Sully – Die Landung im Hudson – Filmkritik

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Sully is der neue Film von Clint Eastwood, welcher die reale Geschichte nun mit Tom Hanks in der Hauptrolle zu einem Hollywoodfilm gemacht hat. Dabei kennt jeder Zuschauer schon vor Filmbeginn das Happy End, doch versucht der Film eine andere Geschichte zu erzählen, welche nicht so breit in der Öffentlichkeit bekannt ist.

Tom Hanks als Chesley “Sully” Sullenberger

Flugkapitän Chesley Sullenberger wird im Film von Tom Hanks gespielt. Dieser macht seine Sache sehr gut und doch erkennt man in jeder Szene den Hanks im Bild. Vielleicht liegt es auch an den vielen Auftritten von Sullenberger im US-TV, aber man kennt das Original mittlerweile sehr gut und daher funktioniert die Figur von Hanks für mich nur bedingt. Das ist natürlich auch sehr schwierig, wenn die ganze Welt Sullenberger nun kennt, dieser auch noch lebt und dann von einem sehr bekannten Schauspieler verkörpert wird. Allerdings hat Eastwood beim Drehbuch wirklich lange überlegt. Man spürt es dem Film richtig an. Hier wurde kein Effektspektakel abgefahren und am Ende stürzt die Maschine in den Hudson, sondern die Figur Sully wird zum Mittelpunkt der Geschichte. Die Notlandung dauerte nur wenige Minuten, doch der Film behandelt die Zeit danach. Der “Absturz” wurde nämlich von der NTSB genau untersucht.

NTSB vs. Sullenberger

Laut den Fachleuten war ein Triebwerk noch funktionsbereit. Auch ergaben alle Computersimulationen eine erfolgreiche Notlandung auf dem LaGuardia Airport. Ich will hier jetzt nicht weiter in die Details einsteigen, denn um diese ganzen Fragen dreht sich der Film. Es geht um die Gefühle eines Mannes, welcher diese Nummer vollführt hat und nun im Kreuzfeuer der Behörden steht. Dabei muss er gleich danach wieder zu einem Letterman in die lustige Late Night Show. Vor allem mit Co-Pilot Aaron Eckhart an Bord macht die ganze Geschichte noch mehr Sinn. Hanks und Eckhart geben ein gutes Team ab und erzählen die ganze Geschichte glaubwürdig. Man bekommt Mitleid mit Sully und kennt nun endlich die ganze Geschichte hinter der Notlandung. Allerdings ist der Film auch etwas schnell bei den Geschehnissen. Man springt hier clever zwischen Realität und Albtraum von Sullenberger, doch irgendwie fehlt ein wenig die Tiefe. So telefoniert Sully zum Beispiel im Film ein paar Mal kurz mit seiner Frau und redet über die aktuellen Ereignisse. Das war es dann aber auch. Es sind ein paar kurze Telefonate mit der Frau und ansonsten wird diese Beziehung nicht weiter beleuchtet. Auch die Meetings bei der NTSB sind schnell wieder vorbei. Alles geht sehr schnell und selten gräbt das Drehbuch noch ein paar Meter tiefer. Diese Momente hatte ich mir eigentlich erhofft. Man kann nicht richtig mitfiebern, weil Eastwood die Geschichte erzählt, sie aber emotional nicht wirklich stattfinden lässt.

Clint Eastwood hat die Ruhe bei Sully

Sully ist ein sehr guter Film, weil diese Geschichte einen Film wert ist. Der Cast ist ebenfalls exzellent und ich mag die ruhigen Bilder von Eastwood und seinem Team. Da wird nicht mit etlichen Schnitten das Chaos gezeigt. Manchmal bleibt die Kamera auch einfach bei den Lichtern am Krankenwagen und fängt so die Stimmung der Szene ein. Das sieht man heute in Filmen immer seltener. Hier wird eine interessante Geschichte erzählt und überall ist das gute Handwerk spürbar. Vor allem ist Eastwood clever mit dem Stoff umgegangen. Eigentlich sind es nur 208 Sekunden, doch diese kurze Sequenz der Notlandung spielt eher eine untergeordnete Rolle im Film. Stattdessen beschreibt Eastwood einmal mehr einen tollen Kerl, welcher seine Pflicht tat und sich nicht von Computersimulationen beirren lässt. Er steht zu seinem Wort und hat sein Bestes gegeben. Das lässt mich dann doch glücklich den Kinosaal verlassen, weil diese Filme so selten geworden sind.

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Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets zum Film „Sully“ gibt es hier.

Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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