Mit Ingrid Wenzel im Gespräch – Unser Twitterview

Ingrid Wenzel
Ingrid Wenzel

Ingrid Wenzel – Wer bei diesem Namen automatisch an Illustration, Malerei und Bingo-Moderationen auf Kreuzfahrtschiffen denkt, der sollte als Hellseher beim BND anfangen. Jedoch, Ingrid Wenzel malt nicht nur ganz wundervolle Bilder, sondern macht auch grandiose Stand-up Comedy. Seit vielen Jahren tritt sie international und national sehr erfolgreich auf, z. B. Quatsch Comedy Club oder Nightwash. Ihre Fans begeistert sie mit ihrer direkten, charmanten und vor allem unterhaltsamen Art. Unmittelbar nach einem ihrer Auftritte haben wir Backstage Ingrid Wenzel exklusiv befragt: Was denkt sie über Twitter? Wie nutzt sie selbst Twitter? Was findet sie gut und was vielleicht nicht? Zeit für ein tiefgründiges Twitterview mit Ingrid Wenzel.

Twitterview mit Ingrid Wenzel

Im wirklichen Leben bin ich häufig mit diesen Aufgaben beschäftigt:

Ich zeichne und schreibe Stand-up Comedy und trete damit vor live Publikum auf.

Meine ersten Erfahrungen mit Twitter:

In meiner damaligen WG hatten alle Mitbewohner jeweils einen Account, um sich über die Unordnung der anderen zu beschweren. Wir haben Twitter nicht verstanden, hatten keine Follower, aber jede Menge Spaß. Bis einer halt wirklich mal den Müll runterbringen musste.
Kurz darauf habe ich über Twitter meine erste eigene Wohnung gefunden (nachdem ich alle alten Tweets gelöscht habe).

Wofür ich Twitter sehr dankbar bin:

Über Twitter habe ich eine Comedyautorin kennengelernt und mich mit ihr verabredet. Wir sind um die Alster spaziert und sie hatte in meiner Comedyshow ihren ersten, überragenden Stand-up Auftritt. Das beste Blind Date, das ich bis heute hatte!

Viele fragen sich, ob Twitter die nächsten Jahre übersteht. Meine Prognose lautet:

In Deutschland wird Twitter bestimmt immer relevant bleiben für Politiker, Journalisten und bunte Vögel. Ich hoffe es. Ich schätze Twitter dafür, dass ich bizarren Hashtags und kontroversen Diskussionen folgen kann. Und von Menschen lernen kann, die u. a. Rassismus, Sexismus, Homophobie & Fake News bekämpfen. Die hätte ich auf Instagram nie kennengelernt.

Diesen Tweet von mir empfinde ich als pures Gold, aber meine Follower sahen das ganz anders:

Pures Gold ist es, wenn ich einen Tweet vor live Publikum vortrage und sie lachen. Alles andere ist Bronze.

Bei diesem Tweet von einem anderen Twitter-Account habe ich laut gelacht:

Immer wenn ein Comedian das Publikum begrüßt mit „Wie geht’s euch“ – und das ist absurderweise bei jeder Show – muss ich an diesen Tweet denken:

Bob Vulfov

Bob Vulfov

Was mich auf Twitter manchmal stört:

Ich benutze Twitter so sporadisch – es ist wie eine Fernbeziehung – wir sehen uns gar nicht genug, dass mich etwas grob stört.

Dieses Feature wünsche ich mir schon lange auf Twitter:

Ich wünsche mir ein Feature, das Tweet- und Gagklau anzeigt.

Diese drei Twitter-Leute würde ich gerne im realen Leben treffen:

Z. B. die Komikerin Aparna Nancherla @aparnapkin, weil sie so lustig, klug und relevant twittert mit ihrer einzigartigen Stimme. Mit ihr würd ich gern ein Comedyspecial auf arte drehen.

Besten Dank für das Twitterview liebe Ingrid Wenzel.

Offenlegung:

Das Gespräch mit Ingrid Wenzel hat unser Praktikant David Schelling geführt. Er durfte auf eigene Kosten kürzlich bei einem Auftritt von Ingrid im Publikum dabei sein, musste viel lachen (ausser über die Eintrittspreise und die Getränkekosten), verliebte sich unsterblich in den Vornamen Ingrid (Ernst sein ist nicht immer alles) und hat Ingrid Wenzel seitdem jeden Tag 100 rote Rosen per exklusivem Lieferservice geschickt. Und, siehe da, beide erwarten demnächst Nachwuchs: Ingrid vom Lieferservice-Boten und David von der Blumenverkäuferin. #Immerhin

Hier kann man dem Profil von Ingrid Wenzel auf Twitter folgen.

Dem Autor David Schelling jetzt auf Twitter folgen.
Das Blog von David Schelling besuchen.

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