HUAWEI: Der Kirin 980 Prozessor könnte einen Traum wahr werden lassen…

Kirin 980
Kirin 980

Huawei hat auf der IFA 2018 den neuen Kirin 980 Prozessor vorgestellt. Letztes Jahr präsentierte man bereits den Kirin 970, welcher mit seinen KI-Funktionen unter anderem für bessere Fotoergebnisse im P20 Pro sorgt. Mit dem neuen Kirin 980 soll es noch effizienter und auch ein wenig verrückter werden.

Kirin 980 Prozessor kann Video analysieren

Ich bin kein echter Tech-Nerd und kann die Spezifikationen beurteilen. Da gibt es andere Profis im Netz, welche jeden Tag die News aus der Technikwelt aufbereiten. Allerdings fand ich ein Feature des Kirin 980 Prozessors sehr spannend. Huawei CEO Richard Yu erzählte auf der IFA-Bühne natürlich über die Dual-NPU, Leistungsaufnahme und Rechenleistung. Für den Endkunden sind diese Informationen aber oft nicht sehr greifbar. Was kann der neue Kirin 980 Prozessor also im Alltag. Auch dazu zeigte man auf der Bühne eine sehr überraschende Demo. Man ließ ein Video auf der Leinwand laufen. Ein Jogger läuft darin durch das Bild. Die NPU kann nun aber den kompletten Hintergrund entfernen und den Jogger in New York joggen lassen. Der Kirin 980 Prozessor erkennt das Objekt, kann es live herausrechnen und ein anderes Video als Hintergrund einfügen. Damit wären wir nicht mehr nur bei Bildmanipulation, sondern bei einer sehr schnellen Manipulation von Videoinhalten.

Das Mate 20 (Pro) im Oktober in London

Es war eine Demo in Berlin, doch das dazu passende Smartphone hat HUAWEI schon auf der IFA 2018 angekündigt. Im Oktober soll das Mate 20 der Weltöffentlichkeit vorgestellt werden. Vielleicht wird es dieses oben beschriebene Feature am Ende gar nicht enthalten? Vielleicht nutzt man die Technik auch erst, um den Hintergrund von Fotos zu tauschen? Alles erscheint mir aktuell möglich, wenn der Chipsatz wirklich so leistungsstark ist. Das ist ein alter Traum von Kunden. Ein wenig Hollywood im eigenen Smartphone. Person oder Objekt aufnehmen und die Szene im Hintergrund tauschen. Wir sehen diese Art der Berechnung schon beim künstlichen Bokeh-Effekt. Nun könnte die nächste Stufe erreicht sein. Künstliches Bokeh und ein neuer Hintergrund. Sobald man das Objekt (Mensch, Tier, Gegenstand) aus dem Foto/Video schneiden kann, ergeben sich unendliche Möglichkeiten der Manipulation. So könnte man selbst im Museum die Mona Lisa fotografieren und in jedes Urlaubsbild setzen. Dazu ein paar Filter und schon hat man einen ganz neuen Inhalt kreiert. Das könnte ein echtes Top-Feature beim Mate 20 werden. Das begreift man als Konsument sofort. Ich blicke daher sehr gespannt dem Oktober entgegen. Wie gut sind vor allem die Ergebnisse? Sieht man Ränder? Pixelfehler? Wie gut wird die Manipulation bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen funktionieren? Man darf gespannt sein.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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