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Jackie Chan Filme analyisiert von Tony Zhou

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Jackie Chan Filme sind schon eine eigene Gattung. Tony Zhou hat sich die Mühe gemacht und den Stil von Jackie Chan unter die Lupe genommen. Warum sind bei Filmen von Chan Action und Komik so gut kombiniert? Was macht einen guten Jackie Chan Film aus?

Jackie Chan Filme: Action ist komisch

In Amerika kombinieren Regisseure selten Comedy mit Action in einem Shot. Es gibt lustige Szenen und es gibt Kampfszenen. Bei Jackie Chan ist ein Kampfszene dagegen immer auch lustig. Dabei bedient sich Chan gleich mehreren Techniken. Er ist immer unterlegen und benutzt Alltagsgegenstände in seinen Choreographien. Hier hat Chan viel von Buster Keaton übernommen. Chan ist verletzt, nicht so stark wie sein Gegner und muss für seine Verteidigung mitunter sogar einen Kühlschrank einsetzen. Warum Chan am Ende den Kampf dennoch gewinnt? Er gibt nicht auf.

Der Chan-Cut

Ich kann mich selbst gut an ein Interview von Chan erinnern. Er erzählte darin vom Schnit von „Rush Hour“. Er hätte sich einfach nachts an sein eigenes Schnittpult gesetzt und den Produzenten am nächsten Tag die fertig geschnittenen Szenen gezeigt. Jackie Chan Filme sind halt anders. Chan ist nicht nur Schauspieler und Stuntkoordinator, sondern hat sich über die Jahre seinen eigenen Schnitt angeeignet. Chan zeigt hier fast immer die ganze Szene in einem Wideshot. Man fährt nicht wild mit der Kamera in der Szene herum, um den Zuschauer zu verwirren. Man will die schlechte Kampftechnik nicht verschleiern und schneidet nicht im Schlag. Mitunter sind einzelne Einstellungen in Chans Filmen ganze Minuten lang. Er will dem Publikum die ganze Action zeigen und erklärt den Raum. Hier kann durchaus einmal eine Wendeltreppe groß im Bild zu sehen sein, obwohl sie in dieser Szene gar keinen Sinn macht. Dafür geht die Action genau hier in der nächsten Szene weiter. Chan erklärt die Action seinen Zuschauern und versucht immer alle Teile der Szene ständig im Bild zu haben. Chan wird von einem Auto verfolgt? Dann wird man Chan und das Auto immer im Bild sehen.

Amerika ist anders

Regisseure aus Amerika gehen hier ganz anders ans Werk. Schlag, Schnitt, Treffer, Schnitt. Chan selbst zeigt auch den Treffer direkt in der gleichen Einstellung. In Amerika dagegen wird Chan von Regisseuren ganz anders geschnitten. Sie wollen eine schwierige Kampfszene nicht hundert Mal drehen. Hier wird schnell geschnitten, die Szene dunkel ausgeleuchtet und die Kamera fährt extra wild durchs Bild. Der Zuschauer wird verwirrt, hört Treffer und muss sich die Action selbst denken. Im Video zeigt Tony Zhou sehr eindrucksvoll diesen Unterschied und arbeitet Chans Arbeitsweise heraus. Chans Schnitt hat Rythmus und versucht möglichst lange am Geschehen zu bleiben.

Ein echter Chan

Jackie Chan wird oft unterschätzt. Er ist nicht nur Kämpfer, sondern hat mit seinen Filmen einen ganz eigenen Stil kreirt. Als Regisseur vereint er große Action mit Humor und bietet dem Publikum großes Kino. Dafür lieben ihn Fans in der ganzen Welt.

Gefunden bei slashcam.de

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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