Luigi’s Mansion im Nintendo 3DS-Test

Luigi’s Mansion
© Nintendo

Der kinderfreundliche Grusel aus dem Hause Nintendo kehrt zurück! Bewaffnet mit dem Schreckweg 08/16 räumen wir im Geisterhaus von Luigi ordentlich auf. Unser Test zum Retro-Spaß.

“Luigis Mansion” ist in vielerlei Hinsicht anders. Als Launchtitel für den damals frisch veröffentlichten GameCube unterschied sich das Spiel von den bisher Nintendo-typischen Titeln. Einerseits war es kein quietschbuntes Jump´n´Run sondern konzentrierte sich mit seinen Rätsel-lastigen Räumen eher auf Erkundung und wollte mit familiengerechtem Horror punkten. Die Handlung ist denkbar simpel: Mario´s Bruder gewinnt zufällig ein eigenes Anwesen. Dumm nur, dass dieses Geister verseucht und im ganzen Schlamassel auch Mario gefangen ist. Also gilt es Taten sprechen zu lassen. Mithilfe von Gespenster-Experte Doktor I.Gidd (wunderbares Wortspiel) kann Luigi mit dem sogenannten “Schreckweg 08/16” jeden Gegner nach Gerangel einsaugen. Ein kleines Minispiel dient als Mittel dazu.

Die ungemein kreative Grundprämisse setzt mit ihren zahlreichen Querverweisen an Genreklassiker wie “Resident Evil” (siehe Tür-Animation) und filmischen Zitaten auf denkwürdige Momente. Obwohl die Zwischensequenzen rar gesät sind, überzeugen die pointierten Dialoge. Manchmal etwas zäh. Das Gameplay wurde gut an den Mobileheld angepasst, sodass auch der Touchscreen samt Karte clever gelöst wurden. Durch den Port auf den 3DS können auch lokal zwei Spieler auf Geisterjagd gehen. Technisch muss man klarerweise Abstriche machen. Feine Staub- und Lichteffekte wie auf dem Gamecube sucht man vergebens, jedoch ist das Bild insgesamt heller und schärfer texturiert. Der 3D-Effekt kann sich ebenso sehen lassen und überrascht mit tiefer räumlicher Sicht. Zudem wurde die Musik überarbeitet – schade, dass man den alten Score innerhalb des Menüs nicht auswählen kann. Kompatible amiibo einscannen ist nun auch möglich (separat erhältlich), die dafür sorgen, dass du bei deiner Mission in Topform bleibst, oder dir helfen, einige der fiesesten Phantome aufzuspüren.

Luigi`s Mansion - [Nintendo 3DS]
  • Der Nintendo GameCube-Klassiker "Luigi's Mansion erscheint als Neuauflage für die Systeme der Nintendo 3DS-Familie
  • Herausgeber: Nintendo
  • Auflage Nr. 0 (19.10.2018)

Unser Fazit von “Luigi’s Mansion”

Endlich können auch mobile Spieler diesen Nintendo-Klassiker nachholen! Trotz veränderter Grafik macht der charmante Horrortrip durch die Gruselvilla auch heutzutage großen Spaß. Der Mix aus Erkundung und Kampf sowie einer Vielzahl an Bossgegnern ist gut balanciert und konnte sogar die Entwickler zu einem Nachfolger (Luigis Mansion: Dark Moon) ebenfalls für den Nintendo 3DS sowie einem schon angekündigten (großen) Teil für Nintendo Switch begeistern. Ein letztes Highlight für die alte Dame 3DS.

Entwickler: Nintendo | Preis: 39,99 Euro | Für Nintendo 3DS und Gamecube | USK: ab 6

Der kinderfreundliche Grusel aus dem Hause Nintendo kehrt zurück! Bewaffnet mit dem Schreckweg 08/16 räumen wir im Geisterhaus von Luigi ordentlich auf. Unser Test zum Retro-Spaß. "Luigis Mansion" ist in vielerlei Hinsicht anders. Als Launchtitel für den damals frisch veröffentlichten GameCube unterschied sich das Spiel von den bisher Nintendo-typischen Titeln. Einerseits war es kein quietschbuntes Jump´n´Run sondern konzentrierte sich mit seinen Rätsel-lastigen Räumen eher auf Erkundung und wollte mit familiengerechtem Horror punkten. Die Handlung ist denkbar simpel: Mario´s Bruder gewinnt zufällig ein eigenes Anwesen. Dumm nur, dass dieses Geister verseucht und im ganzen Schlamassel auch Mario gefangen ist. Also gilt…
Klassiker im neuen Gewand! Trotz Schwächen ist der Horrortrip mit Luigi spaßig.

Luigi’s Mansion (Nintendo 3DS)

Spielspaß - 84%
Gameplay - 82%
Grafik - 73%
Technik - 79%

80%

Empfehlung!

Klassiker im neuen Gewand! Trotz Schwächen ist der Horrortrip mit Luigi spaßig.

Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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