• 9. Dezember 2021 2:54

Für Nintendo ist Splatoon aus mehreren Punkten ein wichtiges Spiel im Jahr 2015. Die Marke ist vollkommen neu im Portfolio des Spieleherstellers, soll neue Käufer für die schwächelnde Heimkonsole anlocken und vor allem ein jüngeres Publikum ansprechen.

Das Highlight in 2015

Aktuell sind für die Wii U von Nintendo kaum Blockbuster in Sichtweite. Die Spielemesse E3 findet erst in zwei Monaten statt und ein neues Zelda für die Konsole wird frühestens Ende des Jahres erscheinen. Nintendo muss also mit anderen Titeln eine große Lücke füllen. Seit Captain Toad Treasure Tracker ist kaum neues Spielefutter für die Wii U erschienen. Splatoon hat es hier gleich doppelt schwer. Die Marke ist vollkommen neu und unbekannt. Daneben soll das aufwendige Spiel auch gleich noch ein echter Systemseller in der Jahresmitte werden. Hier wird allgemein nicht viel Geld für Software in die Hand genommen.

Familienfreundlicher Shooter

Auf anderen Konsolen findet man Battlefield und zahlreiche Shooter. Nintendo dagegen ist für familienfreundliche Spiele bekannt. Blut darf und soll nicht über den Bildschrim laufen. Wie kann man als Marke aber dennoch einen Akzent im Genre setzen? In Splatoon wird daher mit Farbe wild um sich geballert. Das Spiel findet in Arenen statt und orientiert sich in seiner Form ganz klar an den großen Multiplayer-Shootern am Markt. Allerdings steht bei Nintendo wirklich die Farbe im Vordergrund. Man will mit Splatoon einen spaßigen Shooter für die ganze Familie platzieren und obendrein gleich ein neues Franchise starten.

Untypischer Stil

In Splatoon findet man keine italienischen Klempner. Das war mitten in der Entwicklung zwar kurz angedacht, aber am Ende hat man sich bei Nintendo für frischen Wind und Risiko in Verbindung mit jungen Entwicklern entschieden. Sie sollten sich bei Splatoon mit ihren neuen Ideen austoben und Nintendo fit für die Zukunft machen. Nun muss der Spielekonzern aus Japan allerdings auch eine komplett neue IP mit den verrückten Charakteren aufbauen. Die Splatoons sind wild, hip und sehen im ersten Moment überhaupt nicht nach einem Franchise von Nintendo aus. Die Mädels sind wild und ballern aktiv mit Farbe um sich. Prinzessin Peach wirkt dagegen wie eine Klosterschülerin. Wahrscheinlich wird Nintendo für Splatoon alle Register ziehen und auch die Charaktere aus dem Spiel als amiibo-Figuren mit NFC-Funktion anbieten. Die Splatoons könnten in der Zukunft ein komplett neues Standbein werden und vor allem der Aspekt Farbe lässt sich mit etlichen Spielekonzepten weiter kombinieren.

Gewohnte Qualität von Nintendo

Im YouTube-Video von ntower kann man schon etliche Details erkennen, welche den einzigartigen Charme von Nintendo ausmachen. Die Spielebalance scheint sehr ausgeklügelt zu sein. Daneben wird sich viel mit dem Thema Farbe in den Details beschäftigt. Die Spieler können den Pinsel mit einem Schlag abtropfen lassen. Ohne Farbe auf dem Pinsel sieht man wirklich leere Farbrollen wie aus dem Malerladen. Überall findet man diese Liebe zum Detail, welche sich komplett mit Farbe und Flüssigkeit beschäftigt. Vor allem hat man sehr viel Zeit in die Animationen gesteckt. Die Tupfer und Flüssigkeiten wird sehr plastisch und flüssig. Nicht leicht umzusetzen mit Polygonen aus harten Dreiecken.

PR-Maschine läuft

Über das Spiel wird schon seit letztem Jahr ausführlich berichtet. Nintendo feuert damit aus allen Marketingrohren weltweit für das Spiel. Schon auf der letzten E3 konnte man das Spiel in Los Angeles im Multiplayer anspielen. Mittlerweile lädt sogar Nintendo Deutschland einzelne Fachzeitschriften und Spieleseiten zur Demo nach Frankfurt ein und händigt das Videomaterial für YouTube aus. Mit allen Mitteln muss ein großer Hype in einem umkämpften Shooter-Genre rund um Splatoon generiert werden. Das dürfte schwierig werden. Splatoon wird sich sicherlich nicht so oft wie ein Mario Kart an den Mann bringen lassen, doch auf jeden Fall sieht das Spiel sehr interessant aus und bringt endlich frischen Wind in das Portfolio der Marke.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .