Rob Vegas
Rob Vegas @robvegasvor ca. 1 Tagen

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Wo soll die Reiseverkehrskauffrau in der Industrie 4.0 arbeiten?

Robochop GFT Cebit

Es ist sehr leicht über die neuen Trends und Industrie 4.0 in Sachen Technologie zu sprechen. Seit einigen Monaten versuche ich aber in persönlichen Gesprächen auch eine Antwort auf die Schattenseite der Digitalisierung zu finden.

Keine hippe Fragestellung

Die Firmen werden smart, Dienste greifen immer mehr um sich und Bargeld wird unnötig. Die Zukunft ist virtuell und auch die Industrie steht vor einer Zeitenwende. Druckt man noch Bücher, oder verkauft man die Druckerpresse und strukturiert seinen ganzen Laden auf einen eBook-Giganten um? Etliche Industriezweige stehen vor diesen Fragestellungen. Braucht es noch Autohäuser? Wann werden die Kassiererinnen bei ALDI komplett durch NFC-Sticker an den Waren ersetzt? Wann soll ich mein Reisebüro schließen? In der schönen, neuen Welt werden etliche Jobs endgültig überflüssig. Genau über dieses Thema spreche ich derzeit gern privat mit Freunden und Bekannten, weil es öffentlich nicht so gut ankommt. Man ist damit schnell links, altmodisch und nicht aufgeschlossen der Zukunft gegenüber. Daher war ich sehr glücklich über diesen Artikel von Sascha Pallenberg. Er stellt sich darin spannenden Fragen, aber lässt die große Schattenseite aus. Natürlich sollte man heute nicht mehr unbedingt Bankkaufmann oder Reiseverkehrskauffrau werden. Doch können wir auch nicht alle als Ingenieure bei BMW Apps entwickeln.

Der große Rest

Derzeit ist die gesamte Arbeitswelt im Umbruch. Der klassische Buchhandel ächzt, Reisebüros werden überflüssig und angeblich ist die Arbeitslosenzahl so niedrig wie einst in den 90ern. Nur wo sollen die Menschen künftig arbeiten? Im digitalen Wandel der Industrie werden etliche Sachbearbeiter durch einen Algorithmus ersetzt. Man macht Onlinebanking und es gibt jedes Jahr weniger Filialen der Banken. Selbst Burger kann man bei McDonalds nun schon per Touchscreen ordern. Dabei fallen extrem viele Jobs einfach weg. Nur kann nicht jeder Produktionshelfer um die 40 morgen ein toller Programmierer werden. Nicht jede Reiseverkehrskauffrau erhält nach ihrer Insolvenz einen tollen Job bei Trivago. Man braucht sie schlicht nicht mehr. Man braucht immer weniger Menschen für Arbeit. Bestenfalls in der Kreativbranche kann man sich dann noch ohne Computer lustige Sprüche für Reinigungsmittel ausdenken, weil Computer noch keine Werbung erdenken können.

Arbeitslosigkeit

Ganz Branchen wird es nicht mehr geben. Die neu geschaffenen Felder werden allerdings nicht die ganzen Belegschaften auffangen können. Nicht jede Kassiererin kann Apps entwickeln. Sie ist vielleicht auch nicht dazu fähig ein Studium erfolgreich zu absolvieren. Das ist nicht böse gemeint, sondern einfach Realität. Im Niedriglohnsektor fallen etliche Berufe einfach weg. Gleiches gilt auch für den Mittelstand. Nur noch der Marktführer mit dem besten Angebot und dem besten Dienst dazu wird überleben. Ein Pizzadienst für ganz Deutschland. Lediglich Imbissbuden braucht der Mensch noch. Dieser Sektor scheint sich erst einmal noch keine Sorgen machen zu müssen. Nur was sollen die Menschen tun, welche jetzt 45 Jahre alt sind? Man braucht sie bald im Arbeitsleben oft nicht mehr. Das wird ein riesiges Problem. Hartz4 wirkt da für mich immer schon wie ein anders deklariertes, bedingungsloses Grundeinkommen. Wenn nur noch 20 % der Gesellschaft (in meist besser bezahlten Berufen) gebraucht werden, so muss zwangsläufig das System vom Staat aus angepasst werden. Dann muss man wohl Wohnung und Grundnahrunsgmittel für jeden Bürger sicherstellen. Allerdings bleibt dann ein Dilemma. Es gibt keine Chancengleichheit mehr. Weniger intelligente Menschen haben dann einfach keine Chance mehr sich in die Arbeitswelt zu integrieren und darin auch einen Aufstieg zu schaffen. Das werden sehr ungerechte Zeiten.

Die spannende Frage ist: Wenn wir immer mehr Berufe durch die Digitalisierung überflüssig machen, wo sollen dann in Zukunft viele Menschen ihr monatliches Einkommen verdienen? Oder sollen wir etwa alle Schmuckdesigner werden?

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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