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BioShock The Collection im Test

BioShock The Collection im Test: Mit BioShock brachte Entwickler Ken Levine uns in die beeindruckende Welt von Rapture und Columbia. Zweifelsohne eine der prägendsten Action-Shooter der letzten Jahre. Nun merkbar grafisch aufgefrischt erscheint die Trilogie wieder auf unseren Konsolen. Wir haben die BioShock Collection getestet.

„Gibt man einem Mann Macht, hält er sich gleich für den Größten.“

„Meine Schuhe sind eiskalt und durchnässt. Irgendwo vernehme ich einen Schrei, der mich bis ins Mark erschüttert. Dennoch muss ich weiter und Atlas bei der erbitterten Rettung seiner Familie helfen. Pistole im Anschlag und Blitze schießen aus der linken Hand, leiser Jazz begleitet mich durch diese wahnsinnig gewordene Umwelt.“ Diese besondere Atmosphäre verbreitet BioShock The Collection. 2007 für Konsolen und PC erschienen wurde es sofort von Kritikern und Spielern überaus positiv aufgenommen. Der 50er Jahre Look, eine geheimnisvolle Storyline um den wohlhabenden Industriellen Andrew Ryan und seiner auf dem Meeresboden erbauten libertären Utopie und ein insgesamt perfekt ausbalanciertes Gameplay rund um Plasmide und roher Waffengewalt. Gerade weil es im Shooter-Genre vor rund 10 Jahren eher düster mit storybasierten Spielen war, konnte Levine mit seinem Studio Irrational Games ein viel zitiertes Denkmal schaffen. Drei Jahre später wurde Bioshock 2 veröffentlicht, dass sich allgemein wie ein größeres Add-On anfühlt als eine wirkliche Fortsetzung der Reihe. Hier übernehmen wir die Rolle eines Big Daddy knapp 8 Jahre nach dem Ende des Erstlings. Statt Schraubenschlüssel nun ein Bohrer und Tower/Defense als Little Sister Rettung als Auflockerung. Die Handlung fühlt sich im Vergleich etwas abgespeckter an, kann jedoch durch Charaktere wie Gegenspielerin Lamb überzeugen.

2013 ging es mit der Reihe hoch in die Lüfte – BioShock Infinite besiegelt den vorläufigen Schlusspunkt. Zur Story: Booker DeWitt soll ein Mädchen aus der Wolkenstadt Columbia. Stilecht am markanten Leuchtturm beginnend, werden wir in den Himmel geschossen und schießen uns später durch eine märchenhaft verrückte Welt. Statt Plasmide für unsere Fähigkeiten, sind es nun Salze. Beginnen wir in den ersten Spielstunden solo hilft uns Elisabeth ab Rettung mit Medi-Kits und Munition während den Kämpfen aus. Eine gekonnte Gesellschaftskritik gegen Religion, Rassismus und gnadenloser Selbstüberschätzung der Elite.

Kleine Kinderkrankheiten

Wir konnten Original mit Remaster vergleichen und können sagen, dass Infinite am meisten von der Auffrischung profitiert. Columbia erstrahlt in den ersten Spielstunden in nie gesehener Pracht. Schon bei Veröffentlichung ein sehr zeigbares Beispiel der letztlichen Kraft von Playstation 3 und Xbox 360, lässt die Collection bei 1080p und 60fps ihre Muskeln spielen. Wasser und Feuereffekte sehen realistischer als in so manchem aktuellen Spiel aus. Doch die Altlasten der mittlerweile überholten Unreal Engine 2.5 trübt das Ergebnis etwas. Schwache KI und schwebende statt liegende Gegenstände sind die Folge. Leider sind uns teilweise auch vermatschte Texturen und Clippingfehler bei Kämpfen und Aktion aufgefallen. Ein Patch ist bestimmt schon auf dem Weg. Wird die Trilogie in einem Rutsch genossen, ist es sehr schade, dass die Steuerung nicht abgestimmt wurde. Umgewöhnung incoming! Zudem wirkt die Übersetzung von Schildern und Bannern im Spiel sehr klein und unleserlich.

BioShock The Collection – Fazit

Doch trotz unveränderte Klongegner und angeführten Problemen ist BioShock The Collection ein Must-Play für jeden ernsthaften Gamer. Nicht zu vergessen sind alle DLC´s im Gesamtpaket enthalten und lässt euch somit stundenlang in Rapture und Columbia verbringen. Jeder einzelne Abschnitt möchte mit bestimmter Taktik begegnet werden, somit wird jedes Level zum spannungsreichen Rätsel. Story, Atmosphäre und Gameplay harmonieren unfassbar gut miteinander und birgt abendfüllende Unterhaltung für Erwachsene.

Entwickler: 2k Studios – Preis 39,99 Euro – Für PS4, Xbox One und PC. USK: ab 18

BioShock The Collection im Test: Mit BioShock brachte Entwickler Ken Levine uns in die beeindruckende Welt von Rapture und Columbia. Zweifelsohne eine der prägendsten Action-Shooter der letzten Jahre. Nun merkbar grafisch aufgefrischt erscheint die Trilogie wieder auf unseren Konsolen. Wir haben die BioShock Collection getestet. "Gibt man einem Mann Macht, hält er sich gleich für den Größten." "Meine Schuhe sind eiskalt und durchnässt. Irgendwo vernehme ich einen Schrei, der mich bis ins Mark erschüttert. Dennoch muss ich weiter und Atlas bei der erbitterten Rettung seiner Familie helfen. Pistole im Anschlag und Blitze schießen aus der linken Hand, leiser Jazz begleitet…
Ein Must-Play! Die BioShock Trilogie ist eine großartige Reise voller Wahnsinn, Melancholie und dramatischer Action.

BioShock The Collection (Playstation 4)

Spielspaß - 95%
Gameplay - 90%
Grafik - 75%
Technik - 73%

83%

Gut

Ein Must-Play! Die BioShock Trilogie ist eine großartige Reise voller Wahnsinn, Melancholie und dramatischer Action.

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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