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Mazda 3: Die ersten 100.000 Kilometer

[dropcap]V[/dropcap]or kurzem habe ich die magische Grenze von 100.000 Kilometern mit meinem Mazda 3 von 2003 überschritten. Was habe ich in dieser Zeit mit dem Wagen erlebt? Wie steht es um die Zuverlässigkeit? Gab es Defekte und Reperaturen? Die ersten 100.000 Kilometer in der Übersicht.

Zuverlässigkeit im Herzen

Mitunter lacht man in Deutschland gern über die Autos aus Japan. Ich habe diese krude Denke nie verstanden. In unserer Familie wurden schon unzählige Marken von Mercedes bis Toyota gefahren. Dabei haben sich vor allem die Autos aus japanischer Produktion als Meister in der Zuverlässigkeit erwiesen. Bei meinem aktuellen Mazda 3 hatte ich allerdings Sorgen, weil Mazda zu dieser Zeit keine eigenständige Firma mehr war. Die Kooperation war für das kleine Unternehmen rückblickend keine besonders gute Zeit. [highlight]Die Zweifel waren aber vollkommen überflüssig.[/highlight] Ich habe den Wagen mit ca. 50.000 Kilometer auf der Uhr gekauft. Seither hatte ich nicht einen Defekt. Er schnurrt einfach zuverlässig und hat mich nicht ein einziges Mal im Stich gelassen. Bestenfalls der Benzinvebrauch ist bei diesem Modell ein wenig zu hoch. Das wurde dann in der späteren Version verbessert. Ich bin aber sehr glücklich mit dem Mazda 3. Durch sein Design und den blauen Farbton wirkt er noch immer modern. Dabei ist der Wagen nun 12 Jahre alt. Bis auf Bremsen und Ölwechsel hatte ich nur einen kleinen Zwischenfall auf der Autobahn.

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Zwischenfall mit einem Porsche

Auf der A2 fuhr ich locker mit einem Porsche 911 im Konvoi. Natürlich hat der Sportwagen nicht Kette gegeben, denn ansonsten hätte ich mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 190km/h auch nicht mehr mithalten können. Die blonde Dame fuhr einfach gemütlich auf der Autobahn vor mir her. Das klappte wunderbar und wir wechselten uns mit der Führung ab. Hat man nicht oft, aber ist ungeheuer angenehm auf langen Fahrten. Da versteht man sich ohne Worte und nimmt aufeinander Rücksicht. Leider verlor nur ein anderes Fahrzeug eine ziemlich große Abdeckung vom Unterboden. Zuerst flog dieses Teil an die Front vom Porsche. Sie bretterte drüber und so hatte ich nun das Teil vor meiner Frontschürze. Ein heftiger Schlag und der Mazda 3 war ebenfalls drüber. Die Reperatur beim Porsche dürfte richtig ins Geld gegangen sein. Mein Wagen zog allerdings nur ein paar Schrammen an der Frontschürze von sich. Ich habe es nie repariert und verbinde die Kratzer einfach seither mit diesem Erlebnis. [highlight]Es ist zwar ein Schönheitsfehler, aber so gibt es dem Wagen halt mehr Charakter.[/highlight] Er hat nun die erste Narbe des Autolebens im Gesicht. Man muss sich aber auch schon tief bücken, damit man diese Kratzer überhaupt erkennen kann. Ein wenig traurig war ich aber dennoch über diesen Zwischenfall. Das Gute? Der 3er hat es einfach weggesteckt. Kein Schaden an wichtigen Teilen. Selbst hier musste ich nicht den ADAC anrufen. Er bringt mich einfach sicher an jedes Ziel. Ein Auto muss einem Fahrer immer das Gefühl von Sicherheit und Zuverlässigkeit geben. Das schafft der Mazda 3 perfekt. Reinsetzen, Schlüssel drehen und er springt an. Da kommen nie auch nur leiseste Zweifel auf.

Eine neue Scheibe

Irgendwas ist ja immer. Reperaturen und Defekte konnte ich nicht verzeichnen. Ganz dickes Lob an die Ingenieure in Hiroshima. Übrigens auch ein Problem für die Marke. Diese Autos sind schon fast zu zuverlässig. [highlight]Warum sollte man einen neuen Mazda kaufen, wenn der alte doch noch so gut läuft?[/highlight] Man fährt sie oft bis zum bitteren Ende. Erst dann steigt man auf das aktuelle Modell um. Nur eine neue Scheibe wurde leider fällig. Ist aber natürlich nicht die Schuld vom Wagen. Ein kleiner Stein wollte einfach auf der Autobahn genau an meine Scheibe schlagen. Da half auch kein Spezialglas von Carglass mehr. Die Scheibe musste komplett getauscht werden. Das ist auch das Verrückte am Leben mit einem Mazda. Man beschwert sich nicht über Defekte und ansonsten normale Reperaturen, weil man sie in der Form einfach kaum kennt. Da muss schon ein ordentlicher Steinschlag als vermeintliches Highlight herhalten. Er ist einfach sehr zuverlässig. Kein Rennwagen, aber dafür solide in allen Belangen. Ich bereue den Kauf nicht. Die 5900 Euro waren einfach sehr gut angelegt. Sogar jetzt würde ich für das Auto in diesem Zustand noch 3500-4000 Euro erhalten. Einfach toll. Da bleibe ich auch weiterhin Fan vom kleinen Autobauer aus Hiroshima. Träume nebenher vom neuen MX5 und bleibe meinem Mazda 3 dennoch treu. Auf die nächsten 100.000 Kilometer.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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