• 25. Oktober 2021 3:37
Nintendo Zelda WiiU

Die Investorentreffen von Nintendo sind immer wieder spannend. Dort löchern die zahlreichen Investoren von Nintendo die Geschäftsführung und Satoru Iwata muss Milch geben. Dabei wurde jetzt eine neue Strategie erkennbar.

Fehler der Vergangenheit

Das aktuelle Betriebssystem der Wii U Heimkonsole darf man auch als Fan der Marke als krüppelig bezeichnen. Wischt man bei seinem modernen Smartphone mit dem Finger durch alle Menüs und aktiviert schnell das Wlan, so kann man sich bei der Wii U Konsole von Nintendo gleich eine Tasse Tee aufsetzen. Auch nach etlichen Systemupdates ist die Software der Wii U nicht wirklich fix. Einige Funktionen mussten sogar in Europa komplett gestrichen werden. Es wirkt immer wieder wie ein WiiOS in HD-Optik. Auf der letzten Konferenz der Investoren hat Nintendo-Chef Satoru Iwata allerdings einige Informationen zu der Struktur von Nintendo offenbart.

Derzeit besitzt Nintendo laut Iwata vier Entwicklungsabteilungen. Eine davon ist die Hardware-Entwicklung. Damals war diese in zwei Abteilungen unterteilt gewesen. Während sich die eine Abteilung um die Handhelds kümmerte, war die andere Abteilung für die Heimkonsolen zuständig. Da die damaligen Hardware-Technologien nur wenig gemeinsam hatten, war es sinnvoll, diese zu unterteilen, so Iwata. Heute sei das anders und so hat man die zwei Abteilungen vor zwei Jahren zusammengelegt, da es mit den neuen Technologien einfacher geworden sei, bestimmte Dinge am jeweiligen anderen Gerät anzugleichen. Als Beispiel nennt Iwata die Entwicklung des Wii U GamePads. Die Hardware-Entwicklungsabteilung wird von Senior Managing Director Mr. Takeda geleitet.

Quelle: ntower.de

Ein OS für alle Systeme

Generell hat man bei Nintendo wohl aus den eigenen Fehlern der Vergangenheit gelernt. Der 3DS war nicht wirklich kompatibel zur großen Heimkonsole und der NEW 3DS soll laut Berichten nun zumindest schon einmal den gleichen Videocodec wie die Wii U unterstützen. Hier wird und muss man sich in Japan wirklich an den großen Betriebssystemen von Apple und Google orientieren. Nicht mehr fricklige Systeme für jedes neue Gerät, sondern ein gutes und skalierbares OS für alle Konsolen aus dem Hause Nintendo. Damit wären Apps, Portierungen und Verbindungen zwischen den Konsolen auch leichter zu realisieren. Ein iPad und ein iPhone haben im Kern das gleiche OS, welches im Kern auf dem großen OS X von Apple aufbaut. Nintendo scheint ein ähnliches Betriebssystem gerade erst zu entwickeln.

Sony und Microsoft machen es vor

Ich erinnere mich gern an ein Interview von Steve Jobs zu dem Thema. Er sprach auf einer Konferenz über den ersten iPod. Die Japaner hätten erstklassige Geräte in diesem Bereich gebaut, aber im Kern sei ein iPod einfach nur gute Software in Verbindung mit einem Betriebssystem. Diesen Umstand hätten die Japaner einfach verschlafen. Nintendo ist hier gerade erst so richtig aufgewacht. Es reicht nicht mehr die Spiele in den Speicher zu laden. Man braucht heute alle bekannten Apps, Schnittstellen, einen Shop wie Steam und dazu noch ein ganzes Netzwerk für die Spieler. Bislang setzt hier Nintendo immer auf eigene Entwicklungen wie das MiiVerse. Das kann man durchaus nachvollziehen, denn Nintendo will Kinder unbedingt schützen und kann nicht einfach ein Facebook integrieren. Daher wird hier ein ungeheurer Aufwand für ein eigenes Netzwerk betrieben. Spieleentwickler sind nur leider nicht die besten Entwickler wenn es um ganze Betriebssysteme geht.

Die kommende Generation

Die ganzen Bemühungen von Nintendo wird man wohl erst in der nächsten Hardware-Generation begutachten können. Hier muss Nintendo dann endlich liefern. Bei der Wii U kann man jetzt nicht mehr das ganze OS austauschen. Man konnte lediglich durch einen neuen 3DS mehr Konnektivität ermöglichen. Das kann vielleicht einige Handheld-User doch noch zum Kauf der großen Konsole verleiten. Nintendo hat aber nicht umsonst in ein neues Entiwcklungszentrum investiert. Man scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Man muss ein leistungsstarkes Betriebssystem erschaffen, um damit die Zukunft der Firma zu sichern. Ansonsten wird man sich irgendwann einem anderen OS unterwerfen müssen. Das wäre nicht gut für die Firma, weil Nintendo halt nicht nur einfache Spiele entwickelt, sondern mit ihrer Hardware immer neue Erlebnisse für die Käufer schaffen will.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .