Friendship Der Film

friendship

Letztens habe ich in einer bekannten Fernsehzeitschrift von einer Serie mit dem Namen “GSI-Spezialeinheit Göteborg” gelesen. Zuerst hielt ich es für einen guten Witz, doch die Sendung gibt es wirklich!

Zugegeben kommen die besten Krimis aus Europa meist aus dem hohen Norden. In Koproduktion mit dem ZDF entstehen da Krimis in einem tollen Look mit nachdenklichen Inhalten. Anders als die kurzweiligen CSI Shows hat sich da eine echte Konkurrenz etabliert. In Deutschland haben wir dagegen nur den Tatort zu bieten, oder schlechte Reality-Crime Formate wie “Lenßen und Partner”. Auch bei “Alarm für Cobra 11″ sieht man jede Schanze und hat das Gefühl, dass jetzt gleich ein teurer Stunt passiert.

Nun kommt mit Friendship ein neuer deutscher Film in die Kinos, welcher aber in Amerika spielt. Genau dieses Konzept hat auch in der Vergangenheit meist Erfolg gehabt. Erinnern wir uns nur an Gottschalk mit Trabbi in Hollywood! Es sieht einfach schon vom Bild her um Klassen besser aus und man darf sich nur wundern warum man dieses Gefühl, diesen Look, nicht in Berlin zustande bringt. Hier sieht es höchstens nach einer Polylux-Reportage mit Farbfilter aus.

Vielleicht liegt es an den Bildern im Kopf, an dem Lebensgefühl der Amis und den bekannten Schauplätzen. Ein Attentäter mit dem Präsidenten als Ziel wirkt allein schon in der Vorstellung cooler als ein Mann mit Gewehr auf einem Hochhaus in Berlin, welcher zudem noch den “Kanzler” im Visier hat. Das Papst-Attentat war halt auch nicht gerade ein Knaller.

Zwar mag ich den deutschen Film nicht und Schauspieler wie Daniel Brühl und Konsorten würde ich mir nicht als Poster ins Zimmer hängen, doch vielleicht schafft “Friendship” es ja ein wenig Glanz in deutsche Kinos zu bringen.

Hier der Trailer:

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