Matebook X – HUAWEI steigt ins Geschäft mit Notebooks ein

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Das Matebook X wurde von HUAWEI in Berlin vorgestellt und wir durften uns live vor Ort einen ersten Eindruck vom neuen Notebook machen. Die Spezifikationen und das Design wirken ziemlich sexy. Ganz günstig wird die Anschaffung allerdings nicht.

Matebook X mit Dolby Atmos

Das Matebook X von HUAWEI ist extrem dünn. Es ist kleiner als eine DINA4 Seite und ich fand das Finish sehr schön. Das wirkt wie aus einem Guss, ist sehr leicht und das Display hat kaum noch Rand. Perfektes Arbeitsgerät für einen Blogger wie mich. Vor allem benötigt das Matebook X kein riesiges Netzteil, sondern wird über USB Type C mit Energie versorgt. Laut dem Hersteller ist es das kleinste 13-Zoll-Notebook des Planeten Erde und soll sogar bei diesem Formfaktor dank Dolby Atmos noch für guten Sound sorgen. Das konnten wir leider nicht wirklich auf dem Event überpüfen, da sich natürlich lauter Pressevertreter in der Demo-Area tummelten und somit die Geräuschkulisse kein wirkliches Urteil darüber zugelassen hat. Spannend ist aber auch die Ausstattung vom Matebook X.

Intel Core-i5-Prozessor 7200U

In Deutschland wird nur die Variante mit dem i5 Prozessor von Intel in den Handel kommen. Im Ausland gibt es das Matebook X sogar in einer Version mit einem i7 von Intel. 8GB Arbeitsspeicher sind verbaut, dazu kommt eine SSD mit 256GB und eine vollwertige QWERTZ-Tastatur mit Chiclet-Tasten. Diese konnte ich vor Ort testen und war positiv überrascht. Normalerweise habe ich mit sehr kleinen Notebooks da meine Probleme, aber es fühlte sich ziemlich gut an und auch längere Texte sollten damit kein Problem sein. Entsperrt wird das Matebook X über einen Fingerabdrucksensor, welcher wie bei den Smartphones von HUAWEI blitzschnell arbeitet. Der Gesamteindruck ist ziemlich positiv für ein erstes Gerät. Das wirkt nicht nur sexy und leicht, sondern überzeugt auch bei der Hardware. Touchpad ist groß genug, ein Dock für mehr Schnittstellen ist im Lieferumfang enthalten und bis zu 3,1 GHz im Turbo Speed sind vollkommen ausreichend.

Auf einem Level mit der Konkurrenz

HUAWEI hat sich mittlerweile einen Namen gemacht und versucht nicht mehr zwanghaft sehr viel günstiger als die Konkurrenz zu sein. Man versucht hier nicht eine günstige Alternative zur Konkurrenz anzubieten, um Schnäppchenjäger anzulocken. Das Logo ist selbstbewusst und groß auf dem Deckel zu sehen. 1.400 Euro wirken hier auf den ersten Blick nicht gerade günstig. Ich bin mittlerweile aber der Überzeugung, dass man bei HUAWEI diesen Preis sehr bewusst gewählt hat. Man ist selbstbewusst genug geworden, um in der ersten Liga mit zuspielen. Man hat hier ein beeindruckendes Gerät abgeliefert und verlangt auch den Preis für diese Innovationen. Einen aktiven Lüfter gibt es nicht, weil man mit einem Material aus der Weltraumforschung die Abwärme abführt. Klingt natürlich auch im Marketing gut, aber Huawei-Chef Richard Yu machte auf der Pressekonferenz einen selbstbewussten Eindruck. Sie wollen nicht nur einzelne Gadgets und Telefone anbieten, sondern alle Bereiche von Business bis Lifestyle mit ihren Produkten abdecken und die Besten sein. Das Matebook X wird sich den Tests der Hardware-Redaktionen weltweit noch stellen müssen, doch könnte das Gerät einen sehr gelungenen Einstieg in dieses Geschäftsfeld darstellen. Ich bin daher sehr gespannt auf die ersten Tests zum Matebook X.

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  • 4000-mAh-Akku mit HUAWEI SuperCharge
  • Kirin 960 Prozessor - Erster SoC mit ARM Cortex A73 und Mali G71
  • 20 MP + 12 MP Leica Dual-Kamera, mit 2-fachem optischen Zoom-Effekt

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Seit 2003 aktiv im Web. Vorher nur bei Napster mit ISDN-Flatrate. Kenne noch Disketten. Blogger, Autor und Moderator. Twittere nebenbei als falscher Harald Schmidt unter @bonitotv. Führe wichtige Telefonate noch per Festnetz.

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