Mein Eindruck vom neuen Huawei P20 Pro mit Leica Triple Kamera

HUAWEI P20 Pro Smartphone
HUAWEI P20 Pro Smartphone

In Paris wurde in der letzten Woche das neue Huawei P20 Pro der Öffentlichkeit präsentiert. Zwar waren durch zahlreiche Leaks im Vorfeld der Keynote schon viele Fakten bekannt, doch die echte Überraschung war am Ende dann doch die neue Kamera im P20 Pro.

Huawei P20 Pro für 899 Euro ab 6. April 2018

Ich erspare euch an dieser Stelle die ganzen Details zu den letzten Winkeln im Prozessor. Das können die Jungs und Mädels von mobilegeeks.de deutlich besser und haben auch schon einen umfangreichen Test live. Könnt ihr gern mal hier reinschauen. Ich durfte das Device nun bereits mehrere Tage in meinem Alltag nutzen und bin mehr als überrascht vom P20 Pro. Zum ersten Mal nach langer Zeit fühlt sich ein neues Smartphone auch wirklich neu an, weil es wieder ein echtes Killerfeature bietet, welches man so zuvor nicht kannte. Die Leica Triple Kamera mit 40 Megapixeln in Verbindung mit dem neuen Master KI Kamera-Assistent ist einfach genial und macht irre Spaß. Das P20 Pro besitzt drei Linsen und kann damit weit entfernte Objekte in überraschend guter Qualität “ranholen”. Kennt man von Kameras, aber bei einem handlichen und sehr flachen Smartphone ist es genial.

Muss man noch mehr sagen? Für mich ist dieses Zoom-Feature allein schon der Systemseller schlechthin. Dabei muss man auch noch die Komprimierung von twitter beachten. Für mich einfach sehr eindrucksvoll und ich lief durch Hamburg auf der Suche nach immer neuen Motiven. Man hat einfach mit diesem Phone sehr viel mehr Auswahl bei den Motiven, weil man sich selbst Details “ranholen” kann. Die AI sorgt dabei sogar für mehrere Sekunden für eine Bildstabilisierung. So benötigt man nicht einmal mehr ein Stativ, sondern die künstliche Intelligenz hält den Bildausschnitt stabil. Das klappt erschreckend gut. Im Sucher bleibt nach wenigen Sekunden der Bildausschnitt einfach stehen, obwohl man mit der Hand immer leicht zittert. Killerfeature schlechthin. Richtig krass wird es dann im Pro-Modus, weil man hier noch bessere Ergebnisse erzielen kann. Selbst in der Nacht haut einem das P20 Pro Fotos raus und man erkennt sogar Farben und Objekte, welche man selbst nicht mehr mit dem eigenen Auge sehen kann.

Die Sache mit dem Notch

Wahrscheinlich werden viele Menschen das Huawei P20 Pro immer als Kopie des iPhone X sehen, weil Huawei hier ebenfalls einen modernen Notch ins Display integriert hat. Das ist modern und sexy, aber mir gibt der Notch im Alltag nicht viel. Man erhält etwas mehr Bildfläche und es sieht gut aus, aber es hat keinen riesigen Nutzen. Nice to have, aber nicht wirklich wichtig. Was ich schade finde? Den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des Huawei P20 Pro sucht man vergeblich. Fand ich beim Mate 10 Pro einfach irre praktisch, weil es super ergonomisch ist. Bei P20 Pro erhält man diese Anordnung nur noch bei der Variante im Porsche-Design. Ist allerdings auch kein Beinbruch, denn Huawei hat nun ebenfalls die Gesichtserkennung mit an Bord. So entsperrt sich das Phone sowieso meist über das eigene Gesicht und das klappt sogar auch bei Dunkelheit erstaunlich gut. Ansonsten muss man den Homebutton auf der Vorderseite nutzen, denn dort sitzt nun auch der Fingerabdrucksensor drin. Das OLED-Display bietet eine Auflösung von 2240×1080 Pixeln und als Speicher sind 128 GB fest verbaut. Nachträglich über Speicherkarten lässt sich dieser Speicher leider nicht mehr erweitern. Dafür sind 128 GB aber auch eine echte Hausnummer.

Das neue Top-Smartphone von Huawei

Was fehlt? Insgesamt hat Huawei hier richtig abgeliefert und zum Teil die Konkurrenz deutlich in die Schranken gewiesen. Die Kamera ist der Knaller und begeistert. 6 GB RAM Arbeitsspeicher, Android 8.1 mit EMUI 8.1 sind sauber und natürlich hat Huawei auch wieder den NPU Chip integriert. Leistung, Kamera und Akku satt für 899 Euro. Auf drahtloses Laden muss man zwar verzichten, dafür ist allerdings auch beim P20 Pro wieder SuperCharge dabei und damit ist das Smartphone sehr fix aufgeladen. Was mir besonders aufgefallen ist? Das P20 Pro hat ähnliche Ausmaße wie das Mate 10 Pro und vor allem ist nun auch noch die Kamera besser und die KI unterstützt die Fotografie wirklich enorm. Insofern hat sich Huawei mit dem P20 Pro auch ein wenig Konkurrenz zur Mate Serie gebaut. Allerdings ist das Mate 10 Pro mittlerweile auch sehr viel günstiger zu haben.

Künstliche Intelligenz und SlowMotion

Viele Tech-Blogger sind geradezu verliebt in technische Spezifikationen. Die meisten Nutzer werden im Alltag wohl vor allem vom Zoom und der KI des P20 Pro begeistert sein und den Automatikmodus nutzen. Hier glänzt das neue Phone und auch der Bokeh-Effekt bei Porträts hat sich noch einmal stark verbessert. Wahrscheinlich werden sogar sehr viele Käufer nie alle Funktionen und Features des P20 Pro finden, denn es hat einfach massig Möglichkeiten an Bord. Schwieriger wird es schon SlowMotion Videos zu machen, denn hier muss man wirklich den perfekten Zeitpunkt bei der Aufnahme treffen. Selbst ich habe somit meine Probleme gehabt eine kleine Rutschpartie von Sohnemann Tom aufzunehmen. Da braucht es dann wirklich Übung. Wer sich obendrein noch Zeit für den Pro-Modus nimmt, kann auch bei Nacht erstaunliche Ergebnisse erzielen. Das Beste am P20 Pro? Selbst wenn man kein guter Fotograf ist und nur schnell einen Schnappschuss macht, greift einem die KI unter die Arme und zaubert ein tolles Ergebnis. Was soll ich sagen: Es ist ein grandioses Phone und die Fotos stehen für sich selbst.

HUAWEI P20 Pro Smartphone (15,5 cm (6,1 Zoll), 40/20/8 MP Leica Triple Kamera, 128GB interner Speicher, 6GB RAM, Android...
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HUAWEI P20 Pro Smartphone (15,5 cm (6,1 Zoll), 40/20/8 MP Leica Triple Kamera, 128GB interner Speicher, 6GB RAM, Android...
  • Smartphone inklusive AM61 Headset Black; Weltweit erste Leica Triple Kamera mit 40 Megapixel
  • Master KI Kamera-Assistent für automatische Szenen- und Objekterkennung

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Rob Vegas

Seit 2003 aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Autor und Moderator. Twittere nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Führe wichtige Telefonate noch per Festnetz.

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