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Test: momox

Keine Lust auf Flohmarkt und eBay? Dann soll momox angeblich die Lösung sein. Einfach Barcode vom alten Krempel per App scannen und schon wird momox ein Angebot machen. Funktioniert momox wirklich so einfach?

Keine schlechte Bewertung mehr

Manche Trends in Neuland gehen auch an mir vorbei. Dinge verkaufen? Dazu nutze ich seit Jahren eBay und hoffe auf einen guten Auktionspreis. eBay ist zwar leichter in der Bedienung geworden, doch muss ich mich hier noch immer selbst um den ganzen Kram kümmern. Ich bin Verkäufer, Anpreiser, Vermittler, Antwortgeber und Geldeintreiber. Vor allem muss ich einen guten Job machen, weil sonst vielleicht eine schlechte Bewertung droht. Neulich wurde mir dann von momox erzählt. Hier könnte ich einfach den Barcode von Büchern, Filmen, CDs etc. per App scannen, erhalte sofort einen Ankaufspreis und kann das Zeug in ein Paket werfen. Porto zahlt momox. Kein Ärger, kein großer Aufwand und ich muss auch keine eBay-Auktion beobachten? Das klang ein bisschen zu gut für meinen Geschmack.

Funktioniert momox?

Wie sage ich es euch Lesern? Es funktioniert und ich liebe momox für den einfachen Service. Ich habe lauter alte DVDs, Bücher und CDs eingescannt. Für die meisten DVDs erhält man zwar nur 15 Cent, aber es sind auch immer wieder Preise von bis zu 5 Euro drin. Es läppert sich einfach und schnell kommen 30-120 Euro zusammen. Schließlich hat man etliche alte Hüllen rumliegen. Fachbücher und besondere DVD-Audiosets können dann auch schnell mehr als 20 Euro Ankaufspreis anzeigen lassen. Natürlich sind 15 Cent kaum Geld, aber ich bin den ganzen Ärger los. Ich hätte diese Medien sonst nie bei eBay verkauft, oder mich damit auf einen Flohmarkt gestellt. Das Gute an momox ist dieser Paket-Effekt. Man muss sich keine Gedanken um die Ware machen. Einfach Bücher, Filme und schräge Alben mixen. Es interessiert nur der Barcode und bei 31 Kilogramm ist Ende. So viel Medien wird man wohl auch kaum zusammentragen können.

Artikel nicht gefunden

Die App von momox ist ziemlich simpel gestaltet. Man scannt die Ware via Kamera mit einem Barcodescanner und der Warenkorb füllt sich mit jedem Artikel. Klappt der Scanvorgang über die Kamera nicht, so kann man auch die ISB-Nummer händisch eintippen. Mitunter ist momox aber auch an Ware nicht interessiert, oder kann sie gar nicht im System finden. Passiert eher selten, aber meinen Flintstones-Soundtrack aus den 90ern wollte momox nicht ankaufen. Ich habe auf der anderen Seite aber auch sehr seltene Dinge verkauft und war überrascht, dass man diese Artikel überhaupt mag und im System hat. Manchmal muckt auch einfach der Server von momox und drei Minuten später kann man den Artikel doch verkaufen. Dabei kann sich der Ankaufspreis täglich verändern. Heute wird das Buch vielleicht für 3,74 Euro angekauft und morgen sind es dann 2,98 Euro. Angebot und Nachfrage bestimmen hier den Preis.

Bitte an den Rechner

Mit der App ist es aber nicht ganz getan. Nimmt man das Kaufangebot von momox für die Artikel an, so wird eine Mail zugesendet. Hier findet man einen Link zur Verkaufsabwicklung auf momox.de. Das macht allerdings auch Sinn, denn hier werden noch einmal alle Details zum Ankauf aufgelistet und irgendwo muss man ja auch den DHL-Code als Vorlage für den Drucker erhalten. DHL und Hermes sind möglich. Man kann es auch selbst an momox versenden, doch nehme ich das Gratis-Porto gern an. Einfach ausdrucken, Paket zur Post bringen, nix zahlen und auf Post von momox warten.

Reibungslos

Ein paar Tage später wurde ich von momox über den Erhalt der Ware informiert. Kurz darauf folgte die Nachricht mit der kommenden Gutschrift. Zwei Tage später war der komplette Betrag auf mein Konto gebucht. Noch hatte ich auch keine Beschwerden über den Zustand meiner angebotenen Ware. Das kann passieren und mindert dann den Ankaufspreis. Im schlimmsten Fall lehnt momox wohl den Artikel ganz ab und bietet die kostenpflichtige Rücksendung an. Das finde ich allerdings fair und kenne auch den Zustand meiner Ware gut.

Angebot des Tages

Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise findest du hier.

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Rob Vegas

Bügerlich als Robert Michel unterwegs. Seit 2003 als "Rob Vegas" aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Social Media Manager, Autor und Moderator. Twittere unter @robvegas nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Aktiv für verschiedene Marken als Social Media Manager und ein großer Fan von Nintendo, Coca Cola und HUAWEI Smartphones. Mein Profil bei LinkedIn. Das Buch "Ich, Harald Schmidt" bei amazon. Die BuzzFabrik. Kontaktdaten .

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