequenzen sind gewohnt erstklassig inszeniert und hielten uns bei der Stange. Technisch gibt es einige Patzer. Beispielsweise brach einmal eine Mission aus unerklärlichen Gründen ab. Zudem macht, wie im Hauptspiel, die Kamera noch immer Probleme in hektischen Situationen. Nach rund zweieinhalb Stunden lässt uns “Revierkämpfe” mit einem Cliffhanger zurück aber auch etwas enttäuscht zurück. Das Finale im Dezember muss hier wieder deutlich mehr auffahren.

Unser Fazit zum “Marvel’s Spider-Man-DLC “Revierkämpfe”

Ehrlich? Wir hatten deutlich mehr von “Revierkämpfe” erwartet nach dem gelungenen DLC-Start im letzten Monat. Insomniac verlässt sich zu sehr auf die Arenakämpfe, um richtig zu überzeugen. Die Handlung hätte flotter sowie packender ausfallen können. Gerade im Gegensatz zum wirklich guten “Der Raubüberfall” ruht man sich zu sehr auf bekannten Mechaniken aus. “Silver Lining” muss es da besser machen.

Entwickler: Insomniac Games | Preis: 19,99 Euro | Für PlayStation 4 | USK: ab 12

Der zweite von drei geplanten DLC-Inhalten zu "Marvels Spider-Man" wurde vor wenigen Stunden veröffentlicht. In "Revierkämpfe" spitzt sich der Krieg zwischen dem Superhelden und Bösewicht Hammerhead zu. Unterhaltsam gut? Keine Zeit zum Luft holen Die Asche der Explosion von Black Cats-Unterschlupf ist nicht mal gefallen und Spider-Man muss zum nächsten Abenteuer eilen. Im dreiteiligen DLC-Pack "Die Stadt, die niemals schläft", den Publisher PlayStation einen Abschnitt jeweils monatlich veröffentlicht passieren die Ereignisse nach dem Hauptspiel. Im gelungenen DLC-Vorgänger waren wir noch mit der Jagd nach Meisterdiebin Black Cat beschäftigt - bot uns Entwickler Insominiac Games erinnerungswürdige Momente. Die knapp drei Stunden…
Zu routinierte Weitererzählung, die jedoch echte Highlights vermissen lässt.

Marvel's Spider-Man-DLC "Revierkämpfe" (PlayStation 4)

Spielspaß - 56%
Gameplay - 68%
Grafik - 82%
Technik - 75%

70%

Für Fans

Zu routinierte Weitererzählung, die jedoch echte Highlights vermissen lässt.

Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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