Zelda: Breath of the Wild für die Wii U

Die Wii U Konsole erhält mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild das letzte große Spiel von Nintendo und danach heißt es nur noch Nintendo Switch in der Zukunft. Doch wie schlägt sich Zelda auf der Wii U im Vergleich zur Version für die Nintendo Switch?

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Breath of the Wild war unverkennbar für die Wii U Konsole in Entwicklung und für die neue Nintendo Switch Konsole hat man das Spiel angepasst. Wäre Breath of the Wild direkt für die Switch entwickelt worden, so wäre in Sachen Grafik und Performance sicher noch mehr drin gewesen. Das Spiel löst auf der Wii U in 720p auf und kommt ohne Anti-Aliasing daher. Vor allem wirken Farben und Look durch die andere Architektur ein wenig anders. Das Spiel wirkt minimal verwaschener und hat dadurch aber auch seinen eigenen Look. Das ist ein wenig schwer zu erklären. Ich mag das! Gestochen scharfe Filme aus dem Jahr 2017 wirken oft extrem real. Filme aus den 70er und 80er Jahren haben dagegen ein wenig mehr diesen Filmlook. Ein leicht verwaschenes Bild kann somit für mich auch ein Vorteil sein. Muss man aber mögen.

Breath of the Wild für die Wii U

Ein dicke Überraschung sind die Ladezeiten für die alte Konsole von Nintendo. Da sind die Ladebalken oft zwei Sekunden schneller durch als bei der Variante für die neue Nintendo Switch. Vor allem aber wundert man sich mehr über Breath of the Wild für die Wii U, weil es eben auf der Wii U auch noch läuft. So ein Spiel ist mit dieser großen Welt und dieser wunderschönen Grafik auch noch auf einer Wii U möglich? Da fällt die Kinnlade noch ein Stück weiter gen Erdboden. Leider ruckelt es aber auch auf der Wii U deutlich mehr. Das fällt besonders im direkten Vergleich mit der Version für die Nintendo Switch auf. Schon auf der Switch ruckelt das Bild mitunter im TV-Modus. Im mobilen Modus dagegen hat man sehr selten bis gar keine Ruckler im Spiel mit Link. Zelda: Breath of the Wild bringt die Wii U Konsole aber wirklich an ihre Grenzen. Da bricht dann auch die Framerate oft stark ein. Sie berappelt sich auch fix wieder, aber bei vielen Gegnern und Effekten ruckelt Hyrule schon ordentlich auf der Wii U. Das macht das Spiel zwar nicht unspielbar, aber mit Zelda: Breath of the Wild für Wii U sind wirklich alle Möglichkeiten der Hardware ausgereizt.

Ein großes Finale für die Wii U

Technisch kann Zelda: Breath of the Wild für Wii U nicht mit der Switch mithalten. Das Spiel löst „nur“ in 720p und nicht in 900p auf. Anti-Aliasing fehlt und die Framerate bricht mitunter sehr stark ein. Dennoch ist Zelda: Breath of the Wild für die Wii U ein ganz großes Finale und hier muss man die Entwickler von Nintendo wirklich loben. Es ist einfach verrückt, dass sie dieses Spiel noch auf der Hardware laufen lassen können. Es hat durch leicht andere Farben und andere Effekte auch seinen eigenen Look und wirkt auf mich sogar im Vergleich manchmal mehr wie ein Film von der Optik her. Es ist wirklich ein tolles, letztes Spiel für eine tolle Konsole. Ich mochte die Wii U und ihr Konzept. Mit der Nintendo Switch geht man nun den richtigen Schritt und auch Zelda sieht darauf noch besser auf. Für Wii U Besitzer ist Zelda: Breath of the Wild allerdings ein letzter Pflichtkauf. Das wohl schönste und beste Spiel für diese Konsole, welches jemals erschienen ist. Lediglich die Ruckler muss man der Hardware der Wii U verzeihen können.

Hier geht es zu unserem großen Test von The Legend of Zelda: Breath of the Wild für Nintendo Switch

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