Warum manche Features bei Nintendo fehlen…

amiibo Nintendo
amiibo Nintendo

Viele Fans beklagen sich oft über fehlende Features bei Nintendo-Spielen. Warum hat zum Beispiel “Splatoon” keinen Voice-Chat? Warum kann man sich nicht offener im MiiVerse miteinander unterhalten?. Warum wird das MiiVerse eigentlich von etlichen Nintendo-Miatrbeitern weltweit überwacht? Die Antwort darauf ist einfacher als man denkt.

Die offizielle Haltung

Nintendo reagiert auch solche Wünsche der Fans meist komisch. Mitunter kommen von den Entwicklern der Spiele geradezu absurde Entschuldigungen für fehlende Features. Ein Voice-Chat würde das Spielerlebnis negativ beeinflussen, oder die Spieler gar zu sehr ablenken. Die Spieler können darüber nur schmunzeln, weil eben genau jene Features auf anderen Plattformen längst Standard sind. Allerdings gibt es einen ganz anderen Grund für das Fehlen von solchen Möglichkeiten auf Nintendo-Konsolen. Nur schweigt man bei Nintendo lieber darüber.

Konsolen für Kinder

Nintendo-Konsolen werden oft von Kindern genutzt und geliebt. Die Forderungen nach Voice-Chats und ähnlichen Features kommen hier meist erst von Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei hat Nintendo aber große Angst vor eben jenen Möglichkeiten. Nintendo will immer die Kinder schützen. Nichts wäre schlimmer als ein Skandal in Sachen Kindesmissbrauch. Das würde weltweite Wellen schlagen. Würde man zum Beispiel einen direkten Voicechat anbieten, so könnten fiese Erwachsene den Kontakt zu Kindern auf der Plattform suchen und ausnutzen. Genau deshalb sind jene Funktionen immer nur sehr beschränkt nutzbar. Bestenfalls in der Lobby einer Onlinepartie kann man sich kurz unterhalten. Danach wird das Feature gestoppt. Der einzige Grund? Man will die Kinder schützen. Genau daher wird auch das eigene Social Network mit großem Aufwand kontrolliert. Alles wird für den Schutz der Kinder auf den Plattformen von Nintendo unternommen. Nur Freunde können einem Nachrichten senden. Eltern sollen sich hier keine Sorgen machen müssen. Das ist verständlich, aber öffentlich gibt Nintendo lieber andere Gründe für das Fehlen von gewohnten Features an. Klingt halt auch nicht gut diese Problematik öffentlich zu machen. Also werden wir auch weiterhin auf gewohnte Funktionen in Nintendo-Spielen verzichten müssen.

Allerdings finde ich den echten Grund dafür durchaus nachvollziehbar.

[hr]

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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