Videos 11.000

Zu Besuch in El Born

Die letzte Woche war stressig, aber ein echtes Highlight in 2014. Ich durfte Glücksfee in Berlin spielen und danach den brandneuen Mazda Space in Barcelona besuchen. Ein Roadtrip mit dem Flugzeug.

Es begann mit einer Anfrage

Hast Du Lust den Mazda Space zu besuchen, Rob? Aber natürlich! Erst vor kurzem entdeckte ich die Meldung zum neuen Zentrum in Barcelona auf Twitter und schrieb einen Artikel darüber. Hier könnte ich mir nicht nur den neuen Mazda 2 ansehen, sondern vielleicht auch endlich einmal im neuen MX5 Platz nehmen. Immer mehr Blogger wenden sich dem Thema „Auto“ zu, weil Connectivity und das Netz der Dinge nun auch im und mit dem Auto stattfinden. Hier gibt es reihenweise Presseevents auf der ganzen Welt, doch ist man natürlich am liebsten für seine Herzensmarke unterwegs. Schon seit den ersten Mindtime-Shows in 2006 sind meine privaten Mazdas immer wieder im Bild zu sehen. Nach vielen Jahren Arbeit im Netz kann ich als Rob Vegas nun auch einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen. Warum ich so ein großer Freund der Marke bin? Der folgende Clip dürfte es sehr gut treffen. In drei Mniunten wird hier der Spirit der Marke erklärt. Andere Wege gehen und mit Leidenschaft Lösungen finden. Diesen Ansatz liebe ich einfach.

Goldenes Lenkrad?

Der Trip nach Barcelona überschnitt sich mit der Verleihung des goldenen Lenkrads in Berlin. Der Mazda 2 war hier in der Kategorie Kleinwagen nominiert und ich wollte Frank Elstner immer schon einmal die Hand schütteln. Ich hatte natürlich Hoffnung auf einen Sieg, doch die Konkurrenz schläft auch nicht. Es war ein sehr verrückter Abend. Ich war als Journalist beim Event akkreditiert und hatte mein iPhone als Kamera dabei. Das irritierte die übrigen Fotografen vor Ort sichtlich. Die Arbeit am roten Teppich ist dabei wirklich kein Kinderspiel. Die Promis bleiben nur kurz stehen und man benötigt einen optimalen Winkel für gute Fotos. So schreit die Meute den Stars und Sternchen entgegen, flucht und bedrängt sich gegenseitig mit den Objektiven. Ich fand es sehr amüsant und hielt einfach mein Smartphone über die Köpfe der Fotografen. Dank Twitter war das Foto damit auch sofort live im Netz.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Ich hatte so ein Event noch nie aus der Nähe erlebt und war sehr erstaunt über die Arbeit der Fotografen. Überall Macbooks mit 4G-Sticks, weil die Fotos schnell sortiert und verschickt werden müssen. Es wurden sogar eigene Funkverbindungen aufgebaut, weil Assistenten so die Fotos schon zwei Meter hinter der Meute an die Redaktionen weiterleiten konnten. Irgendwo überraschte mich dabei aber auch mein Smartphone. Ich konnte einfach schnell durch die Fotos scrollen, einen Tweet verfassen und war vor allen anderen Redaktionen live mit meinen Inhalten. Was mich noch mehr überrascht hat? Am Ende gewann der kleine Mazda 2 das „Goldene Lenkrad 2014“ in der Kategorie Kleinwagen und auf einmal war ich Glücksfee. Ein sehr verrückter Abend und die Freude darüber dürfte auch in Leverkusen groß gewesen sein. Irgendwann stand ich im Trubel sogar direkt neben Kai Pflaume. Bei meiner Anreise aus Bielefeld konnte man von diesem Ausgnag noch nichts ahnen. Nur müsste ich schon bald weiter.

Auf nach El Born

Mit einem Sieg im Gepäck sollte es in nur fünf Stunden schon Richtung Spanien gehen. Um 5 Uhr morgens aufstehen und ab zum Flughafen Tegel. Der Flughafen gefällt mir übrigens sehr gut. Man geht zum Check-In, danach die Gepäckkontrolle und schon sitzt man am richtigen Gate. Sehr kurze Wege hat man sich da ausgedacht und der neue Flughafen BER dürfte in seiner Konstruktion für deutlich mehr Verwirrung sorgen. Die ganze Reise fühlte sich dabei wie ein Roadtrip durch Europa an. Von Bielefeld ging es nach Hannover zum Flughafen, dort Auto abstellen, mit dem ICE kurz nach Berlin und nun im Morgengrauen weiter nach Barcelona. Das hat sich total unwirklich angefühlt. Da schreibt man einen kleinen Artikel für das Blog, twittert den Link dazu ins Netz und auf einmal wird aus Buchstaben und Fotos Realität. Das ist immer wieder ein unglaublich tolles Gefühl. Nach einem Umstieg in Frankfurt lande ich gegen Mittag in Barcelona. Auf einen Koffer hatte ich extra verzichtet und bin dank Handgepäck sehr schnell aus dem schicken Flughafen raus. Da steht man auf einmal in Barcelona und der Fahrer winkt schon.

Wlan?

Natürlich schnacke ich mit dem netten Fahrer auf der Fahrt zum Mazda Space. Man spricht natürlich über die schöne Stadt und den Design-Workshop. Zusammen mit den Pressekollegen hat man so schon ein wenig Sightseeing auf der Hinfahrt erlebt. Irgendwann aber muss ich eine Frage stellen und sorge für Gelächter im Auto.

[blockquote style=“2″]“Die Stadt ist ja echt wunderschön! Aber… Du… gibt es eigentlich guten Wlan-Zugang im Mazda Space?“[/blockquote]

Sogar extrem schnelles Netz und das Eis mit den Kollegen der Presse war endgültig gebrochen. Vor allem ging es schnell weiter. Kurz einen Happen essen, neue Leute kennenlernen und schon startete der Workshop mit den Designern. Ganz ehrlich? Ich dachte dabei eher an so eine Keynote mit etlichen Fakten zum Auto und Werbung. Es kam allerdings ganz anders und Wojciech Halarewicz von Mazda Europe hielt eine sehr knackige Rede. Man wolle uns nicht belehren, sondern von uns lernen und einen Austausch stattfinden lassen. Dieser Ansatz gefiel mir auf Anhieb und man kam mit den wirklichen Designern in Kontakt. Kota Akagawa von Mazda konnte ich dann sogar direkt Fragen von den Facebook-Fans stellen. Warum steht das Display immer in aktuellen Mazda-Modellen aufrecht und ist nicht ins Armaturenbrett eingebettet? Er hatte sichtlich Spaß mir diese Frage zu beantworten und wir schnackten weiter über allerlei Designaspekte bei einer Entwicklung. Er zeigte uns seine Arbeitsweise, andere Designer und Designerinnen sprachen mit uns über Trends und ich machte mir ganz neue Gedanken zum Thema „Auto“. Wie schafft man es diesen Wohlfühl-Effekt zu erzeugen? Was ist mir persönlich an einem Auto wichtig und warum bedeutet es so viel Freiheit für mich? Warum ist Musik im Auto so wichtig und was macht eigentlich japanisches Design aus?

Direkter Kontakt

Das Konzept ging auf und Wojciech Halarewicz hatte nicht zu viel versprochen. Das hat mir wirklich gefallen, weil die Designer auch bei uns geblieben sind. Ich konnte mit mit ihnen auch auf dem Weg ins Hotel im Bus quatschen und sehe jetzt meinen eigenen Mazda 3 noch einmal mit ganz anderen Augen. Zum Beispiel mochte ich schon immer diese Verbreiterung über den Kotflügeln. Damit wirkt mein Auto hinten breiter und ich habe es bislang nur bei Mazda gesehen. Man nimmt sich hier Raum für Design und dennoch fühlt sich der Innenraum dadurch für mich nicht kleiner an. Hier müssen die Designer dann wikrlich Kunststücke vollführen, damit das Design nicht die Funktion beeinträchtigt. Der direkte Draht zu einem Designer ist hier ungeheuer spannend. Ich nutze mein Auto jeden Tag und konnte auf einmal mit den Designern über Entscheidungsprozesse daran diskutieren.

Beauty Barcelona

Die Runde um mich herum war ebenfalls sehr interessant und bunt gemischt. Meist sprachen wir Englisch und ich fuhr mit einer bekannten Beautybloggerin aus Holland durch die Straßen von Barcelona. Kurz auf ihre Webseite geschaut und da sind auf einmal 18.000 Fans bei Facebook. Daneben dann wieder Fachpresse, Designexperten und ich mittendrin. Eine sehr verrückte Runde und deshalb verging die Zeit auch wie im Flug. Da spricht man erst mit einem Autoblogger über das Verhältnis von Fachpresse und Bloggern, fährt mit der Beautyqueen durch Barcelona und kocht am Ende des Tages zusammen mit der ganzen Mannschaft eine gemeinsame Mahlzeit. Kurz zusammengefasst könnte man folgendes Fazit ziehen: Die besten Zutaten ergeben kombiniert mit Leidenschaft das beste Produkt. Das war für mich der rote Faden über das ganze Event hinweg. Ich habe tolle Leute kennengelernt, durfte die Stadt und das Viertel El Born erkunden, mich inspirieren lassen von Menschen und Umwelt und hinter die Kulissen der Designentwicklung bei Mazda schauen. Zwischendurch hatte ich dabei auch immer wieder Gelegenheit zu drehen und habe ein kurzes Video von meinem Trip produziert.

Unfassbar

2007 stand ich noch in Lemgo und kaufte mir mein erstes Auto. Im Kaufvertrag stand als Beruf sogar „Showmaster“ und seither ist Mazda ein treuer Begleiter in meinem Leben. Ich habe den 323 gefahren, den RX-8 und aktuell ist der Mazda 3 mein Freund auf allen Wegen. Irgendwo habe ich eine sehr enge Bindung zu dieser Marke gewonnen. Ich kann mich auf Mazda einfach immer verlassen und in vielen Videos der Show waren und sind die Autos aus Hiroshima zu sehen. Wann immer ich auf der Bühne stehe, von einem Job komme, oder ein wichtiges Ereignis in meinem Leben staffindet, wartet am Ende des Tages immer mein Mazda auf mich und fährt mich sicher heim. Er ist immer dabei. Freunde, Zuschauer, Bekannte und Geschäftspartner kennen meine tiefe Verbundenheit schon lange und fragen oft: „Wie geht es Maddin Mazda?“. Wahrscheinlich trifft es das Wort Freundschaft sehr gut. Ich bin nicht nach Berlin wegen einer Preisverleihung gefahren. Ich bin nicht nach Barcelona für einen Workshop geflogen.

Ich habe Freunde besucht. Das fühlt sich immer ungeheuer gut an.

[ot-gallery url=“mazda-space-barcelona“]

Angebot des Tages

Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise findest du hier.

Featured Video

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

Auch spannend...